In fünf Jahren 70 Projekte auf den Weg gebracht
Schulen, Mensen und Kitas gebaut und saniert

Die Sporthalle an der Schule im Ostseekarree wurde bis 2017 grundlegend instand gesetzt.
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  • Die Sporthalle an der Schule im Ostseekarree wurde bis 2017 grundlegend instand gesetzt.
  • Foto: Bezirksamt
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Das Facility Management des Bezirksamts kann eine äußerst erfolgreiche Bilanz mit Blick auf die zurückliegenden fünf Jahre ziehen.

Seit 2016 wurden Hochbaumaßnahmen in Höhe von rund 404 Millionen Euro geplant, eingeleitet und umgesetzt. Dazu gehören Arbeiten an Dienstgebäuden des Bezirksamts, Sanierungen an und der Neubau von Schulen, Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen, Senioren- und Seniorinneneinrichtungen, Sportplätzen und Sporthallen. Insgesamt waren es 70 Projekte mit Investitionssummen zwischen 300 000 und 64 Millionen Euro, die der Bezirk auf den Weg gebracht hat.

Zu den drei größten, aber noch nicht fertiggestellten Projekten zählen die Erweiterung der Integrierten Sekundarschule mit Neubau zweier Dreifeldhallen in der Sandinostraße 8-10 für 64 Millionen Euro (Bauende 2028), der Neubau einer Integrierten Sekundarschule (ISS) in der Wartiner Straße 1-3 für rund 45 Millionen Euro (Bauende 2022) und die Grundinstandsetzung von Schulgebäuden und Sporthallen inklusive Außenanlagen in der Paul-Junius-Straße 25/27 (Bauende 2022).

Maßnahmen unter 300 000 Euro listet die Fünf-Jahres-Bilanz des Facility-Managements allerdings nicht auf. Dazu gehören die Sanierung von Mensen, die Erweiterung von Verteilerküchen, Herstellung von Schulkochstudios, von Fachräumen für Naturwissenschaften, Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Ebenso listet die Bilanz Maßnahmen aus dem Kitasanierungsprogramm nicht auf. Dazu gehören Teilsanierungen, energetische Sanierungen von Dächern, Fassaden und Fenstern, die Herstellung von barrierefreien Eingängen und die Sanierung von Sanitärbereichen.

„Lichtenberg hat in den vergangenen fünf Jahren immens in den Ausbau der sozialen Infrastruktur investiert.“ Dieses Resümee zieht Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke), der auch für Hochbaumaßnahmen zuständig ist. Dazu zählt zum Beispiel die Grundinstandsetzung der Sporthalle an der Schule im Ostseekarree an der Barther Straße 27, die bis Februar 2017 für 1,6 Millionen Euro saniert wurde. In die energetische Sanierung des Hauses 1 des Herder-Gymnasiums an der Franz-Jakob-Straße 8 sind bis Frühjahr 2018 drei Millionen Euro investiert worden. Und weitere zwei Millionen Euro flossen in die energetische Grundsanierung des Mehrzweckgebäudes Am Breiten Luch 17 bis September 2020. Das Gebäude kann nun als Mensa von benachbarten Schulen und als Veranstaltungsraum genutzt werden.

Eines der größten aktuellen Bauvorhaben ist der Neubau der ISS mit gymnasialer Oberstufe an der Wartiner Straße 1-3, eines der ganz wenigen im Land Berlin, das noch durch einen Bezirk realisiert wird. In der Regel werden Schulgebäude nur noch durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung oder die vom Senat beauftragte Howoge gebaut. Außerdem baut das Bezirksamt an der Wartiner Straße erstmalig mit einem Generalunternehmer. Zu Beginn des Schuljahrs 2022 soll der Neubau fertig sein.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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