Mit wenig Geld viel Gutes bewirken
Kiezfonds für kleine Projekte

Bis zum 10. Juni können Reinickendorfer beim Bezirksamt Geld für Projekte in den Kiezen Lübars, Waidmannslust und Tegel-Süd beantragen.

Bürgermeister Frank Balzer (CDU) ruft dazu auf, Ideen und Projekte für den Kiezfonds 2019 einzureichen. Die Bezirksverordneten hatten kürzlich einstimmig die Kieze Lübars und Waidmannslust mit einem Schwerpunkt auf der Rollbergesiedlung sowie Tegel-Süd dafür ausgewählt. „Der Kiezfonds fördert Projekte, die im Interesse eines gemeinschaftlichen Miteinanders im Kiez stehen und die beispielsweise zur Förderung der Jugend, des Sports oder des Ehrenamtes dienen. Aus diesem Grunde lade ich alle Vereine, lokale Gruppen, Religionsgemeinschaften, Nachbarschaften und natürlich alle Bewohner der genannten Kieze ein, kleine Projekte zu entwickeln“, erläutert Frank Balzer.

Bis zu 2000 Euro pro Initiative

Insgesamt stehen 40.000 Euro bereit. Die Mittel für die lokalen sozialen Projekte sollen im Einzelfall eine Größe von zumindest 500 Euro und höchstens 2000 Euro umfassen und noch in diesem Jahr genutzt werden. Ausgaben aus dem Kiezfonds dürfen erst nach Zusage durch den Bezirk vorgenommen werden.

Die gewünschten Projekte können per E-Mail unter stadtplanung@reinickendorf.berlin.de oder per Fax an 902 94 34 23 mit einer kurzen Erläuterung sowie Angaben zu Kontaktpersonen bis zum 10. Juni 2019 in schriftlicher Form eingereicht werden. Je Institution, Verein oder lokaler Gruppierung darf nur ein Projektantrag gestellt werden. Über die Auswahl der eingegangenen Projektvorschläge wird eine Jury entscheiden.

Weitere Hinweise zum Kiezfonds 2019 gibt es unter https://bwurl.de/14br.

Streit über
die Reichweite der Förderung

Den Kiezfonds hatte es auch schon in den vergangenen Jahren gegeben. Allerdings hatte eine Anfrage der SPD zu Tage gebracht, dass die Mittel in den vergangenen Jahren nie ausgeschöpft wurden, vermutlich mangels Bekanntheit dieser Möglichkeit. Vor dem einstimmigen Beschluss der Verordneten zur Konzentration auf einige wenige Ortsteile hatte es eine Kontroverse zwischen CDU und SPD gegeben. Während die Sozialdemokraten Interessenten aus ganz Reinickendorf ermöglichen wollte, Mittel aus dem Kiezfonds zu beantragen, hielten die Christdemokration die Konzentration auf einige wenige für sinnvoller.

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