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Nachhaltigkeit ist trumpf
Warum bei ALDI die Kühlschränke heizen und sprechen

Die neuen Kühlgeräte halten nicht nur Fleisch, Käse, Milch & Co. frisch, sie heizen den Markt selbst auch mit ihrer Abwärme.
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  • Die neuen Kühlgeräte halten nicht nur Fleisch, Käse, Milch & Co. frisch, sie heizen den Markt selbst auch mit ihrer Abwärme.
  • Foto: ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG
  • hochgeladen von Manuela Frey

Seit dem 22. August leben wir auf Öko-Pump. Die natürlichen Ressourcen der Welt sind dann am sogenannten Earth Overshoot Day für uns Menschen dieses Jahr schon aufgebraucht. Das Thema Nachhaltigkeit ist somit wichtiger denn je. Auch ALDI Nord will seiner Verantwortung beim Klimaschutz nachkommen, setzt unter anderem auf nachhaltige Filialen.

Über 400 dieser modernen Märkte hat ALDI Nord heute schon in Betrieb. Diese versorgen sich weitestgehend selbst mit Strom, lassen ihre Kühlregale heizen und leuchten energieeffizient.

Wenn Kunden heute vor den Kühlregalen im ALDI stehen, ist vielen vermutlich nicht bewusst, dass diese deutlich mehr können, als Milch, Käse oder Fleisch kühl und frisch zu halten. Quasi im Nebenjob heizen sie auch den Markt mit. Im Prinzip funktionieren die Kühlregale im Discounter ähnlich wie die heimischen Kühlschränke. Wer schon einmal die Hand an die Rückwand seines Kühlschranks gehalten hat, weiß: Dort ist es warm. Diese Abwärme, die bei der Kälteerzeugung entsteht, macht sich ALDI zu Nutze. „Mit einer Integralanlage wird diese Wärme zurückgewonnen und in eine Fußbodenheizung überführt. Diese heizt dann damit die Verkaufsfläche im Markt“, erklärt Jörg Michalek, Geschäftsführer Expansion Ost bei ALDI Nord.

Auch sonst sind Kühlregale heute längst nicht mehr die Energiefresser von früher. Ein weiteres Beispiel: In den ALDI Kühlregalen sind moderne LED-Lampen im Einsatz, die nicht so viel Wärme wie andere Beleuchtungen produzieren.
  

Kühlschränke, die sprechen können

Sprechen können die Kühlschränke heute auch schon. Tritt an den Kühlanlagen ein technisches Problem auf, schickt das System direkt eine Information an einen Techniker. Dieser kann entsprechend reagieren und den Fehler schnell beheben. So wird die Gefahr minimiert, dass eine Störung die Kühlkette länger unterbricht und als Folge Ware unnötig entsorgt werden muss.

Selbst ist der ALDI-Markt:
grüner Strom vom Dach

Strom benötigen die Kühlanlagen trotzdem noch. Den produziert der Markt aber auch selbst. Und zwar auf dem Dach. Über 400 ALDI-Märkte sind bereits mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Im Jahr 2019 haben diese Solaranlagen rund 36.000 Megawattstunden Strom erzeugt – etwa so viel, wie knapp 10.000 Einfamilienhaushalte im Jahr verbrauchen. „Bis zu 70 Prozent des produzierten Stroms nutzen wir, um den Markt mit Energie zu versorgen. Den restlichen Anteil speisen wir dann ins regionale Stromnetz ein“, erklärt Jörg Michalek. Der Strom aus der heimischen Steckdose kommt also mittlerweile auch vom ALDI-Dach. Zu Zeiten, in denen der Bedarf des Marktes nicht über die Solarenergie vom eigenen Dach gedeckt werden kann – beispielsweise morgens oder an Tagen mit geringen Sonnenstunden –, führt ALDI Nord Strom aus dem Netz zu. Ab 2021 wird dies ausschließlich zertifizierter Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen sein. „Fossile Brennstoffe wie Kohle oder Heizöl benötigen wir daher für die Märkte nicht mehr“, sagt Jörg Michalek.

Immer mehr Solarmodule auf den Dächern

ALDI Nord plant in der nächsten Zeit bis zu 100 weitere Filialen mit Solarmodulen auszustatten. Dabei macht sich der Discounter die neue Flachdachbauweise bei seinen Filialen zu Nutze. Diese bietet, entgegen dem früher verwendeten Satteldach, optimale Bedingungen, um mit einer Photovoltaikanlage eigenen Ökostrom zu produzieren. So ist der Discounter auf einem guten Weg, seine Treibhausgasemissionen bis Ende 2021 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 2015 zu reduzieren.

Klima- und insektenfreundliche Beleuchtung

Ein weiterer Klimafreund im Markt: das Licht. In den kompletten Märkten sind LED-Leuchten im Einsatz. Die bei LED-Lampen eingesetzte Energie wird deutlich besser in Licht umgewandelt als bei herkömmlichen Leuchtmitteln. So benötigen die heutigen Lampen im ALDI-Markt nur rund die Hälfte an Strom als herkömmliche Halogenlampen. Auf den Parkplätzen setzt ALDI zudem eine insektenfreundliche Beleuchtung ein. Bedeutet: Die Lichtfarbe lockt weniger nachtaktive Insekten (wie Nachtfalter) an und beeinflusst so nicht ihren natürlichen Lebensrhythmus.

Mehr Zahlen und Fakten rund um das Thema Klimaschutz bei ALDI Nord finden sich auch im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht: https://www.aldinord.de/nachhaltigkeitsbericht/2019.html.

Autor:

Manuela Frey aus Charlottenburg

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