Eine weitere U-Bahn: U3 soll künftig bis zur Warschauer Straße fahren

Endstation der U3 ist bisher der Nollendorfplatz. Vielleicht aber bald die Warschauer Straße.
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  • hochgeladen von Manuela Frey
Corona- Unternehmens-Ticker

Bisher ist Friedrichshain-Kreuzberg an sechs Berliner U-Bahnlinien angeschlossen. Bald könnten es sieben sein.

Denn bei der BVG gibt es Pläne, auch die Linie 3 durch den Bezirk zu führen. Und das möglicherweise sogar ziemlich schnell. Die Rede ist von einem Starttermin im März 2018. Vorausgesetzt, der Senat segnet die Idee ab.

Die U3 ist derzeit zwischen Krumme Lanke in Dahlem und Nollendorfplatz in Schöneberg unterwegs. Ab Nollendorfplatz würde sie künftig auf der Trasse, die bisher schon von der U1 benutzt wird, weiter in Richtung Osten fahren. Über Gleisdreieck, Hallesches- oder Kottbusser Tor bis zur Warschauer Straße.

Studenten sind Zielgruppe

Ganz neu ist diese Linienführung nicht. Sie gab es bereits in den 1950er-Jahren bis zum Mauerbau 1961. Und auch zu Zeiten des alten West-Berlin fuhr bisweilen ein Zug von Krumme Lanke zur damaligen Endstation Schlesisches Tor – ein Angebot vor allem für Studenten der Freien Universität, die ihn Kreuzberg wohnten. Diese Zielgruppe, noch immer stark im Bezirk vertreten, hat die BVG auch jetzt besonders im Visier. Sie könnte dann ohne Umsteigen zur Uni kommen. Der Studentenstau an manchen Bahnhöfen, etwa am Fehrbelliner-, Heidelberger- oder Nollendorfplatz wäre zumindest etwas minimiert.

Weiterer Vorteil: Die Verkehrsbetriebe würden ihre Wagen auf der U3 und insgesamt die Linie besser auslasten. Sie gehört außerhalb des Semesterbetriebs zu den eher weniger nachgefragten Strecken. Mit einer Verlängerung nach Kreuzberg und Friedrichshain sorgt sie aber gerade in Spitzenzeiten auch für eine Entlastung der U1.

Kürzere Frequenz möglich

Die wird weiter zwischen Warschauer- und Uhlandstraße verkehren. Allerdings dann wahrscheinlich nur noch im Zehn-, statt wie bisher im Fünf-Minuten-Takt. Denn dazwischen kommt die U3. Möglicherweise würde das aber sogar eine noch kürzere Frequenz bis zur Einfahrt der nächsten U-Bahn bedeuten. Im besten Fall käme dann alle drei bis vier Minuten ein Zug in den Bahnhof.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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