Was "Xavier" angerichtet hat: Spuren des Sturms in Kreuzberg

Die gefällte Rieseneiche unweit der Admiralbrücke.
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Kreuzberg. Eine umgestürzte Eiche wurde zum Klettergerüst. Vor allem Kinder balancierten auf den Ästen, die nach dem 5. Oktober in der Horizontalen an der Kreuzung Grimm- und Böckhstraße lagen.

Denn auch dieser riesige Baum unweit der Admiralbrücke, wurde ein Opfer des Orkans "Xavier". Er ist das vielleicht bekannteste, aber längst nicht einzige Beispiel dafür, welche Schäden der Sturm in Friedrichshain-Kreuzberg hinterlassen hat.

Sie seien "massiv" hieß es in einer ersten Mitteilung des Bezirksamts, mit Verweis vor allem auf Grünflächen. Etwa in der kleinen Anlage zwischen Wilhelmstraße und Mehringplatz, wo mehrere Bäume mit Stumpf und Stil ausgerissen wurden. Ähnlich wie bei der Eiche handelte es sich auch hier um Exemplare mit geschätzt mehr als einem Meter Durchmesser an ihrem Wurzelwerk. Trotzdem hatten sie gegen "Xavier" keine Chance.

Auch im öffentlichen Straßenland zeigten sich die Auswirkungen des Sturms. Autos, die unter Ästen begraben wurden oder gesperrte Gehwege, weil hier weiter Gefahr drohte. Etwa in der Baruther Straße. Dort hängte ein halb zerbrochener großer Zweig zwischen einer Baumscheibe und der parallel zum Bürgersteig verlaufenden Mauer der Friedhöfe am Halleschen Tor. Die Friedhöfe wurden ebenfalls zunächst geschlossen. Neben ausgerissener Vegetation hatten sich Grablatten gelockert. Und auch um manche Gebäude muss derzeit ein Bogen gemacht werden. Denn möglicherweise könnten gelockerte Fassadenteile oder Dachziegel herunterfallen.

Bis alle Schäden repariert sind, wird es wohl etwas dauern. Bei den Grünanlagen geht das Bezirksamt von einigen Tagen aus, bis die Sicherungs- und Aufräumarbeiten abgeschlossen sind. Bis dahin sollten sie, ebenso wie Spielplätze, nicht betreten werden. Ein Appell, der allerdings nicht durchgehend befolgt wird. tf

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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