Kevin Hönicke will Stadtrat für Stadtentwicklung werden
Monteiro-Nachfolger nominiert

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Nachdem Birgit Monteiro (SPD) beruflich neue Wege gehen möchte, wird der Posten als stellvertretende Bürgermeisterin und Stadträtin für die Bereiche Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit für einen neuen SPD-Kandidaten frei. Die Lichtenberger SPD hat sich mit absoluter Mehrheit für Kevin Hönicke ausgesprochen.

Der 35-jährige Lehrer für Physik und Mathematik aus Hellersdorf will politische Verantwortung übernehmen. Nach 12 Jahren ehrenamtlicher Politik neben Job und Familie sieht Kevin Hönicke das Amt des Stadtrates für Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit als „Riesenchance“. Er freue sich sehr über den Rückhalt seiner Partei, die ihn am 24. Februar im Rahmen der Kreisdeligiertenversammlung mit absoluter Mehrheit als Kandidaten gewählt hat.

Für den Posten hat er sich bereits Ziele gesetzt: Das Auseinanderdriften der Gesellschaft aufhalten. Wie er das schaffen möchte? Indem Politik nicht von oben betrieben, sondern nah am Menschen gemacht werde. Er stehe für Ehrlichkeit gegen Politikverdrossenheit. Widerspruch der Menschen dürfe seiner Meinung nach nicht als Problem, sondern als Chance verstanden werden. Dementsprechend will er keine Konflikte scheuen, was ihn von seiner Vorgängerin unterscheide. Im Gegensatz zu Birgit Monteiro sei er kommunikativer und würde öfter sagen, was er denke, „auch wenn das nicht immer gut ist“.

Mit rot-rot-grüner Mehrheit

Politisch liegen Hönicke und Monteiro nicht weit entfernt. Er schätzt sie für die gute Zusammenarbeit. Diese möchte er auch mit den anderen demokratischen Stadträten und Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) pflegen.

Dem würde er auch in der Art und Weise der Zusammenarbeit mit der AfD auf Stadtratebene folgen. Er wolle sich nicht verweigern, „wenn es die Strukturen erfordern“, strebe aber ansonsten keine Zusammenarbeit mit der AfD an. „Deren Menschenbild ist nicht meins“, macht Hönicke deutlich. Dementsprechend werde er in dieser Partei auch nicht um Stimmen werben, sondern hoffe auf die rot-rot-grüne Mehrheit in der BVV-Abstimmung am 19. März. Auch Birgit Monteiro wirbt für die Zustimmung der demokratischen Parteien für Kevin Hönicke, den sie für einen „kompetenten und engagierten Kandidaten“ hält.

Autor:

Luise Giggel aus Wedding

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