Feierstunde am 3. Oktober
Lichtenberger Integrationspreis ehrt eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes

Doris Bojic (links) erhielt den Integrationspreis 2019. Hier betreut sie den Stand des Ordnungsamtes mit dem Kollegen Alexander Kunstmann beim Münsterlandfest.
  • Doris Bojic (links) erhielt den Integrationspreis 2019. Hier betreut sie den Stand des Ordnungsamtes mit dem Kollegen Alexander Kunstmann beim Münsterlandfest.
  • Foto: Bezirksamt Lichtenberg
  • hochgeladen von Luise Giggel

Das Bezirksamt Lichtenberg hat zur Feierstunde des Tages der Deutschen Einheit am 1. Oktober den Integrationspreis verliehen. In diesem Jahr wurde Doris Bojic, Mitarbeiterin des Ordnungsamtes, für ihr außergewöhnliches Engagement für nachbarschaftliches Miteinander gewürdigt.

Den Integrationspreis vergibt der Bezirk Lichtenberg zum sechsten Mal. Jährlich wird damit seit 2014 besonderes integratives Engagement in verschiedenen Bereichen ausgezeichnet: Nach Bildung, Wirtschaft, Kultur, Sport und Frauen wurde in diesem Jahr nach Verwaltungsmitarbeitern gesucht, die den Integrationspreis verdient haben. Vorschläge konnten bis Ende August bei der Integrationsbeauftragten eingereicht werden.

Laut Jury hatte sich im Entscheidungsprozess eine Kandidatin von Anfang an als klare Favoritin herauskristallisiert: Doris Bojic, die im Ordnungsamt vielfältige Aufgaben übernimmt. Sie begleitet Kiezspaziergänge, tritt auf Bürgerversammlungen auf und bearbeitet Bürgeranliegen. Dabei habe sie immer das Miteinander und den Ausgleich von Bedürfnissen der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur im Blick, heißt es in der Begründung der Jury. Sie habe außerdem eine besondere Sensibilität für Zugewanderte aus Südosteuropa entwickelt, die unter prekären Verhältnissen wohnen und arbeiten müssen.

Für vielfältigen Bezirk sensibilisiert

Vor dem Hintergrund eines wachsenden Bezirkes wie Lichtenberg brauche es in der Verwaltung Mitarbeiter, die sich den gestiegenen Anforderungen stellen, um eine moderne und für Diversität sensibilisierte Verwaltung aufzubauen. Bereits 2018 wurde eine Befragung der Mitarbeiter in der Verwaltung durchgeführt, um zu ermitteln, welche Maßnahmen dafür nötig sind. Dabei wurden besonders häufig vielfältigere interkulturelle Kompetenzen und Verständnis im Umgang mit den Interessen von Migranten gefordert.

Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) bedankt sich bei Doris Bojic für ihre Arbeit im Bezirksamt, „selbstlos und oft über die nötigsten Anforderungen hinaus“. Sie werde von Kolleginnen und Kollegen geschätzt und habe das Herz am richtigen Fleck. Somit erfülle sie alle Kriterien, um für andere als Vorbild und als würdige Gewinnerin des Integrationspreises eines vielfältiger werdenden Bezirkes zu gelten.

Die Verleihung des Preises fand während der Feierstunde des Tages der deutschen Einheit statt, die am 1. Oktober im Kulturhaus Karlshorst gehalten wurde. Nicht nur der Einheitsgedanke dieses Anlasses bot einen passenden Rahmen: Es wurden an diesem Tag auch mehrere Personen eingebürgert.

Autor:

Luise Giggel aus Wedding

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