Parkdienst patrouilliert in Grünanlagen
Seit 1. Juli sollen Doppelstreifen für Ordnung und Sauberkeit sorgen

Entwurf für die Dienstkleidung des vom Bezirksamt beauftragten Parkdienstes.
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  • Entwurf für die Dienstkleidung des vom Bezirksamt beauftragten Parkdienstes.
  • Foto: BA Mitte
  • hochgeladen von Dirk Jericho

Nach monatelangen Verzögerungen haben die sogenannten Parkmanager in ausgewählten Grünanlagen ihre Arbeit aufgenommen.

Sie tragen ein grünes Poloshirt, auf dem groß das Wort "Parkdienst" in Versalien auf dem Rücken prangt. Darunter der Schriftzug „Im Auftrag des Bezirksamtes Mitte“ und das Bezirkslogo. Auf der Vorderseite sind „Parkdienst“ und Bezirkswappen dezent auf der linken Brust aufgedruckt. Insgesamt 18 Parkhüter patrouillieren seit 1. Juli durch folgende Parks und sollen dort für mehr Sauberkeit und Sicherheit sorgen: Monbijoupark, James-Simon-Park, Volkspark am Weinbergweg, Park am Nordbahnhof, Volkspark Rehberge, Schillerpark, Kleiner Tiergarten und Großer Tiergarten.

Die Kontrolleties sollen eine Mittlerfunktion zwischen dem Park und seinen Nutzern haben. So beschreibt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz das Pilotprojekt, für das Rot-Rot-Grün insgesamt sechs Millionen Euro lockermacht. Zwei Millionen sind für sogenannte Stadtnatur-Ranger, die nicht ortsbezogen arbeiten. Die anderen vier Millionen Euro bekommen die Bezirke, damit sie ihre Parkmanager bezahlen können. Rund 300 000 Euro kann jeder Bezirk ausgeben.

Mitte hat sich dafür entschieden, eine Firma mit dem Job zu beauftragen. Die Ausschreibung hat der Sicherheitsdienst SGB24 gewonnen, der Bodyguards, Objektschützer oder Securityleute für Veranstaltungen beschäftigt. In Doppelstreifen sind die Teams montags bis donnerstags von 16 bis 22 Uhr, freitags und sonnabends von 16 bis 24 Uhr und sogar sonntags und an Feiertagen von 16 bis 22 Uhr unterwegs. Ihre Aufgabe ist es, die Leute freundlich anzusprechen, wenn sie zum Beispiel Müll liegen lassen oder ihre Hunde nicht anleinen. Bei Stress können sie lediglich die Polizei rufen. Befugnisse wie das Ordnungsamt haben die Parkläufer nicht.

Das Pilotprojekt soll zeigen, wie sich eine Betreuung von Parkanlagen auf Vandalismus und Müll auswirkt. Durch Aufklärung und Präsenz vor Ort soll das Bewusstsein für eine saubere Stadt gestärkt werden, heißt es. Außerdem gäben die Parkstreifen den Leuten ein Gefühl von Sicherheit und zeigten, dass die Stadt etwas tut für saubere und sichere Parks. Nach Auswertung der unterschiedlichen Projekte in den Bezirken wird entschieden, welches Konzept das Beste ist. Das Pilotprojekt läuft in der Testphase bis zum 31. Oktober. Wenn der Einsatz der Parkmanager dazu beiträgt, die Vermüllung zu stoppen, sollen sie dauerhaft eingesetzt werden.

Entwurf für die Dienstkleidung des vom Bezirksamt beauftragten Parkdienstes.
Auch im Park am Nordbahnhof patroilliert der private Sicherheitsdienst seit dem 1. Juli.

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