Geld für sechs Projekte
Programm gegen Extremismus, für Demokratie

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Sechs Organisationen bekommen in diesem Jahr rund 1,3 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Demokratie fördern“. Damit soll ihre Arbeit gegen Extremismus und für eine vielfältige Gesellschaft unterstützt werden.

Das größte deutsche Programm zur Demokratieförderung gibt es seit fünf Jahren und es ist europaweit einzigartig. Nach und nach ist die Summe, die verteilt wird, von 40 auf 115,5 Millionen Euro gestiegen. Mehr als 5000 Projekte in der ganzen Bundesrepublik profitieren davon.

Wer in Neukölln bekommt Geld? Der Verein cultures interactive bietet unter anderem Fortbildungen für Fachkräfte in Schulen, Hochschulen, Verwaltung sowie im Jugend- und Sozialbereich an. Auch Jugendworkshops gehören zum Programm.

Die gemeinnützige Gesellschaft Interkular stellt gerade ihr Projekt „Bus of Resources“ auf die Beine stellt. Das Konzept: Mitarbeiter fahren mit einem Bus in Berliner Randgebiete und organisieren „offene Küchentische“, kleine Nachbarschaftstreffen. Sie wollen die Menschen zusammenbringen und beraten.

Geld erhalten auch zwei Vereine, die gegen Antiziganismus aktiv sind: Amaro Foro ist eine Jugendorganisation von Roma und Nicht-Roma. Die Mitglieder wollen mit ihrem neuen Modellprojekt Medien für ihr Thema sensibilisieren. Auch Roma Trial hat ein Modellprojekt ins Leben gerufen. Der Titel: „Wir sind hier! Bildungsprogramm gegen Antiziganismus“.

Ebenfalls Unterstützung gibt es für die Gesellschaft für Bildung und Teilhabe, die sich derzeit verstärkt um die bundesweite Vernetzung der Präventionsarbeit kümmert. Last, but not least erhält auch die „Partnerschaft für Demokratie“ des Bezirksamts finanzielle Zuwendungen.

Familienministerin Franziska Giffey (SPD), aus deren Ministerium der Fördertopf stammt, sagt: „Das demokratische Zusammenleben in unserer Gesellschaft ist bedroht.“ Das zeigten auch die vermehrten Angriffen auf Lokalpolitiker. Sie fordert harte Strafverfolgung. „Niemand darf Angst verbreiten und Menschen, die Verantwortung tragen, angreifen.“ Andererseits müsse präventive Arbeit und das Engagement von Demokraten vor Ort gestärkt werden.

Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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