Attacke gegen Kacke
Schüler gehen im Körnerkiez für die Umwelt auf die Straße

Zum elften Mal heißt es im Körnerkiez „Attacke gegen Hundekacke“. Am Freitag, 5. April, demonstrieren die Kinder der Peter-Petersen-Schule für mehr Sauberkeit. Anwohner sind aufgerufen, sich dem Protestzug anzuschließen.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Ruth Weber, der ehemaligen Schulleiterin, die auch heute noch Schirmherrin ist. Es geht aber nicht nur um das einmalige Demonstrieren an einem Tag im Frühling. Seit mehr als 20 Jahren gehört Umwelterziehung zu den grundlegenden Unterrichtsinhalten. 

In dieser Woche beschäftigen sich die Klassen mit unterschiedlichen Schwerpunkten des Themas. Sie malen Transparente und gestalten Plakate, auf denen sie ihre Wünsche darstellen. Dabei geht es auch dieses Mal wieder um das große Ärgernis Hundehaufen. Die Kinder zählen sie jeden Tag und markieren sie farbig, damit sie jedermann ins Auge stechen.

Auch Sperrmüll ist Thema

Aber auch der Sperrmüll ist eine Belastung für den Kiez. An vielen Stellen stehen immer wieder ausrangierte Möbel, prall gefüllte Mülltüten und sogar Bauschutt herum. Die Mädchen und Jungen werden den Unrat fotografieren und beim Ordnungsamt melden.

Am Freitag, 5. April, sammeln sich die Kinder vor der Schule an der Jonasstraße 15. Um 12 Uhr ziehen sie dann lautstark zum Schierker Platz. Dort wird es eine kleine Kundgebung mit Gästen aus der Politik und dem Kiez veranstalten. Bürgermeister Martin Hikel und Bildungsstadträtin Karin Korte (beide SPD) haben bereits zugesagt.

Unterstützung finden die Peter-Petersen-Aktiven auch bei Kitas, Horten und engagierten Anwohnern im Quartier. Bei der bunten Demo sind aber auch alle anderen Nachbarn gern gesehen.

Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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