Haben die Bauleute hier etwas vergessen?
70 Absperrungen stehen immer noch in der Georg-Blank-Straße

Die Absperrungen stehen noch, auch wenn die Gehwege seit einem Vierteljahr erneuert sind.
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Was ist denn in der Georg-Blank-Straße los? Links und rechts der schmalen Fahrbahn stehen zwischen Sült- und Gubitzstraße 70 Absperrschranken und Schrankenzäune. Durch sie wirkt die so schon schmale Straße noch ein bisschen enger. Nur noch selten fährt ein Auto durch diese enge Gasse.

Die Gehwege auf beiden Seiten der Straße sind im ersten Halbjahr dieses Jahres denkmalgerecht saniert worden. Die Bauarbeiten wurden aber bereits Ende Juni, also vor einem Vierteljahr, beendet. Aber seitdem stehen entlang der Straße immer noch die Absperrungen. Anwohner fühlen sich durch diese „Reste“ der Bauarbeiten behindert. Sie wandten sich an die Berliner Woche. Ihre Vermutung: Hier hat die Baufirma ihr Material vergessen. Oder handelt es sich etwa um Behördenwillkür?

Beides trifft nicht zu, kann Bürgermeister Sören Benn (Die Linke) aufklären. „Die Absperrfelder sollen das Befahren des Gehwegs verhindern“, so Benn. Da es sich um eine sehr schmale Straße handelt, die nur von jeweils einem Fahrzeug passiert werden kann, kam es in der Vergangenheit immer wieder dazu, dass Fahrzeuge halbseitig auf dem Gehweg abgestellt wurden. Dieser wurde dadurch beschädigt.

„Gehwege sind prinzipiell nicht für die Befahrung mit Fahrzeugen ausgelegt“, so Benn. Bei neu eingebautem Mosaikpflaster wie in der Georg-Blank-Straße ist die Gefahr der Zerstörung noch einmal deutlich höher. Deshalb entschied sich das Straßen- und Grünflächenamt, den neugebauten Gehweg entsprechend zu schützen, bis sich das eingebaute Material gesetzt hat.

Die Absperrfelder stehen auf der einen Straßenseite auf dem Gehweg und auf der anderen Seite auf der Fahrbahn. Die Nutzung der Fahrbahn und des Gehweges ist insoweit sichergestellt. Des Weiteren kann man zwischen den Absperrfeldern die Fahrbahn überqueren. Benn verspricht: „Die Absperrungen werden Ende 2018 abgebaut. Weitere Arbeiten finden in dieser Straße nicht statt.“

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