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Wo trifft man sich im neuen Kiez? Themenrunde zu Infrastruktur und Gewerbe

Welche sozialen Einrichtungen, Gewerbe und Kulturorte braucht das neue Wohngebiet an der Michelangelostraße?

 Darum ging es bei einer Themenrunde im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zum städtebaulichen Entwurf.

An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Anwohner, von Vereinen und Initiativen sowie der Verwaltung teil. Die Ergebnisse wurden vom Bezirksamt veröffentlicht. Verantwortlich für die Begleitung dieses Prozesses der Bürgerbeteiligung ist im Auftrag des Landes Berlin die raumplaner GmbH.

Der Kiez rund um die Michelangelostraße ist bei seinen Bewohner sehr beliebt. Viele Mieter wohnen deshalb schon lange hier. Dementsprechend ist das Gebiet heute überwiegend von einer älteren Bevölkerung geprägt. Ein Generationenwechsel steht aber bevor. Deshalb muss beim Neubauvorhaben auch an die künftige Bewohner-Generation gedacht werden.

Eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des neuen Quartiers sowie des benachbarten Mühlenkiezes ist die Versorgung mit Bildungsangeboten. Hierfür ist die Bereitstellung ausreichender Kita-, Grund- und Oberschulplätze erforderlich, so die Teilnehmer der Themenrunde. Deshalb hat der Bezirk vor, hier eine neue vierzügige Grundschule zu bauen. Des Weiteren sollen mehr Kita-Plätze entstehen.

Auch gastronomische und kulturelle Angebote sollen für alle Altersstufen entwickelt werden. Und ein „Stadtteilzentrum für alle“ wird angeregt. Ferner ist im Mühlenkiez die Sanierung und Erweiterung des Quartierspavillons geplant. Ebenso sollten vorhandene Spiel-, Bolz- und Sportplätze für den Freizeitsport ausgebaut oder neue geschaffen werden. Auch hier tut sich schon etwas. 2018 wird der Bolzplatz in Höhe der Hanns-Eisler-Straße 6 saniert und aufgewertet.

Beim Gewerbe ist sich die Runde einig: Im künftigen Wohngebiet sollten Flächen für Gewerbe aller Art geplant sein. Ein wichtiges Ziel ist es, dass Einkaufsmöglichkeiten fußläufig erreicht werden können. Dies erhöht die Lebendigkeit im Quartier und vermeidet Straßenverkehr. Doch welche Versorgungsbedarfe gibt es im Gebiet? Hier sind weitere Studien notwendig.

Informationen zur Themenrunde soziale Infrastruktur und Gewerbe sowie zu den vier bisherigen gibt es auf http://asurl.de/13bg.

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