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Ärztechor singt für den guten Zweck

Annemarie Kadauke, Johannes Neumann, Susanne Reinecke und Christiane Müller-Zurek vom Ärztechor und -orchester übergaben den Spendenscheck kürzlich an Ivonne Kanter (Mitte).
Annemarie Kadauke, Johannes Neumann, Susanne Reinecke und Christiane Müller-Zurek vom Ärztechor und -orchester übergaben den Spendenscheck kürzlich an Ivonne Kanter (Mitte). (Foto: Susanne Reinecke)

Vor einigen Monaten veranstaltete der Deutsche Ärztechor sein Jubiläumskonzert in der Gethsemanekirche. Mit dessen Erlös wollte er ein gemeinnütziges Projekt unterstützen.

Kürzlich konnte sich der Verein Lebenshilfe Berlin über die Spende aus dem Konzerterlös freuen. Dr. Susanne Reinecke und Dr. Annemarie Kadauke vom Ärztechor sowie Dr. Johannes Neumann vom Ärzteorchester überreichten einen Scheck über 5000 Euro an die zweite Vorsitzende der Lebenshilfe, Ivonne Kanter. „Ich freue mich sehr, dass so viel Geld zusammengekommen ist“, sagt Ivonne Kanter. „Es soll unseren Elterngruppen zugutekommen Die Eltern waren selbst ganz aktiv. Sie haben für das Konzert fleißig Plakate und Flyer verteilt, und viele waren auch im Konzert.“

Anlass für dieses Konzert: Der Chor wurde vor zehn Jahren gegründet. Jährlich treffen sich seit 2007 zweimal im Jahr über 100 Ärzte aus ganz Deutschland, Medizinstudenten sowie Angehörige medizinverwandter Berufe, um gemeinsam zu singen. Es wird Musik von Barock über Klassik bis zur Romantik geprobt und bei Konzerten aufgeführt.

Die Idee, das Jubiläumskonzert in Berlin zu gestalten, hatte Susanne Reinecke. Die Internistin und leitende Notärztin im Ruhestand wollte zum zehnjährigen Jubiläum des Chores endlich einen Auftritt in den neuen Bundesländern organisieren. Welcher Veranstaltungsort wäre dafür geeigneter als die Gethsemanekirche? „Sie ist ein Symbol für die Wiedervereinigung“, sagt sie.

Besonders im Gedächtnis blieb Annemarie Kadauke die Eröffnung des Konzerts durch Ivonne Kanter, in der sie über die Schlüsselrolle von Ärzten im Umgang mit behinderten Menschen sprach. „Dies ging vielen von uns sehr nahe“, so die Psychiaterin.

Weitere Informationen im Internet auf www.aerztechor.de.
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