Hauchdünner Vorsprung von 400 Stimmen
Sozialdemokraten gewinnen die BVV-Wahl in Spandau knapp vor der CDU

Am Ende war der Vorsprung hauchdünn. Aber rund 400 Stimmen machten die SPD bei den Wahlen zur Bezirksverordentenversammlung (BVV) am 26. September zur Gewinnerin.

Auf die Sozialdemokraten mit Bürgermeisterkandidatin Carola Brückner entfielen 27,6 Prozent der Stimmen (- 5,6 Prozent zur Wahl 2016), die CDU mit Bürgermeisterkandidat Frank Bewig erreichte 27,3 Prozent (+1,5). Insgesamt haben sich die Kräfteverhältnisse etwas verschoben. Stark zugelegt auf 11,9 Prozent (+4,3 Punkte) haben die Grünen. Die FDP erreichte 7,5 Prozent (+1,1). Die AfD verlor 5,8 Prozentpunkt und kommt nur noch auf 10,2 Prozent. 5,4 Prozent (-0,2) lautete das Ergebnis für die Linke. Die Tierschutzpartei, die zum ersten Mal zur BVV-Wahl angetreten war, erreichte aus dem Stand 4,5 Prozent und in die BVV einziehen. Auf Bezirksebene reicht zum Einzug ein Stimmenanteil von drei Prozent.

Bei der Wahl zum Deutschen Bundestag gab es dagegen einen klaren Sieger. Spandaus Bürgermeister Helmut Kleebank holte den Wahlkreis Spandau/Charlottenburg Nord mit 32,8 Prozent der Erststimmen. Auf seinen CDU-Gegenkandidaten Joe Chialo entfielen 23,5 Prozent. Bei den Zweitstimmen erreichte die SPD 27,8, die CDU 21,6 und die Grünen als Drittplatzierte 14,5 Prozent.

Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus gab es wiederum wie bei den BVV-Wahlen keinen klaren Sieger. Bei den Erststimmen lag die SPD mit 28,6 Prozent vor der CDU (27,8), bei den Zweitstimmen die CDU mit 26,7 Prozent vor den Sozialdemokraten (25,7). Drei der fünf Abgeordnetenhauswahlkreise gingen an die SPD: (Wahlkreis 1/Hakenfelde, 2 (Altstadt, Neustadt) und 3 (Siemensstadt, Haselhorst, Teile der Wilhemstadt). Die Union gewann die Wahlkreise 4 (Staaken) und 5 (Gatow, Kladow). In Gatow/Kladow trat CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner an, in der Altstadt der SPD Landes- und Fraktionsvorsitzende Raed Saleh.

Auch in Spandau gab es eine Mehrheit für den Volksentscheid "Deutsche Wohnen & Co enteignen". Sie fiel allerdings mit 51,9 Prozent weniger deutlich aus, als auf Landesebene (rund 56 Prozent). Gegen den Volksentscheid stimmten im Bezirk 42,9 Prozent.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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