Kunst, Musik und Geschichte
14 Denkmäler und Ensembles im Südwesten nehmen am Tag des Offenen Denkmals teil

Das Gutshaus Steglitz öffnet zum Tag des offenen Denkmals zum dritten Mal seine Türen.
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  • Das Gutshaus Steglitz öffnet zum Tag des offenen Denkmals zum dritten Mal seine Türen.
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Trotz Corona bedingter Einschränkungen öffenen auch in diesem Jahr am Tag des offenen Denkamls am 12. und 13. September, historische Häuser und Siedlungen ihre Türen für ein breites Publikum. Im Südwesten bekommt an 14 Orten spannende Einblicke in die Geschichte.

Bereits zum dritten Mal beteiligt sich das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf mit dem Gutshaus Steglitz in der Schloßstraße 48 am Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr unter dem Motto „Denk_mal nachhaltig“ steht. Am Sonnabend, 12. September, wird Stadträtin Maren Schellenberg als Hausherrin gegen 10 Uhr die Besucher persönlich begrüßen. Bis 18 Uhr können die Räume im Erdgeschoss kostenlos besichtigt werden. Das Gutshaus Steglitz mit seinen Wirtschaftsgebäuden wurde 1801 bis 1804 von David Gilly und Heinrich Gentz erbaut und zählt zu den letzten erhaltenen Bauzeugnissen dieser Epoche. Bereits 1923 wurde es zum geschützten Bauwerk erklärt.

Bauhistorie des Kunsthauses Achim Freyer

Ebenfalls zum dritten Mal ist auch das Kunsthaus der Achim Freyer Stiftung im Kadettenweg 53 in Lichterfelde mit dabei. Am Sonntag, 13. September, ist das Haus von 11.30 bis 17.30 Uhr für Besucher geöffnet. Angeboten werden um 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr Kurzführungen durch die Sammlung der Stiftung. Hierfür ist eine Anmeldung bis 12. September unter ¿833 93 14 oder per E-Mail an info@achimfreyer.com erforderlich. Zum Programm gehören außerdem Akkordeon-Miniaturkonzerte und um 15 Uhr hält Christine Holste einen Vortrag zur Geschichte des Hauses.

In Schlachtensee stellt sich das Studentendorf in der Wasgenstraße 75 der Öffentlichkeit vor. Am Sonnabend und Sonntag wird zu einem Rundgang durch das von 1957 bis 1964 errichtete Dorf eingeladen. Los geht es jeweils um 14 Uhr am Dorfplatz. Anmeldungen sind bis 11. September unter 01573/580 87 27 oder per E-Mail an bettina.widner@studentendorf.berlin erbeten. Darüber hinaus gibt es im Künstlerhaus 19 Führungen durch die Ausstellung sowie ein Rahmenprogramm.

Rundgang durch Onkel Toms Hütte

Am Sonntag können Interessierte an einem Rundgang durch die Waldsiedlung Onkel Toms Hütte teilnehmen. Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem U-Bahnhof Onkel Toms Hütte. Anmeldungen bis 9. September per E-Mail an holger-duerr@web.de.

Führungen und Besichtigungen gibt es auch in der Alten Dorfkirche Zehlendorf und im Heimatmuseum Zehlendorf, das im ehemaligen Schulhaus der Alten Dorfkirche sein Domizil hat. Beide Einrichtungen in der Clayallee 355 laden am Sonnabend und Sonntag zu Führungen beziehungsweise zur Besichtigung der Sonderausstellung ein. Ebenfalls Führungen bietet das Haus der Jugend Zehlendorf in der Argentinischen Allee 28 an. Das ehemalige Landhaus Fiedler hat am Sonnabend von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Am Sonntag öffnet auch die St.-Annen-Kirche Dahlem in der Königin-Luise-Straße 55 ihr Türen. Von 11 bis 18 Uhr gibt es Kirchen- und Friedhofsführungen.

Landhaus Neuhaus und das Outpost zu sehen

Außerdem sind am Sonnabend und Sonntag das Landhaus Neuhaus in der Bernadottestraße 56/58, das Lichtspieltheater Outpost in der Clayallee 135 und am Sonntag die US-Siedlung am Hüttenweg zu besichtigen. Der zweistündige Kiezspaziergang „Littel America in Berlin“ startet um 11 und um 13 Uhr im Foyer der Nicholson-Gedenkbibliothek. Hierfür sind Anmeldungen bis 10. September unter Telefon 818 19 90 oder per E-Mail an info@alliiertenmuseum.de erforderlich.

Das komplette Programm des Tages des offenen Denkmals mit allen teilnehmenden Häusern im Bezirk und in ganz Berlin liegt als Heft zum Mitnehmen unter anderem im Bürgerbüro im Rathaus Steglitz, Schloßstraße 37, zum Mitnehmen aus. Ab 10. September ist zudem eine Telefon-Hotline geschaltet: Telefon 80 96 27 44.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf https://bwurl.de/15j4

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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