Bürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski blickt auf 2020 zurück
„Corona hat unser Miteinander verändert“

Cerstin Richter-Kotowski blickt optimistisch ins neue Jahr.
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Liebe Steglitz-Zehlendorferinnen, liebe Steglitz-Zehlendorfer,

ob in unserer Familie, unserem Freundeskreis, in unserem Bezirk und unseren Kiezen oder im Bezirksamt: Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr unsere Pläne durchkreuzt, unser Miteinander verändert, teilweise sogar ganze Lebenspläne zunichte gemacht, und uns sehr viel abverlangt.

Corona zeigt, wie fragil unser Zusammenleben sein kann. Es zeigt uns aber auch, wie stark das Engagement füreinander in diesem Bezirk ist. Und dafür gibt es zahlreiche Beispiele! Mit der Aktion „Außergewöhnliches Engagement in Steglitz-Zehlendorf in Corona-Zeiten“ konnten wir Engagierte ehren, die sich besonders für ihre Mitmenschen einsetzen. An der Schloßstraße wurde ein winterfester Gabenzaun eingerichtet und seither stetig befüllt, um Bedürftigen durch die schwierige Zeit zu helfen. Und die Weihnachts-Wunschbäume in unseren Rathäusern waren oft an denselben Tagen, an denen sie geschmückt und mit Kinderwünschen bestückt wurden, schon wieder leer gepflückt. Ich möchte Ihnen, die auch in diesen unsicheren Zeiten an Ihre Mitmenschen denken und deren Leben erleichtern und verbessern, sehr herzlich für Ihr Engagement danken.

Einen besonderen Dank richte ich an die zahlreichen Vereine und Einrichtungen, die für verlässliche Strukturen, Zufluchtsorte und eine spannende Freizeitgestaltung gesorgt haben, als an vielen anderen Stellen der Pausenknopf gedrückt werden musste. Sie haben sich Hygienekonzepte überlegt, Ihre Räumlichkeiten angepasst oder auch neue Wege über das Internet beschritten, um Sportkurse, Beratungsgespräche, Kulturprogramme oder eines der unzähligen anderen Angebote, die unser Leben erleichtern und bereichern, zu Ihren Teammitgliedern, Schützlingen, Klienten und Fans zu bringen.

Sehr herzlich möchte ich mich auch bei den Geschäftsleuten, Gastronominnen und Gastronomen, Veranstalterinnen und Veranstaltern in Steglitz-Zehlendorf bedanken. Viele von Ihnen erleben das schwerste Jahr Ihres Unternehmer-Daseins. Sie waren stets als Erste von Lockdown-Maßnahmen betroffen, aber verzagen trotzdem nicht. Plexiglasscheiben an den Kassen, Abstandsmarker im Geschäft, weniger Sitzplätze in Restaurants und in Theatern, ganze Wegeleitsysteme oder auch über Nacht entstandene, vollständig eingerichtete Online-Shops mit Lieferdienst – mit jeder neuen Maßnahme haben Sie sich angepasst und mit viel Kreativität auf die Corona-Regeln reagiert. Als dann auch noch die Nachricht vom Brand in der Onkel-Tom-Ladenzeile den Bezirk erschütterte, haben Sie nicht gezögert, den Brandopfern mit Hilfsangeboten und Solidaritäts-aktionen beiseite zu stehen. Ich danke Ihnen für Ihre Anteilnahme, aber auch für Ihr Herzblut und den starken Willen, weiterzumachen und so Steglitz-Zehlendorf als einen lebendigen, spannenden und gemeinschaftlichen Bezirk zu erhalten, in dem es immer etwas zu erleben gibt.

Natürlich geht die Pandemie auch am Bezirksamt nicht spurlos vorbei. Unsere Arbeit hat sich in den vergangenen Monaten verändert und wurde an die neuen Gegebenheiten angepasst. Dies lief nicht immer alles reibungslos und hat Ihnen mitunter etwas Geduld verlangt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamtes geben jedoch tagtäglich ihr Bestes, um alle Dienstleistungen des Bezirksamtes auch unter Corona-Bedingungen anzubieten und die ständige Flut an neuen Informationen aufzubereiten.

Liebe Steglitz-Zehlendorferinnen, liebe Steglitz-Zehlendorfer, die Pandemie hat uns verunsichert, genervt und verängstigt, aber sie hat Sie nicht daran gehindert, das Beste aus der Situation zu machen und sich beizustehen, gegenseitig zu unterstützen und Mut zuzusprechen. Ich bin stolz und dankbar, in so einem engagierten und nachbarschaftlichen Bezirk Ihre Bezirksbürgermeisterin zu sein und blicke trotz aller Schwierigkeiten und Herausforderungen optimistisch auf das Jahr 2021.

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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