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Trauerbegleitung in der Pandemie
Abschiednehmen in Coronazeiten

Die Pandemie und die damit einhergehenden Beschränkungen überschatten auch die Beerdigungskultur. Trauernde und Bestatter müssen damit gleichermaßen neu umgehen.
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  • Die Pandemie und die damit einhergehenden Beschränkungen überschatten auch die Beerdigungskultur. Trauernde und Bestatter müssen damit gleichermaßen neu umgehen.
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„Die aktuelle Situation geht auch an der Bestattungsbranche und den Angehörigen, die einen akuten Trauerfall in der Familie haben, nicht vorbei. Das Coronavirus stellt uns vor ganz neue Herausforderungen“, sagt Robert Hahn.

„Eine Zeit wie diese hat noch keiner von uns erlebt“, fügt Editha Hahn-Fink an. Gemeinsam mit ihrem Sohn, Robert Hahn, führt sie das seit fast 170 Jahren im Familienbesitz befindliche Bestattungsinstitut Hahn.

Sich die Hand geben, umarmen, einander nah sein und Trost spenden – für viele Menschen ist gerade im Trauerfall diese Anteilnahme ein wesentlicher Aspekt in der Trauerbewältigung.

Trauerfeiern gestattet

„Zahlreiche Einschränkungen machen das Abschiednehmen in Corona-Zeiten schwieriger denn je. Generell sind Trauerfeiern im engsten Familienkreis zwar von der Kontaktsperre ausgenommen, aber die Regelungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Zudem gibt es strenge Auflagen innerhalb Berlins und darüber hinaus noch auf den einzelnen Friedhöfen“, erklärt Robert Hahn. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern muss er sich in Zeiten der Pandemie nicht nur auf einem schmalen Grat zwischen Pietät und Prävention bewegen. Zudem sind auch noch zahlreiche, verschiedene Einzelverordnungen für den Ort der Trauerfeier und die Bestattung zu prüfen. „Beerdigungen in der Corona-Krise sind unglaublich schwierig. Darunter leidet die Trauerkultur“, bedauert er den Konflikt, von dem seine Branche derzeit betroffen ist. Dennoch sollen die Trauernden davon wenig spüren: „Selbstverständlich haben wir uns auf diese Ausnahmesituation und die außergewöhnlichen Umstände eingestellt. Wir versuchen die Belastungen für die Familien durch einen höheren seelsorgerischen Anteil abzumildern“, so Editha Hahn-Fink.

Verordnungen einhalten

Für den grundsätzlichen Ablauf einer Bestattung eines Verwandten oder Freundes ändert sich auch in der Corona-Zeit nichts. Jedoch sind die jeweiligen Verordnungen der Bezirksämter und Friedhöfe sowie die Vorgaben zur Personzahl, zu Hygienekonzepten, Abstandsregelungen und zur Kontaktdatenerfassung einzuhalten.

Infos unter: www.hahn-bestattungen.de.

Die Pandemie und die damit einhergehenden Beschränkungen überschatten auch die Beerdigungskultur. Trauernde und Bestatter müssen damit gleichermaßen neu umgehen.
„Das Abschiednehmen ist schwieriger geworden, auch bei Bestattungen gelten strenge Regeln“, sagt Robert Hahn.
Autor:

HAHN Bestattungen GmbH & Co. KG aus Mariendorf

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