Hilfe für Vereine, die helfen
Vonovia spendet 3000 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit in Corona-Zeiten

Dagmar Suhr vom Verein "Hungerharke" und Frank Januszewski  vom Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit in der Region Berlin Tempelhof präsentieren den Scheck. Dahinter Madlen Richter und Anja Schilling von Vonovia sowie Siegfried Kehrer vom Förderverein.
  • Dagmar Suhr vom Verein "Hungerharke" und Frank Januszewski vom Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit in der Region Berlin Tempelhof präsentieren den Scheck. Dahinter Madlen Richter und Anja Schilling von Vonovia sowie Siegfried Kehrer vom Förderverein.
  • Foto: Vonovia
  • hochgeladen von Susanne Schilp

Zwei Fördervereine, die sich um Tempelhofer Kinder und Jugendliche kümmern, dürfen sich 3000 Euro teilen. Das Geld hat das Wohnungsunternehmen Vonovia kürzlich gespendet.

Fördervereine gründen sich, um eine ganz bestimmte Einrichtung zu unterstützen. So sorgen die Mitglieder von „Hungerharke“ seit mehr als 20 Jahren dafür, dass an der Grundschule auf dem Tempelhofer Feld große und kleinere Projekte umgesetzt werden können. Egal, ob es um eine Theaterproduktion, ein Fußballturnier oder die Anschaffung von Spiel- und Sportgeräten geht.

„Das Geld hilft uns gerade in der aktuellen Situation, denn wegen Corona mussten wir unter anderem unseren traditionellen Spendenlauf Walka-Thon absagen. Deshalb liegen einige größere Projekte auf Eis“, sagt Dagmar Suhr von "Hungerharke". Der Hort müsse sich ebenfalls besonderen Herausforderungen stellen, weil in diesem Jahr mehr Kinder als üblich für die Sommerferienzeit angemeldet worden seien.

Auch der Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit in der Region Berlin Tempelhof kann die 1500 Euro bestens gebrauchen. Er ist der Freizeiteinrichtung Jugi-Hessenring angegliedert und sorgt seit vielen Jahren dafür, die Angebote zu erhalten sowie Freizeiten und Ausflüge zu finanzieren. „Jede Spende hilft, um die Arbeit wieder Stück für Stück hochzufahren. Wir können zwar langsam die Freizeitangebote wieder ausweiten, aber die Hygieneauflagen sind aufwendig und kosten zusätzliches Geld“, so Frank Januszewski vom Verein.

Vonovia ist eine Aktiengesellschaft und hat in Tempelhof rund 2300 Mietwohnungen. Durch Neubau und Aufstockung, unter anderem in Alt-Tempelhof, sind in den vergangenen Monaten weitere Wohnungen entstanden.

Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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