Inspiration fürs Leben
Brotfabrik startet ein neues Projekt für Menschen ohne Arbeit

Lina Fügmann freut sich auf viele Teilnehmer an dem neuartigen Projekt „Zurück ins Leben“.
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Menschen ohne Arbeit wieder Motivation und Lebensmut zu geben, dieser Aufgabe hat sich ein neues Projekt des Vereins Glashaus, des Trägers der Brotfabrik verschrieben.

Unter dem Motto „Zurück ins Leben“ sind in diesem Projekt Arbeitslose sowie Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen willkommen. „Wir möchten sie dabei unterstützen, sich mit Hilfe von Kunst und Kultur selbst zu motivieren und sich selbst stärker zu machen“, sagt Lina Fügmann. Sie leitet das neue Projekt mit Iris Bauer, die das Konzept für das neue Projekt entwickelte. In diesem geht es nicht unbedingt darum, Menschen bei der Suche nach einem neuen Job zu unterstützen. „Wir möchten vielmehr die weitere Entwicklung der Projektteilnehmer anstoßen“, erklärt Lina Fügmann. Ein Ergebnis könnte auch sein, dass sich die Teilnehmer entschließen, zunächst ehrenamtlich aktiv zu werden, oder dass sie sich für eine Weiterbildung entscheiden.

Die Projektkoordinatorinnen erwarten eine bunte Mischung von Teilnehmern: Langzeitarbeitslose, Migranten, Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Leute, die beispielsweise nach einem Burnout nicht mehr in ihrem bisherigen Beruf arbeiten können. „Wir werden also eine heterogene Gruppe haben“, so Lina Fügmann. „Deshalb ist unser Projekt auch sehr niederschwellig. Niemand muss irgendwelche Vorerfahrungen im künstlerischen Bereich mitbringen.“ Hinzu kommt, dass es zwar feste Termine gibt, aber nur zweimal im Monat jeweils donnerstags von 10 bis etwa 12 oder 13 Uhr.

Doch was erwartet die Teilnehmer überhaupt? Sie lernen zunächst bei einer Hausbesichtigung das Kulturzentrum und dessen Angebote kennen. Danach erhalten sie von Fachleuten einen Einblicke in unterschiedliche Bereiche von Kunst und Kultur: in die Malerei und die Herstellung eines Wandmosaiks, in die Filmkunst, ins Theaterspiel sowie in das freie Schreiben. Und natürlich werden sie auch selbst künstlerisch aktiv, zum Beispiel beim Actionpainting.

Zum Ende der ersten Projektphase am 8. Mai 2020 werden die Teilnehmer einen Tag der offenen Tür in der Brotfabrik mit organisieren und dabei auch ihre Ergebnisse präsentieren. Das Projekt „Zurück ins Leben“ ist kostenfrei, und man muss auch nicht beim Jobcenter gemeldet sein. Es wird nämlich vom Europäischen Sozialfonds gefördert. Los geht es Ende Juli. Zuvor finden mit den Teilnehmern Gespräche zum Kennenlernen statt.

Wer teilnehmen möchte, meldet sich unter Tel. 471 40 01 bei Iris Bauer oder Lina Fügmann oder per E-Mail an Lina.Fuegmann@brotfabik-berlin.de und erfährt dann alles Weitere. Weitere Informationen gibt es darüber hinaus im Internet auf brotfabrik-berlin.de/zurueck-ins-leben-ein-inklusives-kunstprojekt.

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