Wie weiter nach dem Aktionstag?
Weißenseer diskutieren Perspektiven für die Berliner Allee und den Nordosten Berlins

Während des Aktionstages wurde die Berliner Allee in Höhe Pistoriusstraße für einen Nachmittag lang genutzt, um über eine Verkehrswende für den Berliner Nordosten zu diskutieren.
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  • Während des Aktionstages wurde die Berliner Allee in Höhe Pistoriusstraße für einen Nachmittag lang genutzt, um über eine Verkehrswende für den Berliner Nordosten zu diskutieren.
  • Foto: Laura Jost
  • hochgeladen von Bernd Wähner

Der Aktionstag auf der Berliner Allee Mitte Juni sorgte berlinweit für Aufmerksamkeit.

Die Hauptverkehrsstraße war, wie berichtet, für einen Sonnabendnachmittag in Höhe Pistorius-, Albertinen- und Smetanastraße gesperrt worden. Im Kreuzungsbereich fanden zahlreiche Aktionen statt. Es wurde musiziert, diskutiert und auch gespielt. Diese Aktion sorgte für viel Zustimmung bei Anwohnern, aber es gab auch Kritik von einigen Nutzern der Allee und der Straßenbahnlinie M4, die an diesem Tag in diesem Bereich nicht fahren durfte.

Doch wie kann nun nachhaltig eine Verkehrswende auf der Berliner Alle eingeleitet werden? Und wie kann auf ihr der Straßenraum gerechter unter den einzelnen Verkehrsarten aufgeteilt werden? Darüber soll auf einem Perspektivenworkshop der Aktion Berliner Allee am 24. August diskutiert werden. Im Tagungswerk des KuBiZ in der Bernkasteler Straße 78 sind dazu von 10 bis 17 Uhr alle willkommen, die mit diskutieren und Visionen entwickeln möchten.

Zwar ist die Verkehrswende Bestandteil des aktuellen Berliner Regierungsprogramms, doch die Umsetzung lässt auf sich warten. Beim Aktionstag am 15. Juni stellten sich Politiker und Experten den Anwohnern. Sie diskutierten unter anderem die von einer Anwohnerinitiative erarbeiteten Bausteine für die Verkehrswende im Nordosten Berlins.

Nun laden die am Aktionstag beteiligten Initiativen gemeinsam mit dem Projekt „Prima Klima in Weißensee“ zum Perspektivenworkshop ein. Neben einer Auswertung des Aktionstages und der ihn begleitenden Aktivitäten, werden Erfahrungen von Vertretern anderer Initiativen aus der Region ausgetauscht. „Zudem wollen wir die Entwicklungen nach dem Aktionstag analysieren. Außerdem werden wir über weitere Aktivitäten für eine Verkehrswende in Berlins Nordost und für einen lebenswerten Stadtteil nachdenken und erste Verabredungen zu deren Umsetzung treffen“, informiert Jens Herrmann von der der Initiative Berliner Allee.

Eine Anmeldung zum Workshop per E-Mail an info@aktionberlinerallee.de ist erwünscht. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Verpflegung während des Tages ist gesorgt, und eine großzügige Mittagspause ist eingeplant. Ein Rückblick auf den Aktionstag am 15. Juni findet sich auf aktionberlinerallee.de/bericht-vom-aktionstag.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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