Mehr Touristen in den Norden
Mit Fördermitteln werden acht Projekte umgesetzt

Sie gehören zu den landschaftlich reizvollsten Gebieten Berlins: die drei Dörfer im Norden des Bezirks. In den kommenden Jahren sollen sie weiter touristisch erschlossen werden.

Um das zu erreichen, werden bis Ende 2023 zunächst acht Einzelmaßnahmen in Wartenberg, Falkenberg und Malchow umgesetzt, informiert Umweltstadtrat Martin Schaefer (CDU). Dafür stehen nun Bundes- und Landesmittel aus dem Programm Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur zur Verfügung. Um den Norden des Bezirks besser erschließen zu können, fasste die Bezirksverordnetenversammlung bereits 2014 den Beschluss, dass die Wege in der Wartenberger sowie in der Falkenberger Feldmark Namen bekommen. Bis 2017 war der Beschluss umgesetzt und die Wege tragen heute Namen wie Schnitterinnenweg, Falkenberger Fußsteig, Krugwiesensteig oder Am Alten Malchower Graben.

Danach erhielt die complan Kommunalberatung GmbH den Auftrag zu schauen, war umsetzbar ist, um den Lichtenberger Norden besser touristische zu erschließen und für Touristen interessant zu machen. Im Ergebnis wurden acht Vorhaben identifiziert, die nach und nach umgesetzt werden. Dafür stehen GEW-Mittel von insgesamt 695 000 Euro zur Verfügung.

Zu den ersten acht Vorhaben gehört die Bestandssicherung der Kirchenruine in Malchow. Mit einem vom Verein „Wir für Malchow“ und der Evangelischen Kirchengemeinde erarbeiteten Konzept soll die ehemalige Dorfkirche zum Ort der Kultur entwickelt werden, erklärt Umweltstadtrat Martin Schaefer. Diese und die Dorfkirchen in Wartenberg und Falkenberg waren noch in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs gesprengt worden. Damit sollte verhindert werden, dass die Rote Armee sie als Orientierungspunkte nutzen kann.

Weiterhin sollen ein touristischer Rastplatz eingerichtet, Schilder aufgestellt und die Radroutenverbindung in den Barnim verbessert werden. Außerdem ist geplant, auf den Resten des Flakbunkers in der Region einen Aussichtspunkt zu errichten. Weiterhin ist der Bau eines geologischen Erlebnispfades in Falkenberg geplant, um Einblick in die Geschichte der Rieselfelder zu geben. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität. Das Projektmanagement für die Umsetzung der Vorhaben liegt in den Händen der complan Kommunalberatung GmbH.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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