Unternehmen wächst weiter
1700 Wohnungen hat die Howoge im vorigen Jahr dazu bekommen

Den größten Zuwachs in Lichtenberg brachte der Howoge in den vergangenen Jahren das Neubauensemble Lindenhof an der Gotlindestraße.
  • Den größten Zuwachs in Lichtenberg brachte der Howoge in den vergangenen Jahren das Neubauensemble Lindenhof an der Gotlindestraße.
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  • hochgeladen von Berit Müller

Ob an der Frankfurter Allee oder am Landschaftspark Herzberge: Die Neubauaktivitäten der Wohnungsbaugesellschaft Howoge sind im Alt-Lichtenberger Kiez kaum zu übersehen. Aber nicht nur hier ist das städtische Unternehmen aktiv, berlinweit hat es seinen Wohnungsbestand im vergangenen Jahr erhöht – und will noch weiter wachsen.

Die großen Neubauprojekte, aber auch etliche Ankäufe haben dafür gesorgt, dass der Howoge-Bestand allein im vorigen Jahr um rund 1700 Wohnungen gewachsen ist. „Wir haben acht Neubauprojekte mit insgesamt 1092 Wohnungen fertiggestellt und vier Bestandsankäufe mit 601 Wohnungen realisiert“, sagt Howoge-Geschäftsführer Ulrich Schiller. 

Damit nicht genug: Noch im ersten Halbjahr 2020 werde das Unternehmen etwa 1000 weitere Wohnungen übernehmen, so Schiller. Darunter seien 400 neue Einheiten, der Rest ergebe sich durch bereits beurkundete Ankäufe.

Besonders aktiv in Lichtenberg

Ein Blick auf jüngst veröffentlichte Zahlen verrät: Die meisten Neubauprojekte hat die Howoge 2019 in Lichtenberg abgeschlossen. Von insgesamt 744 Wohnungen im Bezirk waren es 188 Einheiten in der Genslerstraße in Alt-Hohenschönhausen, 99 in der Friedrichsfelder Sewanstraße, 69 in der Paul-Zobel-Straße in Fennpfuhl und zwölf in der Rathausstraße in Alt-Lichtenberg. Den größten Zugewinn brachte die Vollendung des zweiten Bauabschnitts im Lindenhof an der Gotlindestraße mit 376 neuen Wohnungen. Für einen weiteren Anstieg im dreistelligen Bereich sorgten Fertigstellungen in Marzahn-Hellersdorf, Mitte und Treptow-Köpenick.

Die Lichtenberger Neubauprojekte brachten dem kommunalen Unternehmen nicht nur Wachstum, sondern auch Anerkennung. So gewann das Doppelhochhaus in der Paul-Zobel-Straße den bezirklichen Bauherrenpreis 2019, der Lindenhof auf dem Areal des einstmals größten Kinderkrankenhauses Ost-Berlins wurde mit einem Qualitätssiegel für Nachhaltigen Wohnungsbau ausgezeichnet und in der Sewanstraße hat die Howoge ihr zertifiziert erstes klimaneutrales Quartier im sozialen Wohnungsbau errichtet.

Vorkaufsrecht und Neubau

Eine Besonderheit unter den Bestandskäufen bildet die Lichtenberger Irenenstraße. Dort setzte die Howoge für das Bezirksamt das Vorkaufrecht um und erwarb ein viergeschossiges Mietshaus. Das Gebäude aus dem Jahr 1908 hat 27 Wohnungen und sechs Gewerbeeinheiten. In der Simon-Bolivar-Straße in Alt-Hohenschönhausen hat das Unternehmen ein Haus aus den 1960er-Jahren mit 20 Einheiten in seinen Besitz übernommen. Weitere Ankäufe in Mariendorf und Buch brachten noch einmal 554 Wohnungen.

Aktuell hat die Howoge damit insgesamt 62 261 Wohnungen im Bestand. Seit dem Start der Neubauoffensive im Jahr 2013 hat sie ihren Fundus mittels Neubau und Ankauf um 18 Prozent, also rund 9400 Wohnungen, erhöht. Die Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines von sechs kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Sie zählt zu den größten Vermietern deutschlandweit. Bis zum Jahr 2026 soll das Portfolio vor allem durch Neubau stetig erweitert werden – auf rund 75 200 Wohnungen.

Autor:

Berit Müller aus Lichtenberg

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