Große Freude für kleine Leute
„Weihnachten im Schuhkarton“ läuft noch bis zum 15. November

Ein Bild aus dem vergangenen Jahr, als sich Kinder in Litauen über die mit Geschenken gefüllten Schuhkartons freuten, die aus Deutschland kamen.
  • Ein Bild aus dem vergangenen Jahr, als sich Kinder in Litauen über die mit Geschenken gefüllten Schuhkartons freuten, die aus Deutschland kamen.
  • Foto: Samaritan's Purse
  • hochgeladen von Berit Müller

Die Abgabefrist endet schon in Kürze, damit die Päckchen rechtzeitig zum Weihnachtsfest bei ihren kleinen Adressaten landen. Wer bei der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ mitmachen und ein Kind beschenken möchte, sollte sofort loslegen.

Seit 1993 gibt es die von den Kirchen ins Leben gerufene Benefizaktion. Alljährlich sorgt „Weihnachten im Schuhkarton“ mit Hilfe tausender Menschen für große Freunde bei Kindern auf der ganzen Welt. Denn die Geschenkboxen gehen an kleine Leute, die ansonsten leer ausgehen würden. Mehr als 167 Millionen Mädchen und Jungen in über 150 Ländern wurden auf diese Weise schon überrascht und bedacht.

An der Aktion, die inzwischen von Samaritan’s Purse koordiniert wird, beteiligen sich neben Deutschland, der Schweiz und Österreich auch Großbritannien, Spanien, Finnland sowie die USA, Australien, Neuseeland und Kanada. 2018 wurden weltweit rund 10,6 Millionen Schuhkartons für bedürftige Kinder gepackt, hierzulande waren es 368 144.


Großteil der Geschenke für Osteuropa


Ein Großteil der Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum geht in diesem Jahr – auch wegen der geographischen Nähe – nach Georgien, Rumänien, Nordmazedonien, Rumänien und in sechs weitere osteuropäische Länder. Allen gemeinsam ist ein hoher Anteil an Familien, die sich keine (teuren) Weihnachtspräsente leisten können.

Wer helfen möchte, muss beim Packen ein paar Regeln beachten. So sollten die Schuhkartons oder vergleichbaren Boxen etwa die Maße 30 mal 20 mal 10 Zentimeter haben und mit Geschenkpapier beklebt sein. Alter und Geschlecht des Kindes, für das der Paketinhalt bestimmt ist, müssen gut lesbar auf dem Deckel stehen. Hinein sollten nur neue, hübsche und/oder nützliche Dinge kommen. Favoriten sind Kuscheltiere, Kleidungsstücke, Kaugummis. Auf keinen Fall dürfen Lebensmittel dazu, auch keine Süßigkeiten, die nicht originalverpackt sind. Wem die Ideen fehlen: Auf der Internetseite der Aktion gibt es eine Liste mit Geschenkvorschlägen. Die Kartons sollten dann möglichst mit einem Gummiband verschlossen und nicht zugeklebt werden.

Um einen Teil der Kosten für den Transport zu decken, bitten die Organisatoren um eine Spende von zehn Euro pro Paket beziehungsweise beschenktem Kind. Das Geld kann über das Online-Spendenportal überweisen oder in bar mit dem Päckchen in der Abgabestelle überreicht werden.

Abgabestellen in Lichtenberg sind unter anderem die Thalia Buchhandlungen im Ring-Center an der Möllendorffstraße und im Linden-Center am Prerower Platz, auch die Anton-Saefkow-Bibliothek in Fennpfuhl und das Ikarus Stadtteilzentrum in Karlshorst nehmen bis zum 15. November Päckchen an. Wer die Frist verpasst, kann seinen Schuhkarton auch noch bis zum Ende des Monats direkt an eine Samaritan’s Purse-Zentrale senden oder über das Online-Portal ein Päckchen zusammenstellen.

Alle Infos dazu gibt es auf der Homepage unter https://www.die-samariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton

Autor:

Berit Müller aus Lichtenberg

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