Jugendliche schlafen wenig

Eine Studie der Uni Marburg fand heraus, dass Schüler und Azubis im Durchschnitt zu wenig schlafen. In der Befragung gaben etwa zwei Drittel der Jugendlichen an, in der Woche lediglich 6,5 Stunden pro Nacht zu schlafen. Dies sei, so Experten, deutlich zu wenig. Die durchschnittliche Schlafdauer sollte acht bis neun Stunden in der Nacht betragen. Sie erläutern, dass ein deutliches Unterschreiten dieser Zeit eben nicht nur zu schwacher Konzentration und verminderter Leistungsfähigkeit führten, sondern in einigen Fällen auch erhebliche körperliche Konsequenzen nach sich ziehen können. In Einzelfällen würde der Herzschlag steigen, Blutdruck, Atmung und der Hormonhaushalt ebenfalls beeinflusst. Im Extremfall kann es gar zu Trugwahrnehmungen oder Persönlichkeitsstörungen kommen, wenn der Schlaf auf Dauer zu gering ausfällt.

Alexander Schultze / asc

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