Schöne Atmosphäre
Auf dem Alt-Rixdorfer Weinachtsmarkt geht es nicht um Kommerz

Der Weihnachtsmarkt auf dem Richardplatz ist für viele Neuköllner ein jährliches Glanzlicht - im wahrsten Sinne des Wortes.
  • Der Weihnachtsmarkt auf dem Richardplatz ist für viele Neuköllner ein jährliches Glanzlicht - im wahrsten Sinne des Wortes.
  • Foto: BA Neukölln
  • hochgeladen von Susanne Schilp

Der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt rund um den Richardplatz ist einzigartig in Berlin: Nur gemeinnützige Organisationen dürfen Stände aufbauen, alle Einnahmen kommen ihrer Arbeit zugute. Freitag, 7. Dezember, um 17 Uhr eröffnen Bürgermeister Martin Hikel (SPD) und der Neuköllner Superintendent Christian Nottmeier das adventliche Treiben.

Drei Tage lang wird der Markt wieder Scharen von Besuchern anlocken. Denn die Veranstaltung ist nicht nur unkommerziell, sondern besticht auch durch ihre unvergleichliche Atmosphäre. Mehr als 250 Petroleumlampen beleuchten die Stände, rund 30 Bäume sind mit Lichterketten geschmückt. Vor Ort sind etwa 160 karitative Gruppen an gut 220 Ständen. Viele der Anbieter haben sich monatelang auf dieses Wochenende vorbereitet, gewerkelt und gebastelt.

Die Palette reicht von Spielzeug, allerlei aus Holz, Metall und Keramik über Schwibbögen, Weihnachtsschmuck, Handarbeiten, Ölbilder, Schmuck, Kerzen bis bin zu Honig, Marmeladen, Bürsten und Besen. Sehr begehrt sind auch die Speisen und Getränke, von denen viele nach Hausmannsart zubereitet werden. Es gibt Glühwein und Punsch in vielen Varianten, genauso wie Bratwurst, Kuchen oder Waffeln. Das Bühnenprogramm ist vielfältig, rund 20 Gruppen unterstützen die Veranstaltung und treten ohne Gage für den guten Zweck auf.

Partnerstädte an Bord

Mit dabei sind auch die Neuköllner Partnerstädte Usti nad Orlici in Tschechien und Wetzlar in Hessen, die ebenfalls Waren für den guten Zweck verkaufen – in Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Freunde Neuköllns, der sich vor der Schmiede präsentiert.

Wem es auf dem Richardplatz zu wuselig wird, der kann sich in die Kirchgasse rund um das Denkmal von König Friedrich Wilhelm I. zurückziehen. Hier sind etwa 20 Verkaufsstände aufgebaut, und es geht wesentlich ruhiger zu. Ein Abstecher lohnt: Die Bewohner des Böhmischen Dorfes sind mit viel Eifer dabei, diese nostalgische Ecke zu beleben und bekannter zu machen.

Geöffnet ist vom 7. bis 9. Dezember, am Freitag von 17 bis 21 Uhr, am Sonnabend von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag von 14 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Achtung: Besucher sollten zu Fuß oder mit den Öffentlichen kommen. Parkplätze sind im Richardkiez absolute Mangelware.

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