Erinnerungskultur

Beiträge zum Thema Erinnerungskultur

Kultur
copyright Sabine Wreski

Ausstellungseröffnung - Stalingrad
Ende einer Schlacht - Appell zum Frieden!

Spandau und die russische Stadt Wolgograd (ehemals Stalingrad) verbindet mittlerweile eine Städtefreundschaft. Diese durch den kulturellen Austausch zu vertiefen, ist nur ein Zweck der Ausstellungseröffnung "Stalingrad - Appel zum Frieden". Anlässlich des 75. Jahrestages des Endes der Schlacht um Stalingrad 1942/43, wird in Bild und Text an die blutigen Gefechte zwischen Rotarmisten und deutschen Wehrmachtssoldaten erinnert. Im Juli bereits in Köln gezeigt, wandert die Ausstellung jetzt zur...

  • Spandau
  • 11.08.19
  • 101× gelesen
Politik
Anfang Februar übergaben Vertreter der Initiative für einen historischen Lernort in Lichterfelde-Süd den Einwohnerantrag mit den Unterschriften an das Bezirksamt.
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Stolz auf Etappenerfolg
Initiative setzt sich mit Antrag für einen historischen Lern- und Gedenkort durch

Die Initiative für einen historischen Lern- und Gedenkort Lichterfelde-Süd hat einen Etappensieg errungen. Der von ihr initiierte Einwohnerantrag zum Stalag III D wurde von der Bezirksverordnetenversammlung in ihrer März-Sitzung angenommen. Konkret geht es in dem Antrag darum, bei dem großen Wohnungsbauvorhaben in Lichterfelde-Süd einen Lern- und Gedenkort zu berücksichtigen. Die Groth-Gruppe plant auf dem ehemaligen Parks Range-Gelände rund 2500 Wohnungen. Doch auf dem Gelände befinden...

  • Lichterfelde
  • 28.03.19
  • 113× gelesen
Kultur
Ottomar Anschütz ist bei den Ehrengrabstätten nicht aufgeführt.
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Fototechnikpionier Ottomar Anschütz nicht vergessen

Ein Foto zum Wikipedia-Eintrag von Ottomar Anschütz aus dem Jahr 2010 zeigt ein ungepflegtes Grab mit einem verwitterten Stein. Die aufgebrachten Lettern mit dem Namen und den Lebensdaten des Verstorbenen sind kaum zu entziffern. Sie werden von zwei Sträuchern verdeckt. So kann sich in Berlin Erinnerungskultur manifestieren. Ein Besuch auf dem Friedhof an der Stubenrauchstraße, wo der Fototechnik-pionier Ottomar Anschütz (1846-1907) seine letzte Ruhe gefunden hat. Schon am Eingang, beim Blick...

  • Friedenau
  • 20.04.18
  • 222× gelesen
Soziales

Droescher-Preis für SPD

Die SPD Wilmersdorf-Nord hat für ihr seit zehn Jahren durchgeführtes Programm „Gegen das Vergessen“ den bundesweit ausgelobten Droescher-Preis erhalten. Fünf öffentliche Stadtrundgänge, die Organisation von Stolpersteinen und zwei Informationstafeln mit Bewohnern, jährlich wiederholtes Stolpersteinputzen mit der jeweiligen Nachbarschaft und die Veröffentlichung der ersten zwei Rundgangsbroschüren überzeugten die Jury des Droescher-Preises. Infos auf www.spd-wilmersdorf-nord.de. maz

  • Grunewald
  • 16.12.17
  • 13× gelesen
Kultur
Das eingerüstete Haus Fontanepromenade 15 mit der derzeit verhüllten Stele.

Nicht verpennt, sondern nicht gewollt: Die Debatte um die Fontanepromenade kommt zu spät

Kreuzberg. Zuletzt meldete sich Inge Deutschkron zu Wort. Die 94-jährige Autorin und Holocaust-Überlebende tat das auch in ganz eigener Sache. "Ich bin eine von vielen tausend Berliner Jüdinnen und Juden, für die dieser Ort der Ausgangspunkt unsäglichen Leidens geworden ist", heißt es unter anderem in einem offenen Brief, den sie an Bürgermeisterin Monika Herrmann (Bündnis90/Grüne) und Kultursenator Klaus Lederer (Linke) schickte. Mit "diesem Ort" ist die Fontanepromenade 15 gemeint. Wie...

  • Kreuzberg
  • 08.01.17
  • 226× gelesen
Kultur
Von 1876 bis 1950 befand sich auf dem Gelände der Seniorenresidenz Alloheim an der Ullsteinstraße 153-167 das Seebad Mariendorf.

Zeitzeugen, Bilder und Dokumente zum einstigen Seebad Mariendorf gesucht

Mariendorf. Das es in der Ullsteinstraße einst ein Seebad Mariendorf gab, ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Jetzt erinnert die Initiative „Erinnerungskultur in Mariendorf“ an dieses Seebad und dessen Gründer. Das von der jüdischen Kaufmannsfamilie Lewissohn gegründete Seebad mit eigenem Tiefbrunnen galt einst als eine der schönsten, größten und modernsten Badeanstalten in Groß Berlin. An Sommertagen wurden bis zu 4000 Besucher gezählt. Aber im Seebad Mariendorf fanden 1912 auch die...

  • Tempelhof
  • 25.07.16
  • 319× gelesen
Bildung

Was geschah in Stalag III D?

Lichterfelde. Ab 1940 befand sich an Landweg und Osdorfer Straße das Kriegsgefangenenlager Stalag III D. Bis 1945 waren hier Kriegsgefangene und Militärinternierte inhaftiert. Teilweise wurden sie auch als Zwangsarbeiter eingesetzt. Insofern spielt das Lager eine Rolle im nationalsozialistischen Zwangs- und Ausbeutungssystem. Bislang gibt es jedoch an diesem Ort keinerlei Hinweis auf das Lager Angehörige ehemaliger Gefangene und Internierter vermissen einen würdigen Ort des Gedenkens. Die...

  • Lichterfelde
  • 16.04.16
  • 764× gelesen
Politik
Annette Pohlke an der Säule der Gefangenen in der Wismarer Straße, die an das KZ-Außenlager Lichterfelde erinnert. Mit der Web-App ist es bald möglich, sämtliche Informationen über den Standort abzurufen.
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Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde startet neues Projekt

Lichterfelde. Der Verein Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde (IKZ) widmet sich aktiv der Erinnerung an das Außenlager des KZ Sachsenhausen, das sich von 1942 bis 1945 an der Wismarer Straße befand. Über 1000 Häftlinge wurden hier gefangen gehalten und im Auftrag der SS in ganz Berlin als Zwangsarbeiter eingesetzt hatte. Seit 2000 erinnert eine Denkmal und eine Erinnerungstafel an den Standort des Lagers. Fast genauso lange gibt es die IKZ. Ziel der Initiative ist es, die Geschichte des...

  • Lichterfelde
  • 12.04.16
  • 324× gelesen
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