Technik, die begeistert
Neue Geräte und Fahrzeuge für die Grünpflege

Stadträtin Christiane Heiß, Werner Foemer, Leiter des Straßen- und Grünflächenamts, rechts, und Fuhrparkleiter Michael Apostel präsentieren die neuen Geräte.
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  • Stadträtin Christiane Heiß, Werner Foemer, Leiter des Straßen- und Grünflächenamts, rechts, und Fuhrparkleiter Michael Apostel präsentieren die neuen Geräte.
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Der Frühling kann kommen. So könnte die Botschaft des Fachbereichs Grünflächen lauten. Knapp anderthalb Millionen Euro aus Bezirksmitteln wurden in den Geräte- und Fuhrpark investiert. Die neuen Maschinen, die unter anderem in Parks und auf Friedhöfen zum Einsatz kommen, verbrauchen weniger Energie und sind leiser.

Eine Erneuerung sei dringend notwendig gewesen. „Es hatte sich ein großer Investitionsstau gebildet, der teilweise dazu führte, dass Fahrzeuge nicht mehr in die Umweltzone durften“, erklärt Birke Preußler, Sprecherin der zuständigen Stadträtin Christiane Heiß (Grüne). Rund die Hälfte des alten Fuhrparks wurde ausgetauscht. Darunter befinden sich zehn Transporter, zwei Lkw, zwei Bagger, sieben Pkw (davon ein Elektroauto), vier Aufsitzmäher, zwei Mähcontainer, zwei Radlader, ein Gabelstapler, ein Häcksler, drei Schweißgeräte sowie ein Bauwagen. „Für die großen Nutzfahrzeuge gibt es leider noch keine Elektroautos“, bedauert Christiane Heiß. Beim Kauf habe der Fachbereich dennoch besonders auf bestmögliche Umweltverträglichkeit geachtet. Außerdem sollen die Maschinen hohe Sicherheitsstandards für die 105 Mitarbeiter in der Grünpflege erfüllen. Für eine größere Sicherheit im Straßenverkehr sind alle Laster mit Abbiegeassistenten ausgerüstet worden. So hat der Fahrer über eine an der Außenseite installierte Kamera auch den toten Winkel im Blick.

Zum Besichtigungstermin auf dem Werkhof in Mariendorf wurden die ebenfalls neuen handgeführten Arbeitsgeräte vorgestellt. Sie sind bereits seit Dezember im Einsatz und ihre Erprobung Teil eines berlinweiten Projekts. Dazu zählen akkubetriebene Laubbläser, Motorsägen, Heckenscheren, Mähköpfe und Astscheren. Im Gegensatz zu benzinbetriebenen Geräten verursachen diese keinen Gestank, haben weniger Gewicht und sind deutlich leiser, sodass die Mitarbeiter keine Ohrenschützer tragen müssen. Auch die Lärmbelästigung für Anwohner soll sich deutlich mindern.

„Die Neuanschaffungen waren eine wichtige Investition in die Grünpflege. Damit haben wir einen Beitrag in die Reduktion von Abgasen und Lärm im bezirklichen Fuhrpark geleistet“, so Christiane Heiß. Insgesamt unterhält der Fachbereich Grünflächen 275 Hektar geschützte Grünanlagen sowie 36 000 Straßenbäume, 17 000 Parkbäume und jeweils 5000 Bäume auf Friedhöfen sowie Schul- und Sportanlagen. Dies entspricht insgesamt einer Fläche von etwa 650 Fußballfeldern, ein enormes Gebiet. „Die Arbeitsfähigkeit des Bezirksamts wird jetzt deutlich verbessert. Vorher mussten wir alle Aufträge innerhalb der Umweltzone nach außen vergeben. Das hat Zeit verbraucht, war mühsam und auch teuer. Jetzt können wir das selbst machen“, betont die Stadträtin.

Autor:

Philipp Hartmann aus Tempelhof

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