Mit der Berliner Woche gewinnen
Gewinnen Sie Tickets für eine Tour des Vereins Berliner Unterwelten

Nachbau eines Fluchttunnels im Maßstab 1 zu 1.
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  • Nachbau eines Fluchttunnels im Maßstab 1 zu 1.
  • Foto: Berliner Unterwelten e.V. / Holger Happel
  • hochgeladen von Manuela Frey

Der Verein Berliner Unterwelten hat es sich zur Aufgabe gemacht, Verborgenes und Vergessenes zugänglich zu machen. Bei sommerlichen Temperaturen empfehlen wir einen Abstieg in die Unterwelt: Wir verlosen Freikarten für die "Tour M – Unterirdisch in die Freiheit".

Seit das SED-Regime im August 1961 die Berliner Mauer errichtete, gab es immer wieder Versuche, unter Ausnutzung der städtischen Kanalisationsanlagen oder in den märkischen Sand gegrabener Tunnel die tödlichen Sperranlagen zu unterqueren und so in die Freiheit zu gelangen. Das erste Tunnelprojekt lief im Oktober 1961, das letzte scheiterte im Jahre 1984. Insgesamt gab es mehr als 70 Fluchttunnelvorhaben, von denen jedoch nur 19 erfolgreich waren. Durch sie gelangten immerhin über 300 DDR-Bürger von Ost- nach West-Berlin. Es gab spektakuläre Aktionen, Verrat und bitteres Scheitern.

Geschichten der Fluchttunnel

In der zweistündigen Tour werden nicht nur die Geschichten der Fluchttunnel erzählt. Auch die Berliner Geisterbahnhöfe, ihre scheinbar perfekte Sicherung gegen sogenannte Grenzverletzer und das Absperren der Kanalisation gegen unterirdische Fluchtversuche finden bei dieser Tour Erwähnung. Nach dem Besuch der thematischen Ausstellungsräume in der Zivilschutzanlage Blochplatz geht es per U-Bahn zur Bernauer Straße, einem der Brennpunkte des Mauerbaus und auch einer der Schwerpunkte im Fluchttunnelbau. Auf einer Streckenlänge von nur 350 Metern wurden die Grenzsperranlagen hier siebenmal untertunnelt. Der hier besonders tief liegende Grundwasserspiegel ermöglichte das Anlegen sehr tief liegender Fluchttunnel. Nahe diesen Schauplätzen der Geschichte geht es erneuert in den Untergrund. In den historischen Gewölben der ehemaligen Oswald-Berliner-Brauerei wird anhand von Tunnelnachbauten im Originalmaßstab sowohl von verratenen und gescheiterten Tunnelvorhaben berichtet als auch über die beiden erfolgreichsten und spektakulärsten Projekte aus der Zeit der Berliner Mauer, den „Tunnel 29“ und den „Tunnel 57“.

Weitere Infos auf www.berliner-unterwelten.de.

Möchten Sie Karten für die "Tour M" der Berliner Unterwelten e.V. gewinnen?

Unter allen Teilnehmern werden dreimal zwei Gutscheine für Führungen verlost. Teilnahmeschluss ist der 6. August 2019. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Autor:

Manuela Frey aus Charlottenburg

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