Weitere Stolpersteine

Kreuzberg. Am 1. und 4. September sind in Kreuzberg insgesamt sechs Stolpersteine neu und in einem Fall erneut verlegt worden. An der Schöneberger Straße 24, ungefähr die einstige Adresse Bahnhofstraße 2, wohnte Adolf Reich, der 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort ermordet wurde. An der Friedrichstraße 34 erinnern die Stolpersteine an Josef Baruch und Mindel Rossbach. Sie konnten noch kurz vor Beginn des zweiten Weltkriegs Nazideutschland verlassen. Zunächst nach Shanghai, später nach Israel. Ebenso wie Abraham und Frieda Rachel Schäfer, die zuletzt in der Markgrafenstraße 19a gewohnt hatten. Ihre Tochter Leni Schäfer heiratete Anfang 1939 Leo, einen Sohn der Rossbachs. Der Stein für Gertrude Loeser am Mehringdamm 86 war nach Straßenbauarbeiten verschwunden und wurde deshalb noch einmal verlegt. Sie starb, ebenso wie ihr Mann Abraham, im März 1943 in Auschwitz. tf

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