Verpasste Begegnungen
Neuköllner Oper zeigt "Ist die Welt auch noch so schön"

Die Bewohner des Mietshauses haben sich wenig zu sagen. Vorne: Martin Gerke Maja Lange, Jörg Daniel Heinzmann, hinten Angela Braun und Vera Pulido.
  • Die Bewohner des Mietshauses haben sich wenig zu sagen. Vorne: Martin Gerke Maja Lange, Jörg Daniel Heinzmann, hinten Angela Braun und Vera Pulido.
  • Foto: Neuköllner Oper
  • hochgeladen von Susanne Schilp

Eine „Einsamkeitsstudie“ nennen Regisseurin Ulrike Schwab und Texterin Juliane Stadelmann ihr Stück „Ist die Welt auch noch so schön“. Am Donnerstag, 9. Mai, feiert es Premiere in der Neuköllner Oper, Karl-Marx-Straße 141.

Zum Inhalt: Herr K. ist gestorben. Wochenlang lag er tot in seiner Wohnung. Niemand nahm Notiz davon, bis der Gestank der Verwesung durch die Flure zog. Niemand wusste mehr von ihm, als was das flüchtige Grüßen über einen Menschen erzählt. Das und die Musik, die er hörte. Operettenmusik von Paul Lincke.

Diese Klänge geistern nun durch das Berliner Mietshaus und lösen Fragen in den Bewohnern aus: über das Zusammenleben, die Anonymität der Großstadt, verpasste Begegnungen, unerfüllte Träume. Die Operettenmelodien, die die fünf Protagonisten in den vergangenen Jahren als eigenartige Ohrwürmer begleitet haben, scheinen sie jetzt zu verbinden.

Die Spieltermine in diesem Monat sind am 9., 14., 15., 26., 30. und 31. Mai. Beginn ist um 20 Uhr. Die Karten kosten zwischen 17 bis 21 Euro, ermäßigt elf Euro. Vorbestellung unter 68 89 07 77 und tickets@neukoellneroper.de.

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