Das lange Warten auf neue Stege
Anlage am Rixdorfer Teich wird erst im August fertig

Noch bis zum August müssen sich Spaziergänger gedulden, bis sie wieder am Teich spazierengehen dürfen.
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Seit nunmehr drei Jahren ist die Steganlage am Rixdorfer Teich in der Hasenheide gesperrt. Nachdem sich die Wiederherstellung immer wieder verzögert hat, ist auch die geplante Eröffnung Anfang Juni geplatzt.

Zur Geschichte: Im Juli 2016 drohten einige Bohlen der rund 25 Jahre alten Stege einzubrechen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass auch tragende Teile auszutauschen waren. Holz wurde bestellt. Während es unterwegs war, zerstörten Vandalen andere Teile der Anlage. Jetzt reichte das Geld für die notwendigen Reparaturen nicht mehr. Das Bezirksamt verschob sie auf das Frühjahr 2017.

Doch auch daraus wurde nichts. Denn nun stellten Bezirksamtsmitarbeiter fest, dass die gesamte Grundkonstruktion marode war. Die beiden Stege wurden komplett abgerissen, um Platz für eine neue Anlage zu schaffen.

Die Arbeiten kamen nun zwar langsam, aber immerhin Schritt für Schritt voran. Trotzdem konnte der angekündigte Fertigstellungstermin Anfang Juni nicht eingehalten werden.

„Der Lieferant aus Deutschland hatte ein Problem mit der geforderten Qualität des Holzes und konnte die zunächst zugesagten Mengen leider nicht beschaffen. Aus diesem Grund musste der Tischler Holz in Frankreich bestellen, was jetzt erst geliefert werden konnte und nun eingebaut werden wird“, informiert Bezirksamtssprecher Christian Berg. Er rechnet damit, dass der Steg Mitte bis Ende August endlich der Öffentlichkeit übergeben werden kann.

Der Rixdorfer Teich wurde 1991 künstlich angelegt und bietet vielen Tieren einen Lebensraum. Um sie nicht zu stören, ist das direkte Betreten der Uferbereiche verboten. Wer das Biotop in der Hasenheide nicht kennt: Es liegt in der Nähe des Columbiadamms, etwa gegenüber der Moschee.

Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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