Keine Ferien
Bauarbeiten an Schulen gehen weiter

Baustellentermin: Architekt Olaf Beutin erklärt Sandra Scheeres, was im Hermann-Hesse-Gymnasium alles saniert wird.
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Die Schulbauoffensive des Landes Berlin geht auch während der Sommerferien weiter. Diese Botschaft wollte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) vor allem vermitteln.

Sie war dafür am 2. Juli in das Hermann-Hesse-Gymnasium gekommen. Das Gebäude wird seit 2017 total saniert. Dauern soll das noch bis Frühjahr 2019. Rund 2,2 Millionen Euro werden investiert.

Schon dieses Beispiel zeigte: Die Bauarbeiten finden an den meisten Stellen nicht nur, sondern auch in den Ferien statt. Fast überall sind die Handwerker schon jetzt tätig und werden es auch beim Start des neuen Schuljahres noch sein. Es gehe vor allem darum, in den kommenden Wochen viele Arbeiten zu tätigen, die bei laufendem Betrieb weitere Einschränkungen verursachen würden, machte die Senatorin deutlich. Ob das überall so gewährleistet ist, kann natürlich niemand versprechen.

In Berlin gibt es aktuell an 276 Bildungseinrichtungen größere Baumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 185 Millionen Euro. In Friedrichshain-Kreuzberg sind es 20, bei denen zusammengenommen rund 20 Millionen eingesetzt werden. Insgesamt liege die Summe bei etwa 34 Millionen in diesem Jahr, sagt Schulstadtrat Andy Hehmke (SPD). Darin enthalten seien auch viele kleinere Arbeiten.

Zu den Großvorhaben gehört neben dem Hesse-Gymnasium zum Beispiel die Gustav-Meyer-Schule an der Kohlfurter Straße. Mit Beginn der Sommerferien gibt es dort unter anderem Arbeiten im Sanitär- und Elektrobereich sowie beim Brandschutz. Ebenso beim Schwimmbad im Gebäude. Die Kosten werden mit 1,6 Millionen Euro angegeben.

Etwas mehr als 1,4 Millionen Euro sollen für Dach-, Fassaden-, Fenster-, Elektro-und Akustiksanierungen in der Hausburg-Grundschule aufgewendet werden. Über 1,3 Millionen sind es bei der Charlotte-Salomon-Grundschule an der Großbeerenstraße. Auch dort geht es unter anderem um den Brandschutz und die Sanitäreinrichtungen. Mit dem Aufstellen von Unterrichtscontainern startet in diesem Sommer auch das Großvorhaben im Robert-Koch-Gymnasium. Dafür sind 3,6 Millionen Euro vorgesehen.

Das alles sollte signalisieren: Es geht ohne Pause voran, braucht aber seine Zeit. Unterricht auf Baustellen oder in Ausweichquartieren wird es auch nach den Sommerferien geben.

Baustellentermin: Architekt Olaf Beutin erklärt Sandra Scheeres, was im Hermann-Hesse-Gymnasium alles saniert wird.
Sandra Scheeres zusammen mit Schulstadtrat Andy Hehmke (links) und Baustadtrat Florian Schmidt vor dem Hesse-Gymnasium.
Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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