Filmreife Verfolgungsjagd
Autofahrer auf der Flucht

Der Autofahrer fiel einer Zivilstreife am frühen Nachmittag des 27. April auf der Warschauer Straße wegen seiner Fahrweise und lauter Musik auf.

Sie forderte ihn deshalb auf, ihr zu folgen. Zunächst machte der Mann das auch. Als die Zivilpolizisten allerdings in die Marchlewskistraße einbogen, um ihn dort zu kontrollieren, raste der Mann geradeaus weiter in Richtung Oberbaumbrücke.

Das war der Beginn einer wilden Verfolgungsjagd, bei der der Flüchtende unter anderem mehrfach die Spur wechselte, mit zwei Reifen über den Gehweg fuhr und einmal fast mit einem Radfahrer zusammengestoßen wäre. Dazu kamen das Missachten von mehreren roten Ampeln sowie Fahren im Gegenverkehr. Der Ausreißversuch endete am Bethaniendamm, weil der Verkehrsrowdy dort, laut Polizei, "verkehrsbedingt warten musste".

Warum er sich der Kontrolle entziehen wollte, wurde danach schnell klar. Der 31-Jährige hatte keinen Führerschein und stand unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Bei seinem Auto handelte es sich um ein Firmenfahrzeug, das der Mann nach eigenen Angaben einfach genommen hatte. Er wurde vorübergehend festgenommen, nach Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung aber zunächst wieder entlassen.

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