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lekker Vereinswettbewerb 2021
25.000 Euro für Berliner Sportvereine – mitmachen und gewinnen

Alle Handballer freuen sich, wieder in der Halle trainieren und spielen zu dürfen.
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  • Alle Handballer freuen sich, wieder in der Halle trainieren und spielen zu dürfen.
  • Foto: HVB
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Der 5. lekker Vereinswettbewerb läuft, alle gemeinnützigen Sportvereine mit eingetragenem Vereinssitz in Berlin können sich weiterhin anmelden. Die Teilnahme lohnt sich, immerhin geht es um insgesamt 25.000 Euro, die der Berliner Strom- und Gasanbieter lekker Energie für die Jugendarbeit und Nachwuchsprojekte zur Verfügung stellt.

Unterstützung, die die Vereine gut gebrauchen können. Jedes Jahr bewerben sich auch Berliner Handballvereine beim lekker Vereinswettbewerb. Wir haben mit Theresa Brose vom Berliner Handball Verband gesprochen, über die Sorgen der Vereine in der Corona-Krise, Neuanmeldungen und Gestaltungsmöglichkeiten.

Theresa, wie geht es den Berliner Handball Vereinen nach 18 Monaten Corona-Krise?

Theresa Brose: Die Vereine sind bereit, in den gewohnten Rhythmus der Vorbereitung und anstehenden Saison zu starten. Alle freuen sich, seit einigen Wochen wieder in der Halle trainieren und spielen zu dürfen. Die ersten Turniere haben stattgefunden und im September startet die Saison 2021/2022. Alle wünschen sich, dass diese Saison nicht abgebrochen wird und halten sich dementsprechend an die Vorgaben und Hygienekonzepte. Jetzt wird den Vereinen und ihren Mitgliedern noch mal bewusst, wie sehr dieser „Handballalltag“ doch gefehlt hat.

Über alle Sportarten hinweg klagen die Clubs in Berliner über viele Vereinsaustritte und haben demgegenüber aber nur wenige Neuanmeldungen. Wie ist das beim Handball?

Theresa Brose: Auch der Berliner Handball ist von Vereinsaustritten betroffen, allerdings freut es uns sehr, dass der Rückgang der Vereinsaustritte wie die letzten Jahre war und nicht durch Corona gestiegen ist. Neuanmeldungen gab es leider nicht viele, da die Vereine und auch wir keine entsprechenden Angebote stellen konnten. Die Handballgemeinschaft ist glücklicherweise ihrer Sportart sehr loyal gegenüber und dadurch können die Ligen mit der gewohnten Anzahl von Mannschaften im September starten.

Weniger Mitglieder bedeuten weniger Geld und damit weniger Gestaltungsmöglichkeiten. Was heißt das wiederum für die Jugendarbeit und die Nachwuchsförderung?

Theresa Brose: Gerade die Jugendarbeit und Nachwuchsförderung ist in und nach der Pandemiezeit noch wichtiger als zuvor. Da der Rückgang von Mitgliedern minimal ist und die Vereine keine großen Ausgaben hatten, besteht derzeit kein großes Problem, was die finanziellen Mittel angeht. Außerdem wurden wir als Verband und somit auch Vereine durch einen Rettungsschirm, den das Land Berlin bereitgestellt hat, sehr gut unterstützt. Aber am Ende zählt die Gemeinschaft und Kreativität und diese haben die Vereine in der harten Zeit mehr als zufriedenstellend gezeigt.

Was brauchen die Vereine jetzt?

Theresa Brose: Die Vereine brauchen Unterstützung in jeglicher Art und Weise. Vor allem die Arbeit von Ehrenamtlichen ist so wichtig wie noch nie. Das gemeinsame Ziel, zurück zum Handballalltag, verbindet die Vereine untereinander. Wichtig ist, dass auch Kindertagesstätten und Schulen in Zusammenarbeit mit uns als Verband und den entsprechenden Vereinen wieder zu gewohntem Rhythmus zurückfinden.

Inwiefern kann der Berliner Handball Verband den Vereinen helfen?

Theresa Brose:
Wir als Verband versuchen die Vereine so gut wie möglich zu unterstützen und arbeiten eng mit dem Landessportbund zusammen. Denn gerade in der Pandemie wurde deutlich, wie wichtig der Sport im Allgemeinen ist und dass er gerade in der Politik einen höheren Wert bekommen muss. Wir als Verband sind dabei, unsere bekannten und neuen Veranstaltungen vor allem im Kinder- und Jugendbereich wie gewohnt durchzuführen und somit Plattformen für die Vereine in den einzelnen Bezirken zu schaffen. Des Weiteren sollen Prozesse verschlankt werden, um dem Ehrenamt Arbeit abzunehmen, damit sie sich voll und ganz auf die Mitgliederarbeit konzentrieren können. Zur Saison 2021/2022 gibt es außerdem ein Streamingangebot der Saisonspiele für alle Vereine. So können alle Spiele auch digital verfolgt werden. Damit die neue Saison wie geplant verlaufen kann, haben wir als Verband zusammen mit den Füchsen Berlin eine Impfkampagne ins Leben gerufen, bei der alle Handballer und Handballerinnen in Berlin einen individuellen Impftermin beim Diagnostikum Berlin erhalten.

lekker versucht mit dem Wettbewerb seit Jahren dem ehrenamtlichen Engagement für den Nachwuchssport eine Plattform zu geben. Was könnte man aus Sicht des HVB noch tun? Passiert genug?

Theresa Brose:
Auch wir hatten das Thema Ehrenamt und junges Engagement in diesem Jahr noch mal fokussiert. Gerade in der Zeit der Pandemie konnte nur durch die engagierten TrainerInnen und Vereinsmitglieder der Kontakt innerhalb der Mannschaften aufrecht gehalten werden. Gerade im Jugendbereich war es wichtig, regelmäßige digitale Treffen zu machen. Wir sind stolz auf solch ein Engagement und wünschen uns noch mehr Möglichkeiten. Grundsätzlich könnte generell offensiver kommuniziert werden, wie viele verschiedenen Möglichkeiten des Engagements es überhaupt gibt. Um die Ehrenamtlichen Tätigkeiten zu fördern, könnten diese auch in Lebensläufe oder Bewerbungsverfahren an Universitäten mehr Gewicht erhalten. Denn eins ist sicher: Ohne das ehrenamtliche Engagement würden jegliche Sportvereine nicht existieren.

Unter www.lekker-vereinswettbewerb.de gibt es alle Informationen zur Anmeldung und Teilnahme. Der Sieger erhält 3.000 Euro Förderung. Bis 28. September 2021 geht der Wettbewerb in die heiße Phase. In diesem Zeitraum können alle, nicht nur Vereinsmitglieder, einmal täglich für ihren Favoriten abstimmen. Die 25 Vereine mit den meisten Stimmen ziehen ins dreitägige Finale ein, bei dem ebenfalls das Publikum mit seiner Stimmabgabe entscheidet. Am 1. Oktober stehen dann die Gewinner und die Rangfolge der Finalisten fest – und somit auch, wie hoch die Fördersumme für jeden ist.

Alle Handballer freuen sich, wieder in der Halle trainieren und spielen zu dürfen.
Alle Handballer freuen sich, wieder in der Halle trainieren und spielen zu dürfen.
Autor:

PR-Redaktion aus Mitte

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