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Tödlicher Radunfall: Polizei plant Schwerpunktaktion

Kreuzberg. Ein Radfahrer ist am 25. März nach einem schweren Verkehrsunfall gestorben.

Nach Erkenntnissen der Polizei war der 80-Jährige gegen 19.10 Uhr auf der Yorckstraße in Richtung Gneisenaustraße unterwegs. An der Kreuzung Mehringdamm wurde er von einem Sattelzug erfasst, der dort nach rechts in Richtung Platz der Luftbrücke einfahren wollte. Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort.

Immer wieder kommt es gerade beim Abbiegen zu Zusammenstößen zwischen Rad- und Autofahrern. Möglicherweise war das auch die Ursache für einen weiteren Unfall am 24. März auf der Gitschiner Straße. Dort kollidierte gegen 23 Uhr in Höhe der Zossener Straße ein Zweirad mit einem Taxi. Es wird nicht ausgeschlossen, dass in diesem Fall der Radfahrer beim Einschwenken nach links das Fahrzeug übersehen hatte. Er erlitt schwere Verletzungen.

Bereits vor diesen aktuellen Vorfällen plante die Polizei ab 27. März eine zehntägige stadtweite Schwerpunktaktion, bei der vor allem ein eventuelles Fehlverhalten von Kraftfahrern beim Abbiegen überwacht werden soll. Nach ihren Angaben ist es im vergangenen Jahr deshalb zu 928 Zusammenstößen gekommen, bei denen fünf Radfahrer getötet und 744 verletzt wurden.

In der ersten Woche soll die Aufklärung im Mittelpunkt stehen, in der zweiten finden gezielte Verkehrskontrollen statt. tf

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