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Darum werden alternative Behandlungen wie CBD immer wichtiger

Eigentlich sind Ärzte eher zurückhaltend, wenn es darum geht, alternative Behandlungsweisen zu empfehlen. Schließlich verfügt die Schulmedizin meist über Medikamente, deren Wirksamkeit wesentlich besser erforscht ist. Und im Vergleich zur Hightech-Medizin des 21. Jahrhunderts wirkt die traditionelle Heilkunde meist völlig überholt. Aber einige Ärzte schlagen heute bei bestimmten Beschwerden CBD oder andere Pflanzenmittel vor.

Und bei der Behandlung chronischer Erkrankung sind Mediziner immer öfter bereit, mit ihren Patienten ergänzende Behandlungen aus dem alternativmedizinischen Spektrum zu besprechen. Was sind die Gründe für diese Entwicklung?

Guter Forschungsstand zu Wirkstoffen
wie CBD

Natürlich empfiehlt kein Arzt seinem Patienten CBD, nur weil es sich dabei gerade um eine Mode handelt. Denn den meisten Gesundheitstrends steht die Ärzteschaft eher kritisch gegenüber. Das liegt daran, dass es nur selten überzeugende Belege für die Wirksamkeit von pflanzlichen Heilmitteln oder Vitaminpräparaten gibt. Bei CBD ist das anders, da mit dem Stoff eine ganze Reihe von Studien an Tieren und Menschen durchgeführt wurden. Diese deuten überwiegend auf eine antientzündliche Wirkung hin. Zudem existieren Hinweise auf eine Wirkung gegen Krämpfe, Übelkeit und Angstgefühle. Aus diesem Grund ist das Interesse an CBD-Öl auch unter Medizinern gestiegen. Dasselbe gilt auch für andere pflanzliche Wirkstoffe, die einer wissenschaftlichen Begutachtung standgehalten haben. Ein weiteres bekanntes Beispiel ist Artemisinin, das in Medikamenten gegen Malaria zum Einsatz kommt.

Größeres Augenmerk auf menschliche Aspekte

Bei der Ausbildung von Ärzten steht die Vermittlung von Fachwissen im Vordergrund. Allerdings steht immer öfter auch der menschliche Aspekt der Beziehung zwischen Arzt und Patienten auf dem Lehrplan. Denn ein Mediziner ist nicht nur da, um eine Diagnose zu erstellen und Medikamente zu verschreiben. Er stellt für seine Patienten auch eine wichtige Vertrauensperson dar. Es ist daher von großer Wichtigkeit, dass Ärzte die Bedürfnisse ihrer Patienten ernst nehmen. Dazu gehört auch, dass sie beratend zur Seite stehen, wenn ein Patient eine Zusatzbehandlung nach den Prinzipien der alternativen Heilkunde erwägt. Selbst wenn ein objektiver Nutzen nicht erwiesen ist, können alternative Behandlungen eine positive Auswirkung auf die Psyche haben. Sie geben dem Kranken das Gefühl, alle Möglichkeiten auszuschöpfen und können so den Umgang mit Krankheit erleichtern. Das wird zunehmend auch Ärzten bewusst.

Fehlende Durchbrüche
in der Medizinforschung

Die häufigsten Todesursachen sind unverändert Krebs, Herzerkrankungen und Schlaganfälle. Und auch Erkrankungen wie Diabetes oder Demenz spielen nach wie vor eine große Rolle in der Gesellschaft. Trotz intensiver Forschung in den letzten Jahrzehnten sind der Wissenschaft keine Durchbrüche gelungen. Viele Therapien verzögern das Voranschreiten von Erkrankungen nur um wenige Jahre oder gar Monate. Dort, wo die Symptome unter Kontrolle gebracht werden, ist in der Regel die lebenslange Gabe von Medikamenten notwendig. Von Heilung kann nicht die Rede sein.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Menschen nach Alternativen zur Schulmedizin suchen. Wenn die Ärzteschaft sie dabei alleine lässt, kann sie keinerlei Einfluss mehr nehmen. Wenn Ärzte hingegen auch bei diesem Thema beratend zur Seite stehen, können sie von gefährlichen Therapien abraten und so ihre Patienten unterstützen. Zudem können sie die Motivation erhöhen, gleichzeitig die ärztliche Therapie einzuhalten. Aus diesem Grund wollen viele Ärzte das Feld der Alternativmedizin nicht anderen überlassen.

Autor:

PR-Redaktion aus Mitte

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