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Barzahlungen im EU-Ausland

In vielen EU-Staaten kann nicht grenzenlos bar bezahlt werden. Darauf weist das Europäische Verbraucherzentrum in Kehl hin. Größere Summen müssen in einigen Ländern per Banküberweisung, Geld- oder Kreditkarte gezahlt werden. Wer gegen die Regelungen verstößt, riskiert mitunter hohe Strafen. In einigen Fällen werden bis zu 40 Prozent der bar bezahlten Summe gefordert. Ziel der Regelung ist es, Steuerhinterziehung und Schwarzgeldverkehr einzudämmen. In Italien beispielsweise liegt die Höchstgrenze für Bargeldzahlungen bei 999,99 Euro. Mieten dürfen generell nicht bar bezahlt werden. Das gilt auch für Feriendomizile. In Griechenland dürfen Beträge über 1500 Euro nicht bar bezahlt werden. Einzige Ausnahme ist hier bislang der Autokauf. Generell gilt: Wer innerhalb der EU mit mehr als 10 000 Euro Bargeld reist, muss auf Anfrage den Betrag beim Zoll anmelden. Eine Übersicht mit den Höchstgrenzen für Bargeldzahlungen in EU-Staaten findet sich unter http://asurl.de/12o5.

dpa-Magazin / mag
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