Durstlöscher am Straßenrand
Drei neue Trinkwasserbrunnen für Neukölln / Standortvorschläge erwünscht

Weit verbreitet: das Modell "Kaiser-Brunnen", aus Bronze gegossen und meistens in einem leuchtendem Blau lackiert.
  • Weit verbreitet: das Modell "Kaiser-Brunnen", aus Bronze gegossen und meistens in einem leuchtendem Blau lackiert.
  • Foto: Schilp
  • hochgeladen von Susanne Schilp

Im Britzer Garten gibt es gleich zwei und auch in Alt-Rudow können Passanten im Vorbeigehen trinken oder Flaschen auffüllen – die Rede ist von Trinkbrunnen. Drei neue Wasserspender sind derzeit im Bau.

Betreut werden alle 96 Berliner Trinksäulen von den Wasserbetrieben. Knapp 50 sollen in den nächsten Monaten dazukommen, 100 weitere in den kommenden zwei Jahren. Allein für den Zeitraum 2018/19 hat der Senat eine Millionen Euro dafür zur Verfügung gestellt. Das teilte Ingmar Streese, Staatsekretär bei der Senatsumweltverwaltung, auf die Anfrage des SPD-Abgeordneten Sven Kohlmeier mit.

In Neukölln gibt es sechs Exemplare, das letzte wurde erst vor wenigen Wochen auf dem Rathausvorplatz eröffnet. Dass es neben dem Zierbrunnen steht, hat Methode: „Das ablaufende oder nicht getrunken Wasser wird zur Nachspeisung des großen Brunnens genutzt“, so Streese. Die drei Standorte der neuen Wasserspender befinden sich alle in der Nähe des Körnerparks: auf dem Schierker Platz, an der Ecke Ilse- und Nogatstraße und auf dem Rübelandplatz.

Sven Kohlmeier wollte auch wissen, was solch ein Brunnen kostet. Für Aufstellung und Anschluss würden zwischen 12 000 und 15 000 Euro fällig, antwortete Streese. Die Betriebskosten lägen bei rund 3700 Euro. Sie setzten sich zusammen aus der Wartung und den regelmäßigen Laboruntersuchungen des Wassers.

Demnächst auch auf Rollstuhlfahrer angepasst

Rollstuhlfahrer konnten bisher an den Säulen nur Flaschen füllen. Ein neues Modell stehe jedoch ab Ende dieses Jahres zur Verfügung, so Streese: „Es garantiert, dass die Menschen direkt an den Brunnen heranfahren und auch trinken können.“

Im Winter sprudeln die Spender nicht. Das hat mehrere Gründe: Wenn das Wasser rund um den Brunnen gefriert, können Menschen darauf ausrutschen. Außerdem ist die Gefahr groß, dass der Brunnen selbst Schaden nimmt und undicht wird. Und im Winter bestehe auch nicht so viel Bedarf nach dem Nass. Das ist bei den derzeitigen Temperaturen anders. „Kühles Trinkwasser ist ein wichtiges Element der gesundheitlichen Klimaanpassungsstrategie für die städtische Bevölkerung“, so drückt es der Staatssekretär aus.

Jeder kann übrigens einen Ort vorschlagen, auf dem ein Trinkbrunnen stehen sollte. Voraussetzungen: Es muss öffentliche Wasserleitungen geben und der Platz sollte gut frequentiert sein. Wünsche sind zu richten an Trinkbrunnen@bwb.de.

Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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