Viel zu gut für die Tonne
Gebrauchtwaren-Markt, Workshops und Vorträge auf dem Rollberg

Vom schrägen Milchkännchen bis zu winzigen Schuhen: Eine bunte Mischung aus gebrauchten Sachen wartet auf Käufer.
  • Vom schrägen Milchkännchen bis zu winzigen Schuhen: Eine bunte Mischung aus gebrauchten Sachen wartet auf Käufer.
  • Foto: SenUVK/peperoni
  • hochgeladen von Susanne Schilp

In den vergangenen Monaten wurden Gebrauchtwaren gesammelt, nun stehen sie zum Verkauf. Wer stöbern möchte, ist an den nächsten beiden Wochenenden im „Circular-Economy-House“ (CRCLR) an der Rollbergstraße 26 willkommen.

Zum kleinen Preis gibt es im Pop-Up-Store Hausrat, Kleinmöbel, Kleidung und Co. Der Erlös der Aktion kommt Müllvermeidungsprojekten zu Gute. Das Ganze ist Teil der „Re-Use“-Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt. Sie hatte dazu aufgerufen, auf Wochenmärkten und einem Recyclinghof gut erhaltene Dinge, die zum Wegwerfen zu schade sind, abzugeben. Außerdem waren Lastenfahrradfahrer unterwegs, um Brauchbares aus Neuköllner Haushalten abzuholen – von Lampen und Vasen über DVDs und Bücher bis hin zu Spielwaren.

Umrahmt wird der Verkauf von Infoständen, Vorträgen und Workshops, von denen sich etliche auch an Kinder und Jugendliche richten. Sie können zum Beispiel aus Plastiktüten schicke Taschen machen, aus Schrott Schmuck basteln oder alte Kleidung zu neuen Lieblingsstücken ummodeln. Außerdem zeigt der Verein „Restlos glücklich“, wie einfach es ist, mit überschüssigen Lebensmitteln zu kochen. Für Handwerker ist ebenfalls etwas dabei: Sie erfahren, wie sie Doppelkastenfenster wiederverwenden können.

Wie wird Neukölln nachhaltiger?

Am Sonnabend, 15. Dezember, um 14 Uhr steht eine Diskussion auf dem Programm. Das Thema: „Neukölln macht’s möglich – lokale Nachhaltigkeit am Beispiel Berlin-Neukölln“. Die Moderation übernimmt Alice Grindhammer, Geschäftsführerin des CRCLR-Hauses. Gäste sind Vilma-Lou Sinn von der Initiative „Schön wie wir“, die den Bezirk lebenswerter und sauberer machen will, und Corinna Vosse vom Verein „Kunst-Stoffe“, der gespendete Materialien weiterverkauft. Mit dabei sind auch Juliane Meisner vom „Kulturlabor Trial & Error“, das sich unter anderem mit Upcycling, Selbermachen und Urbanem Gärtnern beschäftigt, und Judith Rohleder vom Verein „genug“, dem es um eine energie- und ressourcenschonende Lebensweise geht.

Der Pop-Up-Store ist vom 7. bis 9. Dezember und vom 14. bis 16. Dezember geöffnet, und zwar freitags von 10 bis 16 Uhr und sonnabends und sonntags von 12 bis 20 Uhr. Der Eintritt und die Veranstaltungen sind kostenfrei. Das detaillierte Programm ist zu finden unter https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/abfall/re-use/download/re-use_begleitprogramm.pdf.

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