Einsatz für Nachhaltigkeit
Kitchen Impossible eröffnet Laden im Akazienkiez

Das Team von Kitchen Impossible: Monika Zurek, Ralf Willkommen und Sandra Anna Christen.
  • Das Team von Kitchen Impossible: Monika Zurek, Ralf Willkommen und Sandra Anna Christen.
  • Foto: Wirtschaftsförderung BA Tempelhof-Schöneberg
  • hochgeladen von Karen Noetzel
Corona- Unternehmens-Ticker

Kitchen Impossible ist eine Kochshow des Fernsehsenders Vox, in der zwei prominente Sterne- oder Fernsehköche gegeneinander antreten. Und Kitchen Impossible hat Ralf Willkommen sein Projekt genannt. Auch dieses hat sehr viel mit dem Kochen zu tun.

Ralf Willkommen hat in der Grunewaldstraße 9 den „ersten Laden für nachhaltig in Deutschland hergestellte Küchenmöbel aus Holz“ eröffnet. „Wir brauchen eine neue Generation von Unternehmen, bei denen die Maximierung der Menschlichkeit vor allen anderen Zielen steht“, lautet das Credo von Willkommen, der Kitchen Impossible vor drei Jahren gegründet hat.

Daher sind die ökologisch produzierten Massivholz-Küchenmöbel sogar bezahlbar. Die Unikate werden auf Bestellung in der Möbeltischlerei der Werkgemeinschaft für Berlin-Brandenburg am Teltower Damm in Zehlendorf gefertigt, einer Einrichtung der beruflichen und sozialen Rehabilitation für Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen. Die Einrichtung von Kitchen Impossible im Akazienkiez selbst spiegelt den Willen zu mehr Nachhaltigkeit wider: Fast das gesamte Mobiliar wurde aus recyceltem Material hergestellt.

Küche zum Mieten

Man kann dort allerdings nicht nur Öko-Möbel und weitere nachhaltige Produkte erwerben. Der Laden kann auch für eigene Veranstaltungen gebucht werden. Er besitzt eine geräumige, helle Küche, die sich bestens für Kochworkshops, aber auch Feiern, bei denen gemeinsam gekocht wird, eignet.

Und Ralf Willkommen denkt noch weiter. Mit Crowdfunding-Mitteln will er das Geschäftsbüro mit weiteren Möbeln ausstatten, um es mietfrei zur Verfügung zu stellen. Dort sollen Ideen zur Nachhaltigkeit entwickelt werden. Kreativität funktioniere am besten in Gesellschaft, meint der Unternehmensgründer.

Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) begrüßt, dass immer mehr Unternehmen auf umweltschonende Produkte oder Verfahrensweisen umstellen. „Der Einsatz für Nachhaltigkeit ist im Bezirk Tempelhof-Schöneberg sehr hoch“, sagt die Bezirkschefin. Schöttler freut sich insbesondere darüber, dass Kitchen Impossible einen mietfreien Arbeitsplatz für neue nachhaltige Ideen schaffen möchte.

Alle Infos zu Kitchen Impossible gibt es auf www.kitchen-impossible.de; ralf@kitchen-impossible.de und telefonisch unter ¿66 70 57 02 und ¿0151 20 14 55 41.

Autor:

Karen Noetzel aus Schöneberg

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