Alles zum Thema Erinnern

Beiträge zum Thema Erinnern

Kultur

Gedenktafel für Jussuf Abbo

Tiergarten. Vertreter der Senatskulturverwaltung und des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin haben am 29. August am Reichpietschufer 92 im Beisein von Kulturstaatssekretär Torsten Wöhlert (Die Linke) und dem Vorsitzenden der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem früheren rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck, eine Gedenktafel zu Ehren des Bildhauers, Grafikers und Keramikers Jussuf Abbo enthüllt. Die Laudatio hielt die künstlerische Leiterin des Kunsthauses Dahlem,...

  • Tiergarten
  • 01.09.18
  • 76× gelesen
Bildung
Die neuen Erinnerungssteine.

Schüler erinnern an jüdische Bürger
Neue Denksteine an der Löcknitz-Grundschule gelegt

Zum Schuljahresabschluss haben Schüler der Löcknitz-Grundschule ihr Denkmal für Bürger jüdischen Glaubens aus Schöneberg, die von den Nazis zu Tode gebracht wurden, mit einer Denksteinlegung erweitert. Zuvor hatten sich die Kinder der Klassen 6a, 6b und 6c altersgemäß eingehend mit dem Holocaust beschäftigt. Die diesjährige Denksteinlegung ist der Mutter und der Tante von George Shefi gewidmet. George Shefi war Schüler der Synagoge in der Münchener Straße, die sich einst auf dem heutigen...

  • Schöneberg
  • 03.07.18
  • 176× gelesen
Bildung

Wie war 1968? Geschichtswerkstatt fragt Zeitzeugen

2018: Ein Jahr, das zu vielem Gedenken einlädt: Ende des Ersten Weltkriegs, Revolution und Weimarer Republik vor 100 Jahren – und „1968“. Im Osten ist das die Erinnerung an den „Prager Frühling“ und das Niederwalzen eines „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ mit Panzern, im Westen immer noch eine Provokation. Für die einen war das Jahr in der Bundesrepublik der vermeintliche Aufbruch zu mehr Demokratie, Selbstbestimmung, Frauenemanzipation, neuen Umgangs- und Wohnformen, zu Kinderläden...

  • Schöneberg
  • 21.02.18
  • 272× gelesen
Kultur
Kranzniederlegung auf dem erweiterten Gräberfeld. Bürgermeisterin Angelika Schöttler (links), Gemeindepfarrer Burkhard Bornemann und Kirchhöfe-Sprecher Bertram von Boxberg.
2 Bilder

Kriegsgräberfeld auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof erweitert

"Auch nach dem Tod behält der Mensch seine Würde. Friedhöfe sind Einrichtungen für die Lebenden. Kriegsgräber sind Gedenkstätten, ständige Mahnung und Aufforderung, es besser zu machen." Fritz Felgentreu, Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, sprach diese Worte auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof. Dort wurde unlängst die Erweiterung des Gräberfelds für die Opfer der beiden Weltkriege mit einer Andacht eingeweiht. Gemeindepfarrer Burkhard Bornemann sagte,...

  • Schöneberg
  • 06.12.17
  • 72× gelesen
Politik
Denkmal "Züge in das Leben-Züge in den Tod"
2 Bilder

"Züge in das Leben - Züge in den Tod"

Denkmal erinnert an das Drama jüdischer Kinder in der NS-Zeit Wer den Bahnhof Friedrichstraße in Berlin-Mitte an der Georgenstraße/Ecke Friedrichstraße verlässt, steht unmittelbar vor einer lebensgroß gestalteten Kindergruppe aus Bronze. Das Denkmal mit sieben Mädchen und Jungen steht dort symbolisch für die jüdischen Kinder der 30er Jahre. Die Anordnung der Gruppenmitglieder spiegelt das gegensätzliche Schicksal der Kinder zur Zeit des Nationalsozialismus wider. Fünf Kinder...

  • Lichtenrade
  • 13.08.17
  • 371× gelesen
Kultur
Die Schöpfer des "Hains": Jan Liesegang (links) und Francesco Apuzzo.
3 Bilder

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof wurde der Gedenkort für deportierten Juden eingeweiht

Moabit. Nach einem Vierteljahrhundert zäher Bemühungen ist an der Stelle des ehemaligen Güterbahnhofs Moabit endlich ein Gedenkort geschaffen worden. Der „Hain“ des Künstlerkollektivs „raumlaborberlin“ überzeugt durch seine stille, meditative Ausstrahlung in einer unwirtlichen Umgebung. Auf einer rund 250 Quadratmeter großen Fläche ist künftig Erkenntniszuwachs möglich. Zwischen Quitzow- und Ellen-Epstein-Straße ragen 20 Kiefern auf sandigem Grund auf. Von der Nord- und der Südseite führt ein...

  • Moabit
  • 22.06.17
  • 179× gelesen
Kultur
Georg Hermann und seine Frau 1908 auf einem Foto in der Zeitschrift „Berliner Leben“.

AfD will Straßenbenennung nach jüdischem Autor, Rot-Grün hält Antrag für unglaubwürdig

Friedenau. Der bis in die 1930er Jahre vielgelesene Georg Hermann ist heute so gut wie vergessen. Seit längerer Zeit ringen die Bezirksverordneten um ein angemessenes Gedenken an den jüdischen Romancier aus Friedenau, der in Auschwitz ermordet wurden. Einen neuerlichen Vorstoß hat Rot-Grün jetzt allerdings abgelehnt. Es gibt bereits einen Ort, der an den Dichter erinnert: der kleine Georg-Hermann-Garten an der Stubenrauchstraße 6 mit seinem 1962 enthüllten Gedenkstein. Nur, die Grünfläche ist...

  • Friedenau
  • 13.02.17
  • 314× gelesen
  •  1
Kultur
Die Porträtaufnahme entstand 1940 in Berlin. Doris war damals etwa neun Jahre alt.

Flüchtige Kindheit

Schöneberg. Fünf Tage vor dem internationalen Holocaustgedenktag 2017 haben das Ausstellungsprojekt „Wir waren Nachbarn“, das Bezirksamt, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin/Potsdam im Rückert-Gymnasium ihre gemeinsame Gedenkveranstaltung begangen. Thematischer Schwerpunkt war die Kindheit unter den Bedingungen von Verfolgung, Flucht und Exil, eine „flüchtige Kindheit“. Damit stand Doris Kaplan im Mittelpunkt des Abends in der...

  • Schöneberg
  • 23.01.17
  • 264× gelesen
Leute
Bürgermeisterin Angelika Schöttler und der Historiker Heinrich-Wilhelm Wörmann lüpften das Tuch über der neuen Gedenktafel für Eduard Bernstein.
2 Bilder

Bezirk ehrt den SPD-Theoretiker Eduard Bernstein mit Gedenktafel

Schöneberg. Für einen bedeutenden Wegbereiter der deutschen Sozialdemokratie ist eine Gedenktafel feierlich enthüllt worden. Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) und Heinrich-Wilhelm Wörmann, Historiker und Vorsitzender der Historischen Kommission der SPD-Berlin, hoben in der Bozener Straße 18 das Tuch über der Tafel für Eduard Bernstein (1850 bis 1932). Bedauerlicherweise hatte sich die Hausverwaltung geweigert, die Gedenktafel an der Hauswand anbringen zu lassen. So befindet sie sich an...

  • Schöneberg
  • 29.09.16
  • 66× gelesen
Kultur
Eine bronzene Gedenktafel an der Umzäunung der JVA Moabit erinnert an den tschechischen sozialdemokratischen Politiker und Widerstandskämpfer Antonín Hampl.
2 Bilder

Gedenktafel am Zaun der JVA für Antonín Hampl

Moabit. Berlin hat unzählige Gedenkorte, die an die dunkelste Seite deutscher Geschichte erinnern. Nun gibt es einen weiteren, am Zaun der Moabiter Haftanstalt. In Bronze gefasst, hängt dort in Erinnerung an den einstigen tschechischen Sozialdemokraten Antonín Hampl eine Gedenktafel. „Der Vielvölkerstaat muß liquidiert werden.“ So lautete am 22. September 1938 eine Schlagzeile in der NS-Presse, die bereits seit geraumer Zeit gegen die Tschechoslowakei hetzte. Nach dem „Münchner Abkommen“ am...

  • Moabit
  • 30.05.16
  • 189× gelesen
Kultur
Der Sportpalast auf einer Postkarte um 1910.

Klang-Installation für Siegfried Translateur

Schöneberg. Am ehrenden Gedenken für den Komponisten, Kapellmeister und Musikverleger Salo „Siegfried“ Translateur wird weiter gearbeitet. Die SPD-Fraktion in der BVV hat jetzt eine Klang-Installation durchgesetzt. Siegfried Translateur, 1875 in Oberschlesien geboren, war ein überaus erfolgreicher Tonkünstler und Unternehmer. Bevor er von den Nazis als „Mischling“ und „Halbjude“ eingestuft, aus der Reichsmusikkammer ausgeschlossen, zur Liquidation seines Musikverlags „Lyra“ gezwungen und...

  • Schöneberg
  • 06.05.16
  • 30× gelesen
Kultur

Erinnern und nicht vergessen

Marzahn-Hellersdorf. Das bezirkliche Bündnis für Demokratie und Toleranz hat eine Arbeitsgemeinschaft Erinnerungskultur gegründet. Sie soll historische Gedenktage begleiten wie etwa den 80. Jahrestag der Errichtung des „Zigeunerlagers Marzahn“ in diesem Sommer. Auch sollen Bürger, insbesondere Kinder und Jugendliche, für solche Gedenktage sensibilisiert werden sowie Institutionen, Projekte und Initiativen im Bezirk besser vernetzt werden. Mehr zur AG per E-Mail an polis@stiftung-spi.de oder ...

  • Marzahn
  • 27.01.16
  • 45× gelesen
  •  1
Kultur
Stolpersteine im Gehweg stehen am Ende einer langen, intensiven Recherche und eines einfühlsamen Umgangs mit Nachkommen der Ermordeten.

Halbe Stelle für Stolpersteinverlegungen: BVV und Abgeordnetenhaus müssen noch zustimmen

Schöneberg. Das Bezirksamt hat die halbe Stelle für die Koordinierung von Stolpersteinverlegungen in den Haushalt für 2016 und 2017 eingestellt. Das gab Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) in der ersten Lesung des Haushaltsentwurfs im Hauptausschuss bekannt. Allerdings könne die halbe Stelle erst dann ausgeschrieben werden, wenn die Bezirksverordnetenversammlung dem Entwurf zugestimmt und auch das Abgeordnetenhaus grünes Licht gegeben habe. Das wird voraussichtlich zum Jahresende sein....

  • Schöneberg
  • 18.09.15
  • 132× gelesen