Zwangsarbeiterlager

Beiträge zum Thema Zwangsarbeiterlager

Politik
Annegret Hansen, Michael Roeder und Heike Schmitt-Schmelz (v.l.) bei der Enthüllung der Gedenktafel.
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Der Opfer gedenken
Gedenktafel erinnert an dunkle Geschichte der Verwaltung

Ein langer Weg hat endlich seinen Abschluss gefunden. Das betonte Stadträtin Heike Schmitt-Schmelz (SPD) anlässlich der Enthüllung einer Gedenktafel in der Wilhelmsaue 40. An dieser Adresse befand sich das ehemalige bezirkliche Zwangsarbeitslager. Mit der Tafel wird an ein Stück unrühmlicher Geschichte der Verwaltung gedacht. Seit 2017 hing an dem Gedenkort nur eine provisorische Tafel. Sie wurde von der Berliner Geschichtswerkstatt, dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, der Topographie...

  • Wilmersdorf
  • 03.09.21
  • 39× gelesen
Politik

Neue Gedenktafel an der Wilhelmsaue

Wilmersdorf. Die neue Gedenktafel für das ehemalige bezirkliche Zwangsarbeiterlager wurde am 20. August an der Wilhelmsaue 40 enthüllt. Seit Dezember 2017 hing an dem Gedenkort eine provisorische Gedenktafel, die von der Berliner Geschichtswerkstatt, dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, der Topographie des Terrors und dem Aktiven Museum gestiftet wurde, um an das Zwangsarbeiterlager zu erinnern. my

  • Wilmersdorf
  • 23.08.21
  • 16× gelesen
Kultur

Radtour auf den Spuren der NS-Zeit

Baumschulenweg. In den Jahren 1939 bis 1945 errichteten die Nazis allein in Treptow etwa 100 Zwangsarbeiterlager, wo Frauen und Männer unterschiedlicher Herkunft schuften mussten. An ihr Schicksal möchte der Bürgerverein Baumschulenweg mit einer Gedenkradtour erinnern. Dabei geht es am 21. August um 10.30 Uhr von der Ecke Heidekampweg und Sonnenallee zu den Spuren von acht ehemaligen Zwangsarbeiterlagern im Ortsteil. Mit eingebunden sind das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in...

  • Baumschulenweg
  • 11.08.21
  • 33× gelesen
  • 1
Politik

Zum Bedenken
Anmerkung zu den städtische Ausländerlagern in Berlin (4)

Man kann m.E. die Frage ob das damalige Bezirksamt Wilmersdorf ein Städtisches Lager betrieben oder geleitet habe, nicht nur aus den Begriff "Städtisches Lager" heraus beantworten. Wichtig ist auch zu untersuchen: Haben auch andere Berliner Stadtbezirke "Ausländerlager" unterhalten?  Die Frage ist zu bejahen. In den Archivunterlagen sind mehrere bezirkliche Lager, so z.B auch in Charlottenburg aufgeführt. Sie führten alle die einheitliche Bezeichnung: "Wohnlager ausl. Arbeitskräfte des Verw....

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 21.07.21
  • 20× gelesen
Politik

Zum Bedenken
Anmerkung zu den städtische Ausländerlagern in Berlin (3)

Leider erwies sich die Abteilung NS-Zwangsarbeit der Topographie des Terror nicht gerade als hilfreich in der fachlichen Auseinandersetzung, was sich darin dokumentierte, dass die Mitglieder der Gedenktafelkommission die Stellungnahme der Leiterin Frau Dr. Glauning vom 12.09. 2019, völlig zu Recht als irrelevant zurückwiesen haben.  Reicht es wirklich aus nur zu sagen, daß Bezirksamt Wilmersdorf bezeichnete sein eigenes Zwangsarbeiterlager als 'städtisches Lager'? "(...) Wir können also...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 19.07.21
  • 30× gelesen
Politik
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Zum Bedenken
Anmerkung zu den städtische Ausländerlagern in Berlin (2)

Zu meinem Beitrag haben mich einige Mails erreicht, die sich kritisch mit der Thematik beschäftigen. Danke!  Die Frage, ob ich mit diesen neuen Kenntnissen das Gedenken an die Zwangsarbeit im damaligen Bezirksamt Wilmersdorf verhindern will, kann m. E. so nicht gestellt werden. Die im ersten Beitrag angegebenen Dokumente und Fakten habe ich bereits 2017 in einer umfangreichen Dokumentation für den Kulturausschuss und der Gedenktafelkommission vorgestellt.  Angeblich haben die Fachexperten von...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 18.07.21
  • 130× gelesen
Politik

Zum Bedenken
Anmerkung zu den städtische Ausländerlagern in Berlin (1)

Zur Zeit lassen sich unter der Bezeichnung "Städtische Lager" für die Stadtverwaltung der Reichshauptstadt Berlin 58 Gemeinschaftslager, 4 Kriegsgefangenenlager, sowie 34 Russenlager per 10. Oktober 1944 an Hand von zusätzlichen Lebensmittelrationen-Zuteilungen für das dort tätige städtische Personal in den Unterlagen des Landesarchiv nachweisen. Die 4 Kriegsgefangenenlager waren den Eigenbetrieben der Stadtverwaltung zugeordnet. Innerhalb weniger Jahre (1941 - 1944) stieg die Zahl dieser...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 16.07.21
  • 114× gelesen
Politik

Kurze Anmerkung - Gedenktafel
Zwangsarbeiterlager Wilhelmsaue

Wie seit 1992 allgemein bekannt und in der Literatur nachgewiesen ist, befand sich am Standort Wilhelmsaue - Wilmersdorf ab 1942 ein "Städtisches Ausländerlager" auf einem städtischen Grundstück, welches von der städtischen Gesellschaft Stadtreinigung als Depot genutzt wurde. Diese Tatsache kann und wurde nie widersprochen. Was wissenschaftlich bis heute nicht nachgewiesen wurde, ist die Aussage, daß das damalige Bezirksamt dieses Lager betrieben habe.  Nachweisbar ist auch, dass Insassen...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 13.07.21
  • 33× gelesen
Kultur
An der Kreuzung Darßer Straße/ Nachtalbenweg steht jetzt am Rande eines Gewerbegrundstücks eine Gedenktafel, die an die schrecklichen Ereignisse im Zwangsarbeiterlager Nr. 40 erinnert.
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Gedenktafel erinnert an Bombenopfer
50 italienische Zwangsarbeiter starben bei Angriff

An der Kreuzung Darßer Straße/ Nachtalbenweg erinnert jetzt eine Gedenktafel an ein Ereignis, das vor fast 80 Jahren 50 Menschen das Leben kostete. In diesem Kreuzungsbereich befand sich zwischen 1941 und 1945 das Zwangsarbeiterlager Nr. 40 der NS-Sonderbehörde „Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt“ (GBI). Ab Herbst 1943 waren in dem Lager italienische Militärinternierte untergebracht. Berliner Betriebe setzten die ehemaligen Verbündeten zur Zwangsarbeit ein. Im September 1943 trat...

  • Weißensee
  • 23.05.21
  • 115× gelesen
Kultur

Gedenktafel für Arbeitslager

Britz. Die Mehrheit der Bezirksverordneten möchte, dass künftig eine Tafel auf das ehemalige Zwangsarbeiterlager in der Onkel-Bräsig-Straße 6-8 hinweist. In Absprache mit der Eigentümergemeinschaft und unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes soll ein geeigneter Ort in unmittelbarer Nähe der Adresse gefunden werden. Bereits am 8. Mai hatte die Anwohnerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“ mit einer Ausstellung an die Opfer der Nazi-Verbrechen erinnert. sus

  • Britz
  • 22.05.21
  • 14× gelesen
Politik

Gedenken an Zwangsarbeit
Einige Fragen

Seit Jahren liegen eine Reihe von Fragen im Zusammenhang mit dem Lager in der Wilhelmsaue vor, welche Seitens der Initiatoren für eine Gedenktafel zur Erinnerung an das vom Bezirksamt Wilmersdorf geplante, eingerichtete und geleitete "Städtische Ausländerlager für Aufgabenstellung im Verwaltungsinteresse" nicht beantwortet werden. Z. B.: Die ausl. Arbeitskräfte, welche im und für das Bezirksamt Wilmersdorf im Zeitraum 1940 bis 1944 eingesetzt waren, standen in einem Arbeitsverhältnis mit der...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 08.05.21
  • 18× gelesen
Politik

Gedenktafel zu Arbeiterlagern enthüllt

Adlershof. Auf Initiative des Adlershofer Bürgervereins – Cöllnische Heide e.V. wurde am Adlergestell/Ecke Neltestraße eine Gedenktafel aufgestellt. Sie informiert über die frühere Existenz von drei Zwangsarbeiterlagern entlang des Adlergestells. Zugleich erinnert sie an die Menschen, die aus den von der nationalsozialistischen Wehrmacht eroberten Ländern zur Arbeit in Deutschland gezwungen wurden. Die Insassen dieser drei Lager mussten im Reichsbahn-Ausbesserungswerk Berlin-Schöneweide oder...

  • Adlershof
  • 04.05.21
  • 26× gelesen
Kultur
Der 18-jährige Sidor N. vor seiner kärglichen Essensration.
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"Haltet Abstand von den Polen!"
Ausstellung zeigt verdrängte Geschichte der Zwangsarbeiter in der Hufeisensiedlung

Millionen von Menschen wurden während der Nazi-Diktatur als Zwangsarbeiter nach Deutschland deportiert. Kaum bekannt ist, dass es auch in Britz zwei Zwangsarbeiterlager gab – an der Onkel-Bräsig-Straße und an der Fulhamer Allee. Die Anwohnerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“ hat dazu jetzt eine Ausstellung erarbeitet, die am 8. Mai von 13 bis 17 Uhr auf dem Platz vor der Hufeisentreppe zu sehen ist. Das Datum ist nicht zufällig gewählt. Am 8. Mai 1945 war mit der bedingungslosen Kapitulation...

  • Britz
  • 04.05.21
  • 524× gelesen
Politik
Bürgermeister Martin Hikel bei der Kranzniederlegung.
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Gedenken an die Opfer
Neuköllner Bezirksamt veröffentlicht Liste mit Stolpersteinen

Der 27. Januar ist dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus gewidmet. Christian Nottmeier, Superintendent der evangelischen Kirche, Mitglieder des Bezirksamts und der Bezirksverordnetenversammlung legten einen Kranz nieder. Außerdem wurde eine neue Internetseite über die Stolpersteine im Bezirk eingerichtet. Ort der Kranzniederlegung war der Gedenkstein auf dem Friedhof Jerusalem V, Hermannstraße 84. Dort stand von 1942 bis 1945 das einzige Zwangsarbeiterlager in Deutschland, das von...

  • Bezirk Neukölln
  • 05.02.21
  • 42× gelesen
Politik

Nachtrag
Wer betrieb das Lager in der Wilhelmsaue wirklich? (3)

Es bestehen viele Übereinstimmungen bei der Frage des Arbeitseinsatzes ausl. Arbeiter und Angestellter im und für das Bezirksamt Wilmersdorf in der Zeit des Zweiten Weltkrieg 1939 bis 1945, da weitgehend mit den gleichen Quellen gearbeitet wird. Nochmals: Es ist eine völlig unbestreitbare Tatsache, daß das Bezirksamt Wilmersdorf ausl. Arbeiter für seine Belange einsetzte und das sich auf dem Grundstück Wilhelmsaue 39 / 40 sich ein Lager für ausl. Arbeiter befand. Das hat zu keinen Zeitpunkt in...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 02.02.21
  • 40× gelesen
Politik

Nachtrag
Weitere Forschungsergebnisse zur Wilhelmsaue 39 / 40 (2)

Betrachtet man die "Ausländerlager" der Bezirksämter - es lassen sich zurzeit 6 dieser Lager seit 1941 nachweisen -, so stellt man fest, daß sie alle die einheitliche Bezeichnung "Wohnlager ausl. Arbeitskräfte des Verwaltungsbezirk (Name des Bezirk)" führen, sowie in den allgemein bekannten Nachweisungen in den Akten des Landes- und Bundesarchiv aufgeführt sind. Für drei damalige Stadtbezirke, darunter auch Wilmersdorf, ist die vorübergehende Überlassung ausl. Arbeiter und Angestellter aus...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 28.01.21
  • 25× gelesen
Politik

Fortsetzung (2)
Wer betrieb das Lager in der Wilhelmsaue wirklich? (2)

Die Zuständigkeit oder der Betreiber für ein Lager wird gerade bei Unterkünften für ausl. Arbeiter und Angestellte während des Zweiten Weltkrieg aus seiner Lagerbenennung erkenntlich. Siemens-Lager, GBI-Lager, Schering-Wohnlager für ausl. Arbeiter, Städtisches Ausländerlager, Wohnlager für ausl. Arbeiter des Bezirksamt... Niemand käme auf die Idee ein Telefunken-Lager als Bosch-Lager auszugeben. Diese klare Erkennbarkeit gilt auch für die Lager innerhalb der Berliner Stadtverwaltung. Städtische...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 27.01.21
  • 36× gelesen
Politik

Zum Bedenken
Wer betrieb das Lager in der Wilhelmsaue wirklich?

Es besteht seit Jahren - eigentlich seit Beginn der Beschäftigung mit der Thematik - eine völlige Übereinstimmung aller Beteiligten - in der Tatsache, daß das Bezirksamt Wilmersdorf ausl. Arbeiter und Angestellte während des 2. Weltkrieg für seine Belange einsetzte, sowie, dass sich in der Wilhelmsaue ein Städtisches Lager für ausl. Arbeiter befand.Wo seit Jahren aber keine Übereinstimmung besteht, das ist die Frage nach dem Betreiber dieses Lager, Bezirksamt Wilmersdorf oder die...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 19.01.21
  • 57× gelesen
Politik

Wie lange soll man für Dumm verkauft werden?

Es bleibt dabei:Das Bezirksamt (BA) Wilmersdorf hat zu keinen Zeitpunkt ein Städtisches Lager weder geplant, noch eingerichtet, geschweige denn betrieben oder nur geleitet. Es gab zu keinem Zeitpunkt ein bezirkliches "Städtisches Ausländerlager für Aufgabenstellung im Verwaltungsinteresse", wie es Dr. Roeder, Herr Karwelat, Herr Pagenstecher sowie Frau Dr. Glauning angeblich, jetzt nach 70 Monaten erneut nachgewiesen haben wollen. Es ist unbestreitbar und von niemanden zu keiner Zeit bestritten...

  • Charlottenburg
  • 04.12.20
  • 119× gelesen
  • 1
Politik

Zur Sitzung der Gedenktafelkommission vom 11.6.2020
Wie war es eigentlich, Zwangsarbeiter des Bezirksamtes Wilmersdorf zu sein?

Jetzt ist das eingetreten, was sich im März dieses Jahres bereits abzeichnete (siehe Berliner Woche vom 12.3.2020:  Kulturausschuß macht Weg frei für Gedenken an Zwangsarbeiter des Bezirksamtes Wilmersdorf): Die „Feinarbeit“ der Gedenktafelkommission für das offizielle Gedenken an die Zwangsarbeiter rückt in noch weitere Ferne – nach der Vertagung vom 12. März auf den 11. Juni jetzt um weitere zwei Monate auf voraussichtlich Ende August, wie telefonisch vom Büro der...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 09.06.20
  • 326× gelesen
  • 1
Bildung
Der Zaun am Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Fragen zur Zwangsarbeit in Berlin
Ausstellung ohne Museumsbesuch

Nach der Schließung der Berliner Museen hat sich auch das Team des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in der Britzer Straße 5 Gedanken darüber gemacht, was man Besuchern als Alternative anbieten kann.  So wurde die Offlineausstellung ohne Museumsbesuch „Zwangsarbeit in Berlin 1938-1945“ ins Leben gerufen. Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem mit Fragen wie: Wer waren die Menschen, die in Berlin Zwangsarbeit leisten mussten, woher kamen sie und unter welchen Bedingungen mussten sie...

  • Niederschöneweide
  • 15.04.20
  • 186× gelesen
Politik
Abb. 1: Provisorische Gedenktafel am Haus Wilhelmsaue 40
2 Bilder

Zwangsarbeiterlager des Bezirksamtes Wilmersdorf in Wilhelmsaue 40
Neue Dokumente bestätigen Existenz und Ort des Lagers

Fast auf den Tag genau findet seit fünf Jahren unter Berufung auf die Wissenschaft ein Disput darüber statt, ob tatsächlich in Wilhelmsaue 40 das Zwangsarbeiterlager des Bezirksamtes Wilmersdorf gelegen hat. Drei neue Dokumente (Nr. 2, 3 und 4) sind jetzt bekannt geworden. Im folgenden werden zunächst alle sechs Dokumente in zeitlicher Reihenfolge unter dem Gesichtspunkt vorgestellt, welche Aussagen sie zum Gegenstand des Disputs machen; als Beleg folgt jeweils ein „Auszug" aus dem Dokument;...

  • Wilmersdorf
  • 25.01.20
  • 457× gelesen
Bildung
Das ehemalige Waschhaus mit dem markanten Schornstein wäre als Neubau wirtschaftlicher zu betreiben.
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Kitabetreiber will auf geschichtsträchtigem Grund mehr Plätze schaffen
Bald noch mehr „Waldräuber“?

Die Kündigung des Modellbauclubs Lübars auf dem Gelände Werdohler Weg 75 durch das Bezirksamt hat eher zufällig darauf aufmerksam gemacht, dass hier ein geschichtsträchtiges Gelände zu einem großen Kita-Standort weiterentwickelt wird. Wie berichtet, war den Modellbauern gekündigt worden, weil auf dem Gelände weitere Kitaplätze entstehen sollen. Jugendstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) spricht von 50 neuen Krippenplätzen, die wegen des Rechtsanspruchs der Eltern auf Kinderbetreuung...

  • Tegel
  • 14.11.19
  • 436× gelesen
Kultur
Das Haus 7, hier eine Aufnahme von 1960, gehört zu den ältesten Gebäuden des Klinikums Kaulsdorf.
4 Bilder

Vom Hilfslazarett zum Vivantes Klinikum Kaulsdorf

Das Vivantes Klinikum Kaulsdorf ist das Krankenhaus zur medizinischen Regelversorgung im Bezirk. Wenn im Bezirk ein Kind geboren wird, dann geschieht das meist in der Geburtsklinik  an der Myslowitzer Straße. Übers Persönliche hinaus ist das Klinikum ein Spiegelbild der Geschichte des Bezirks. Das heutige Krankenhausgelände am Rande des ehemaligen Dorfes Kaulsdorf war jahrhundertelang landwirtschafte Nutzfläche. 1940 wurden hier zwei Backsteinbauten und fünf Baracken errrichtet, um...

  • Kaulsdorf
  • 21.04.18
  • 868× gelesen
  • 1
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