55 Millionen flossen zwischen 2016 und 2018 aus der Städtebauförderung
Finanzhilfe für attraktivere Kieze

Rund 55 Millionen Euro bekam Spandau in den letzten drei Jahren aus der Städtebauförderung. Ausgegeben wurde das Geld unter anderem in der Altstadt und im Falkenhagener Feld. 2019 sind bisher acht Projekte förderfähig.

Die Programme der Städtebauförderung sind vielfältig. Es gibt die „Soziale Stadt“, den „Stadtumbau“, „Aktive Zentren“, „Städtebaulicher Denkmalschutz“ und das Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“. Spandau bekam zwischen 2016 und 2018 für seine neun Städtebaufördergebiete rund 55 Millionen Euro vom Bund. Der Löwenanteil floss mit rund 19,6 Millionen Euro aus dem „Stadtumbau“ ins Falkenhagener Feld und ins Gebiet Brunsbütteler Damm/Heerstraße. Zweitgrößte Förderquelle war die „Soziale Stadt“ mit knapp elf Millionen Euro.

Die Zahlen stammen aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die für den Bezirk auf Nachfrage des Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) Bilanz gezogen hat. Demnach kamen weitere 14,7 Millionen Euro aus „Aktive Zentren“ für die Wilhelmstadt, knapp 9,2 Millionen Euro aus dem Städtebaulichen Denkmalschutz für die Altstadt und 248.370 Euro aus dem Investitionspaket für die Sanierung der Freizeitsportanlage Südpark. Darüber hinaus beantragte das Land im August 2018 zusammen mit den Berliner Bäder-Betrieben rund 4,8 Millionen Euro, um das Außenbecken im Kombibad Spandau-Süd sanieren zu können. Ob das Sonderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend, Kultur“ diese Summe hergibt, entscheidet der Haushaltsausschuss des Bundestages aber erst jetzt im Frühjahr.

Acht Projekte für 2019 fest geplant

Noch nicht abgeschlossen sind auch die Planungen für 2019. Acht Projekte sind in Spandau aber trotzdem schon für eine Städtebauförderung fest vorgesehen. Mit gut drei Millionen Euro soll beispielsweise der Sporthalleneubau an der Földerich-Grundschule finanziert werden. 1,5 Millionen fließen in einen attraktiveren Marktplatz in der Altstadt, 1,2 Millionen ins Zitadellenumfeld und eine weitere Million in den Umbau der Pichelsdorfer Straße.

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