Mit Bestnoten und festen Zukunftsplänen
Empfang im Rathaus: Acht Abiturienten tragen sich ins Goldene Buch ein

So sehen Spitzenschüler aus: Bürgermeister Martin Hikel und Bildungsstadträtin Karin Korte (Mitte) begrüßten die besten Abiturienten des Bezirks.
  • So sehen Spitzenschüler aus: Bürgermeister Martin Hikel und Bildungsstadträtin Karin Korte (Mitte) begrüßten die besten Abiturienten des Bezirks.
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  • hochgeladen von Susanne Schilp

Zehn junge Neuköllner Frauen und Männer haben ihr Abitur mit 1,0 oder 1,1 bestanden. Acht von ihnen folgten am 21. Juni der Einladung von Bürgermeister Martin Hikel und Bildungsstadträtin Karin Korte (beide SPD) und kamen ins Rathaus.

Die Einser-Absolventen sind in unterschiedlichen Ortsteilen zur Schule gegangen: im Hannah-Arendt-Gymnasium in Rudow, im Albert-Einstein-Gymnasium in Britz sowie im Albrecht-Dürer-Gymnasium und in der Evangelischen Schule im Norden des Bezirks.

Bürgermeister und Stadträtin wollten nicht nur etwas über die Schwerpunktfächer der Ex-Oberschüler wissen, sondern auch, mit welchen Themen sie sich für ihre Präsentationsprüfung beschäftigt haben. Diese können relativ frei gewählt werden und spiegeln deshalb gut die Interessen der Einzelnen wider. Besonders Martin Hikel fragte nach Einzelheiten. Das wundert nicht – hat er doch noch bis vor einem Jahr als Mathe- und Politiklehrer selbst das Abitur abgenommen.

In Sachen Leistungskurse gab es bei den Jungs ein recht einheitliches Bild. Rocco, Fabian und Paul hatten Mathe und Physik belegt, bei Finn waren es Mathe und Informatik. Zwei von ihnen entschieden sich entsprechend für Präsentationsthemen, die mit Computerfragen wie Künstlicher Intelligenz zu tun hatten. Aber es geht auch anders: Fabian fragte nach der Rolle des Giftgases Napalm in den großen Kriegen im 20. Jahrhundert. Paul beschäftigte sich mit der weiblichen Geschlechterrolle im Film während der Nazizeit.

Die Leistungskurse der Mädchen umfassten Spanisch, Politik, Biologie, Chemie, Erdkunde und Religion. Die Präsentation von Katheryn drehte sich um Genetik, Derya forschte über einen politisch-religiösen Aufstand. Justine wollte wissen, ob das Bienensterben unsere Lebensmittelversorgung bedroht, und Anna beleuchtete die Gefahren, die der Leistungssport für Kinder mit sich bringen kann.

Wenn vielleicht auch nicht sofort, alle acht haben vor zu studieren: Politik oder Volkswirtschaft, Medizin, Tiermedizin, Stadt- und Regionalplanung, Astrophysik, Verkehrswesen, Ingenieurwissenschaften. Karin Korte ermunterte die jungen Leute, das Jetzt und Hier zu genießen: „Immer ist die Zeit die beste, die man gerade hat.“ Und zur Studienwahl: „Wenn Sie merken, dass sie eine falsche Entscheidung getroffen haben – und das passiert im Leben –, dann entscheiden Sie sich einfach um.“

Zum Schluss trugen sich die Einser-Abiturienten ins Goldene Buch des Bezirks ein. Außerdem gab es Geschenke; unter anderem Ansteckbutton, Tasse und Kuli mit Neukölln-Motiven und eine Jahreskarte von Grün Berlin – für erholsame Stunden nach dem Lernstress.

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