Wann und wie die Museen in Friedrichshain-Kreuzberg geöffnet haben
Einlass mit Einschränkungen

Umbo steht für Otto Umbehr (1902-1980), einen der wichtigsten Wegbereiter der Modernen Fotografie. Diese Aufnahme Ohne Titel (Ruth. Die Hand) entstand um das Jahr 1926. Sie ist jetzt wieder in der Berlinischen Galerie zu sehen.
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  • Umbo steht für Otto Umbehr (1902-1980), einen der wichtigsten Wegbereiter der Modernen Fotografie. Diese Aufnahme Ohne Titel (Ruth. Die Hand) entstand um das Jahr 1926. Sie ist jetzt wieder in der Berlinischen Galerie zu sehen.
  • Foto: © Phyllis Umbehr/Galerie Kicken Berlin/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Repro: Anja E. Witte
  • hochgeladen von Thomas Frey

Langsam geht es heraus aus dem Lockdown. Für die Museen gilt das ab 11. Mai. Allerdings nicht für alle. Zudem gibt es an jedem Ort bestimmte Vorgaben. Hier ein Überblick.

Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128. Ab 11. Mai wieder geöffnet. Die aktuellen Sonderausstellungen, die acht Wochen nicht zu sehen waren, konnten alle verlängert werden. Zum Beispiel „Umbo. Fotograf. Werke 1926-1956“ bis 20. Juli. Der Zugang ist begrenzt. Eine Maßgabe dafür ist das ständige Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern. Außerdem sind Ein- und Ausgang von einander getrennt. Die Oberflächen werden regelmäßig desinfiziert. Vor der Kasse und dem Shop sind Plexiglasscheiben installiert und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen Mundschutz. Eine Maske empfiehlt die Galerie auch allen Besuchern. Öffnungszeiten: täglich außer Dienstag, 10 bis 18 Uhr.

Berlin Story Bunker, Schöneberger Straße 23a. Wiedereröffnung am 26. Mai. Es gilt grundsätzliche Maskenpflicht für Mitarbeiter und Besucher. Wer keinen Mundschutz dabei hat, bekommt einen ausgehändigt. Einlass nach Vorgabe 25 Quadratmeter pro Person, das wären dann maximal 100 Besucher zeitgleich. Ständige Desinfektion und über Nacht wird der Eingangsbereich mit UV-Licht bestrahlt. Die Buchhandlung bleibt vorerst geschlossen, im Café gibt es nur abgepackte Waren in Selbstbedienung. Gruppenbesuche sind nicht möglich. Zu sehen sind dort die Dauerausstellungen zur Berliner Stadtgeschichte und „Hitler – wie konnte es geschehen?“. Geöffnet: täglich 10 bis 19 Uhr.

Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a. Die Zeitreise in die Geschichte der Computerspiele kann ab 11. Mai wieder beginnen. Täglich von 13 bis 18 Uhr. Auf der etwa 700 Quadratmeter großen Museumsfläche dürfen sich maximal 50 Personen pro Stunde aufhalten. Masken sind erwünscht, ebenso wie Online-Ticketkauf.

Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9. Eine Teilöffnung ist zum 2. Juni geplant. Sie betrifft zunächst die Ladestraße mit den Dauerausstellungen „Mensch in Fahrt“ zum Straßenverkehr sowie „Das Netz. Menschen, Daten, Kabelströme“ zur technischen Kommunikation. Wann das Haupthaus und das Science Center Spectrum wieder in Betrieb gehen, steht derzeit noch nicht fest. In den geöffneten Bereichen wird der Einlass reguliert. Das Tragen einer Maske ist Pflicht. Gruppenbesuche (ab zehn Personen) sind erst einmal nicht möglich.

Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Adalbertstraße 95a. Wieder Betrieb ab 11. Mai. Dienstag bis Donnerstag, 12 bis 18, Freitag bis Sonntag, 10 bis 20 Uhr. Höchstens fünf Besucher pro Etage dürfen sich dort aufhalten. Derzeit zu sehen: „Labor 89“ sowie die Dauerausstellungen.

Galerie im Turm, Frankfurter Tor 1. Geöffnet ab 11. Mai täglich von 10 bis 20 Uhr. Zutritt für maximal fünf Besucher gleichzeitig. Aktuelle Ausstellung: Sophie Ultkal „For most of it I have no Words“.

Jüdisches Museum, Lindenstraße 9-14. Ist ohnehin derzeit geschlossen wegen der Eröffnungsvorbereitungen der überarbeiteten Dauerausstellung sowie des Anoha-Kindermuseums im Akademiegebäude. Beides war für den 17. Mai geplant. Ist aber ebenfalls verschoben.

Jugendwiderstandsmuseum, Galiläa-Kirche, Rigaer Straße 9/10. Kann ab 11. Mai wieder Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr besucht werden. Ungefähr sechs Personen können zusammen im Raum sein und es wird davon ausgegangen, dass alle Masken tragen. Zu sehen dort: Die Geschichte der Jugendopposition in der DDR.

Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Mariannenplatz 2. Ab 18. Mai gibt es wieder „Eintritt in ein Lebewesen“, so heißt die aktuelle Ausstellung. Immer nur für höchstens 20 Personen zeitgleich. Sonntag bis Mittwoch, 10 bis 20, Donnerstag bis Sonnabend, 10 bis 22 Uhr.

Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7. Wiederbeginn am 11. Mai. Zu den Ausstellungen Akinbode Akinbiyi und Lee Mingwei ist der Zugang limitiert. Besucher werden gebeten, einen eigenen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Außerdem wird auf das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern vor Ort verwiesen. Die Buchhandlung im Haus ist unter Auflagen geöffnet. Das Restaurant bleibt geschlossen, bietet aber Außer-Haus-Verkauf. Auch die Garderobe ist nicht in Betrieb. Die Mitnahme von Taschen und Rucksäcken nur bis zu einem Format von A4 möglich. Besuchsmöglichkeiten bestehen jetzt Sonnabend bis Mittwoch zwischen 10 und 19, Donnerstag und Freitag, 10 bis 21 Uhr.

Projektraum Alte Feuerwache, Marchlewskistraße 6. Unter dem Titel „Heroes“ sind dort ab 14. Mai Arbeiten der JugendKunstSchule zu sehen. Der gleichzeitige Besuch ist auf fünf Personen beschränkt. Geöffnet: Montag bis Donnerstag, 11 bis 19, Freitag bis Sonntag, 12 bis 20 Uhr.

Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8. Am 11. Mai öffnet zunächst der Außenbereich mit der Open Air-Ausstellung „Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror“. Es sollen sich zeitgleich höchstens 50 Personen auf dem Gelände befinden. Der Eintritt ist nur über den Eingang gegenüber dem Abgeordnetenhaus möglich. Täglich von 10 bis 20 Uhr.

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Oranienstraße 25. Auch dort geht es am 11. Mai wieder los. Öffnungszeiten: Donnerstag bis Montag, 12 bis 19 Uhr. Sogenannte Risikogruppen erhalten bereits ab 11 Uhr Zugang. Es dürfen maximal zehn Personen zusammen und nach vorheriger Anmeldung unter info@museumderdinge.de ins Museum. Ansonsten liegt die Höchstzahl bei 20. Es gilt eine Maskenpflicht. Zu sehen sind in diesem Museum Objekte und Dokumente der Kunst- und Stilrichtung des Deutschen Werkbundes.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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