Dialog geht in die zweite Runde
Städtebaulichliches Entwicklungskonzept für den Schillerkiez in Arbeit

Bei den Planungen soll es auch um größere Barrierefreiheit gehen.
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Anwohner können dabei mitreden, wie sich der Schillerkiez verändern soll. Was wird gebraucht, was stört, wo braucht man Alternativen? Bis zum 26. Juli ist Zeit, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Hintergrund: In den kommenden Jahren können Fördermittel aus dem Sondertopf „Lebendige Zentren und Quartiere“ für die Gegend rund um den Herrfurthplatz beantragt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass das Bezirksamt ein sogenanntes städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeiten lässt. Damit hat es das Büro Planergemeinschaft für Stadt und Raum beauftragt.

Es geht beispielsweise darum, die beiden Hauptachsen – Herrfurthstraße und Schillerpromenade – attraktiver zu machen. Oder darum, ein möglichst konfliktfreies Miteinander von Wohnen und Freizeit zu erreichen. Wie ist es möglich, die Situation für Radfahrer und Fußgänger zu verbessern? Welche sozialen Einrichtungen werden gebraucht? Wie ist am besten mit dem manchmal überbordenden Tourismus umzugehen?

Die erste öffentliche Information samt Diskussion lief Mitte Januar. Jetzt ist es an der Zeit, eine Übersicht über den neuen Planungsstand zu geben, findet Stadtplanungsstadtrat Jochen Biedermann (Grüne): „Wenn wir Beteiligung ernst nehmen, müssen wir transparent machen, was aus den Ideen der Anwohner geworden ist und unsere Entscheidungen auch erneut zur Diskussion stellen. Das dauert länger und macht mehr Arbeit, aber es lohnt sich.“

Eigene Meinung gefragt

Alle Interessierten haben zwei Möglichkeiten, ihre Meinung zu äußern. Erstens gibt es eine Schaufenster-Ausstellung an der Genezareth-Kirche am Herrfurthplatz 14. Dort hängt auch ein Briefkasten mit der Aufschrift „Hinweis-Box Lebendiges Quartier Schillerpromenade“. Vorschläge, Ideen und Kommentare sind willkommen. Wer direkt mit den Planern sprechen möchte, hat dazu am Freitag, 24. Juli, von 17 bis 19 Uhr Gelegenheit. Dann ist das Team vor Ort. Aber auch eine Online-Beteiligung ist vorgesehen, und zwar auf der Plattform des Landes Berlin mein.berlin.de.

Nach der abschließenden Überarbeitung will das Bezirksamt das städtebauliche Entwicklungskonzept dann im Herbst beschließen. Ansprechpartner sind zu erreichen unter schillerpromenade@planergemeinschaft.de oder im Bezirksamt unter andreas.pohl@bezirksamt-neukoelln.de.

Bei den Planungen soll es auch um größere Barrierefreiheit gehen.
Mittelpunkt des Schillerkiezes ist der Herrfurthplatz mit der Genezarethkirche.
Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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