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Alles zum Thema Jüdisches Leben

Beiträge zum Thema Jüdisches Leben

Kultur

Fotoausstellung zu jüdischem Leben in Berlin

Hellersdorf. Eine Ausstellung über jüdisches Leben in Berlin ist bis 30. Juni in der Volkshochschule, Mark-Twain-Straße 27, zu sehen. Unter dem Titel „L’Chaim – Auf das Leben“ werden Fotos von jüdischen Menschen und deren Alltag gezeigt, die in Berlin eine Heimat gefunden haben. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Berliner Initiative, die sich gegen Antisemitismus wendet. Begleitet wird die Ausstellung durch Führungen und Workshops. Öffnungszeiten sind Mo-Fr von 10 bis 18 Uhr. Anmeldungen...

  • Hellersdorf
  • 10.05.18
  • 25× gelesen
Kultur
An der Stelle der in der Pogromnacht angezündeten, im Krieg zerbombten und 1954 abgeräumten Synagoge steht heute ein gesichtsloser Gewerbezweckbau.
3 Bilder

Einst blühte an der Lützowstraße jüdisches Leben

Farblos liegt der Abschnitt der Lützowstraße da. Er wird in der Hauptsache von Zweckbauten gesäumt. Wer die Gedenktafeln übersieht, den erinnert nichts mehr daran, dass dort einmal jüdisches Leben blühte. Wo heute ein Umspannwerk steht, befand sich einst eine Gemeindesynagoge. Das Gebäude in der Lützowstraße 16 war eines der größten und schönsten in Berlin. Annähernd 2000 Menschen hatten darin Platz. Es war eine „Hinterhofsynagoge“. Typisch für die Zeit standen an der Straße Wohn- und...

  • Tiergarten
  • 10.01.18
  • 256× gelesen
Kultur

Kiezspaziergang zum Savignyplatz

Charlottenburg-Wilmersdorf. Der nächste Kiezspaziergang mit Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) findet am Sonnabend, 11. November, statt und steht im Zeichen des jüdischen Lebens im Bezirk. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Ecke Leibnizstraße und Pestalozzistraße. Von dort aus führt der Weg zum Savignyplatz. Unterwegs wird der Rathauschef über die Synagoge in der Pestalozzistraße, das ehemalige jüdische Badehaus in der Bleibtreustraße und die Joan-Miró-Schule informieren. Die Teilnahme ist wie...

  • Charlottenburg
  • 29.10.17
  • 22× gelesen
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Kultur
Jeder darf ran: Sabine Witt bringt eine buddhistische Klangschale in Schwingung. Und hofft auf Nachahmer.
8 Bilder

Von Abendmahl bis Zuckerfest: Ausstellung zeigt Reichtum an Religionen

Charlottenburg-Wilmersdorf. Heiligtümer, wohin man schaut: Die neue Ausstellung „Zeig mir, was Du glaubst“ in der Villa Oppenheim hilft dabei, den Bezirk als Heimat von 73 Glaubensgemeinschaften zu begreifen. Die City West – eine Hochburg der Frommen. Nein, an diesem Tisch ist nichts Übersinnliches. Kein Heiliger Geist wohnt ihm inne. Er erzählt keine religiöse Geschichte. Aber an diesem Holzmöbel lässt es sich Platz nehmen und nachdenken über das viele Heilige um ihn herum. Und das hat Sabine...

  • Charlottenburg
  • 01.06.17
  • 186× gelesen
Kultur

Stolpersteine und Gedenkorte

Pankow. Am 8. März können Interessierte Stolpersteine und Gedenkorte in Pankow kennenlernen, die an frühere jüdische Mitbürger erinnern. Treffpunkt ist um 10 Uhr in der Breiten Straße 29b, gegenüber dem Rathaus-Center. Veranstalter ist das Projekt „Gemeinsam Altes und Neues entdecken in Pankow“. Maili Hochhuth von der Stolpersteingruppe Pankow wird diesen Rundgang leiten. Weitere Informationen und Anmeldung unter  499 87 09 11 und per E-Mail pflegeengagement@stz-pankow.de. BW

  • Pankow
  • 27.02.17
  • 10× gelesen
Politik
Unterschreiben für eine noch innigere Freundschaft: Bürgermeister Reinhard Naumann und Liat Shoat wollen ihre Städte in Sachen Jugendpolitik näher zusammenführen.

Charlottenburg und das israelische Or Yehuda sind seit 50 Jahren Partnerstädte

Charlottenburg-Wilmersdorf. Es könnte ein Ortsteil Charlottenburg-Wilmersdorfs sein – denn Or Yehuda genießt im City-West-Bezirk trotz geringer Größe hohen Respekt. Die Freundschaft mit dem florierenden Ort verkörpert den Anfang der deutschen Beziehungen zum Heiligen Land. „Hamsa“ heißt sie, die stilisierte Hand. Und wenn ein Israeli diesen Talisman einem Freund schenkt, heißt dies so viel, dass er ihn vor allem Unheil bewahren will. Nun handelt es sich beim Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf...

  • Charlottenburg
  • 17.02.17
  • 119× gelesen
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Politik
Konsens am Konferenzstisch: Dieses Kunstwerk soll in deutlich größeren Dimensionen vom Aufleuchten des jüdischen Lebens in Berlin künden.

Jüdisches Kunstwerk soll am Ku’damm stehen – aber nicht im Staudenbeet

Charlottenburg-Wilmersdorf. Streit um Aufstellung eines drei Meter hohen Leuchters beigelegt: Irrtümlich hatten Politiker zuerst einen Standort erwogen, auf dem sich ein anderes Werk befindet. Das Dreieck am Olivaer Platz bleibt nun definitiv unberührt. Es war eine Sitzung im Lichte der Versöhnung. Und die Idee, ein Kunstwerk aus der Kollektion von Kantorin Avitall Gerstetter im Staudenbeet zwischen Ku’damm und Olivaer Platz zu errichten, stand schon nach wenigen Minuten der...

  • Charlottenburg
  • 17.09.16
  • 138× gelesen
  • 1
Politik
Ehrenamtlich gärtnern seit 1997: Christian Meyer entwickelte das Dreieck am Olivaer Platz zum Prachtbeet.
2 Bilder

Noch viele Fragezeichen hinter Kunstwerk für jüdisches Leben

Charlottenburg-Wilmersdorf. Ein Leuchtzeichen für die Rückkehr des jüdischen Lebens nach Berlin – das ist es, was die Kantorin Avitall Gerstetter und ihr Partner Samuel Urbanik verwirklichen wollen. Sie planen ein Kunstwerk in Anlehnung an den Davidstern. Aber es schwelt ein Streit um den richtigen Ort. Sie ist die erste überhaupt. Eine Frau im Amt des Kantors einer Synagoge gibt es in Deutschland kein zweites Mal. Und schon bald könnte Avitall Gerstetter mit ihrem Namen für ein weiteres Novum...

  • Wilmersdorf
  • 06.09.16
  • 141× gelesen
Kultur
Familienfoto vor der neuen Infostele. Direkt vor der Stele Rita und Michael Wolffsohn und Mutter Thea.
2 Bilder

Infostele für Karl Wolffsohn in der Gartenstadt Atlantic eingeweiht

Gesundbrunnen. Mit einem großen Mieterfest wurde am 23. Juni eine Infostele in der Gartenstadt Atlantic eingeweiht, die an den Kinopionier und Betreiber des Kinotempels Lichtburg, Karl Wolffsohn, erinnert. Fast 20 Verwandte waren gekommen, acht aus Israel, um bei der Einweihung der Infostele des berühmten Vorfahrens Karl Wolffsohn dabei zu sein. Vier Generationen von zwei bis 93 Jahren. Die Mutter von Karl Wolffsohns Enkel Michael Wolffsohn, dem heutigen Eigentümer der Gartenstadt Atlantic,...

  • Gesundbrunnen
  • 27.06.16
  • 491× gelesen
Bauen
Gedenktafel vor dem Bauzaun. Seit 2006 erinnert in der Johannisstraße die Tafel an die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Synagoge der Jüdischen Reformgemeinde.

Synagoge im Untergrund: Auf dem Tacheles-Areal stand bis 1945 ein Tempel der Jüdischen Reformgemeinde

Mitte. Auf der riesigen Brache an der Johannisstraße, auf der in den kommenden Jahren ein Wohn- und Geschäftsviertel aus dem Boden gestampft wird, stand die historisch bedeutsame Synagoge der Jüdischen Reformgemeinde. Archäologen graben derzeit auf dem Tacheles-Areal, um mögliche Siedlungsspuren aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu dokumentieren, bevor die Bagger das Gelände für die zweigeschossige Tiefgarage ausheben. Das Landesdenkmalamt hat die Untersuchung für die ehemaligen Hofbereiche...

  • Mitte
  • 11.05.16
  • 413× gelesen
Politik
Ein Ort düsterer Machenschaften: Hinter den prächtigen Zootoren arbeiteten Menschen einst gegen ihren Willen.

Zoo beleuchtet dunkles Kapitel: Neue Auseinandersetzung mit NS-Zwangsarbeit

Tiergarten. Inwiefern wurden während der Nazi-Diktatur Menschen im Zoo zur Arbeit gezwungen? Direktor Andreas Knieriem will dieser Frage nachgehen – und verspricht „neue Erkenntnisse“. Im Antilopenhaus, so kündigt Knieriem an, werden Besucher ab Ende 2016 mehr in Erfahrung bringen können, als nur die Lebensweise der afrikanischen Tiere. Geplant ist eine Sonderausstellung, die sich nicht nur mit den Fragen zum Thema Zwangsarbeit befasst, sondern auch die jüdische Geschichte des artenreichsten...

  • Charlottenburg
  • 29.12.15
  • 264× gelesen
Politik
Ansprache in der BVV: Adi Eldar, Bürgermeister von Karmiel, vertritt die Ansicht, dass Deutschland die Flüchtlingskrise nicht im Alleingang bewältigen kann.
2 Bilder

Bahnhofsvorplatz nach Karmiel benannt: Bezirk würdigt Partnerschaft

Grunewald. Was der Alltag in Isreal mit der Flüchtlingskrise zu tun hat? Adi Eldar, Bürgermeister von Karmiel, brachte es bei einer Ansprache im Bezirksparlament auf den Punkt. Der Namen seiner Stadt ging nun über auf den Platz vor dem Bahnhof Grunewald. Dass Berlin Deutschlands internationalste Stadt ist, beweisen Bezirke wie Charlottenburg-Wilmersdorf im Kleinen. Hier pflegt man seit drei Jahrzehnten eine Freundschaft mit der nordisraelischen Stadt Karmiel. Und nachdem eine Delegation aus...

  • Charlottenburg
  • 26.10.15
  • 116× gelesen
Kultur
Gratulation zur Heimkehr: Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (l.) begrüßt den Intendanten Dan Lahav im neuen Quartier am Kurfürstendamm.

Neuer Start, neues Glück mit „Theater Größenwahn“

Charlottenburg. Das „Soft Opening“ als Einstimmung – nun der reguläre Betrieb: Im „Theater Größenwahn“ experimentiert die Deutsch-Jüdische Bühne Bimah mit dem Geist der 20er–Jahre. Und verknüpft das eigene Treiben mit der Kulturgeschichte der City West.Ein Neuanfang? Nur eine weitere Station? In jedem Fall eine Fügung. Dass sein Theaterbetrieb nach Abstechern nach Neukölln und Mitte unter dem Namen „Theater Größenwahn“ nun am Ku'damm spielt, betrachtet Intendant Dan Lahav als...

  • Wilmersdorf
  • 24.09.15
  • 117× gelesen
Sport
Gezeigt werden in der neuen Ausstellung Abbilder von Sportlern, die von den Nazis an der Ausübung ihres Sports gehindert wurden.

Bergmann erreicht Olympiastadion

Westend. „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ heißt eine neue Ausstellung, die bis zum 16. Januar 2016 im Olympiastadion gastiert. Dabei präsentiert das Zentrum deutsche Sportgeschichte gemeinsam mit den Universitäten Potsdam und Hannover Besuchern großformatige Abbilder von Athleten wie Gretel Bergmann. Ihr hatte das Naziregime die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1936 verwehrt. Nun gibt es also Genugtuung für die heute 101-jährige...

  • Westend
  • 26.08.15
  • 26× gelesen
Kultur
Shabat statt Ermittlungen: Esther Glick verbindet Miss Marples Charme mit jüdischen Eigenheiten.
5 Bilder

Vorhang auf und Shalom! Deutsch-Jüdische Bühne Bimah zieht an den Ku'damm

Charlottenburg. Schauspiel meschugge: Das neue „Theater Größenwahn“ knüpft die Bande zu einem legendären Kabarett, in dem ein gewisser Bertolt Brecht laut zu denken pflegte. Unter der Leitung von Dan Lahav beschert es Besuchern Bühnenkost voller Ironie – und Klassiker im neuen Gewand. Eine gute Geschichte geht nicht einfach zu Ende. Weder die Geschichte der Deutsch-Jüdischen Bühne Bimah. Noch die Geschichte des „Kabaretts Größenwahn“. Erst recht nicht jene von Miss Marple. Im Falle der Bimah...

  • Wilmersdorf
  • 03.08.15
  • 580× gelesen
Bildung

Ferien auf jüdische Art

Wilmersdorf. Wer sein Kind am jüdischen Sommerferienlager "Gan Israel" teilnehmen lassen will, hat dazu derzeit beim Jüdischen Bildungszentrum Chabad Lubawitsch, Münstersche Straße 6, Gelegenheit. Bis in den August hinein erwartet Teilnehmer im Alter von drei bis zwölf Jahren eine Auswahl an Aktivitäten und Exkursionen in einer lebendigen Atmosphäre. Sport, Spiel und Kunst sollen mehr bedeuten als nur eine körperliche Pause vom Schulstress. Weitere Informationen erhalten Interessenten bei...

  • Wilmersdorf
  • 20.07.15
  • 27× gelesen
Kultur

Kerzen, Wein und Hefezopf

Kreuzberg. Im Jüdischen Museum, Lindenstraße 9-14, gibt es am Sonntag, 10. Mai, eine Familienführung durch die Dauerausstellung mit anschließendem Backworkshop. Unter dem Titel "Kerzen, Wein und Hefezopf", erfahren Eltern und Kinder ab fünf Jahren zum Beispiel mehr über die Bedeutung des Schabbat und stellen das typische Chalia-Brot her. Beginn ist um 11 Uhr, die Veranstaltung dauert etwa zweieinhalb Stunden. Der Preis beträgt acht Euro für Erwachsene, Kinder bezahlen drei Euro. Das...

  • Kreuzberg
  • 04.05.15
  • 57× gelesen
Leute
Lin Jaldati
2 Bilder

Tafel erinnert an bekannte jüdische Sängerin

Schmöckwitz. Rund 20 Jahre lang lebte die bekannte jüdische Sängerin Lin Jaldati in Eichwalde unmittelbar vor den Toren Berlins. Eine Gedenktafel am früheren Wohnhaus erinnert jetzt an sie.Möglich gemacht haben das die Konfirmanden des Kirchensprengels Schmöckwitz-Eichwalde-Miersdorf, die sich rund ein Jahr lang mit jüdischem Leben am Beispiel von Lin Jaldati (1912-1988) beschäftigt haben. Von den Jugendlichen kam dann auch die Anregung zu einer Tafel am Zaun des Wohnhauses Puschkinallee 41....

  • Schmöckwitz
  • 16.04.15
  • 196× gelesen