Kneipen

Beiträge zum Thema Kneipen

Politik

Rote Karte für schwarze Schafe

Neukölln. Rund um die Weserstraße, am Herrfurth- und Richardplatz ist bei schönem Wetter normalerweise jede Menge los. Das wird auch in diesem Jahr so sein, falls die Corona-Beschränkungen gelockert werden, die Kneipen öffnen und Tische draußen stehen. Für die Anwohner ist das muntere Treiben jedoch oft eine Belastung, sie klagen über Lärm – manchmal bis tief in die Nacht hinein. Auch Passanten beschweren sich, weil für sie manchmal kaum noch Platz auf den Gehwegen bleibt. Deshalb fordern die...

  • Neukölln
  • 17.01.21
  • 49× gelesen
Wirtschaft

Sonderregeln wegen Corona
Gastronomen dürfen in Neukölln Zelte aufbauen

Kneipen und Restaurants dürfen im diesem Herbst und Winter Heizstrahler und „Einhausungen“ aufbauen, damit die Gäste draußen sitzen können. Das hat das Bezirksamt am 6. Oktober beschlossen. Bürgermeister Martin Hikel (SPD) begründet die Maßnahme: „Viele Wirte stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie halten sich an die Hygieneregeln, wodurch sie natürlich Umsatzeinbußen haben. Wir wollen unbürokratisch helfen, ohne die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum zu gefährden.“ Auf die Sondernutzungsgebühr,...

  • Neukölln
  • 24.10.20
  • 118× gelesen
Kultur

Gastwirte dürfen Heizpilze nutzen

Tempelhof-Schöneberg. Gastronomen dürfen in diesem Herbst und Winter ausnahmsweise Heizpilze aufstellen. Das haben die Bezirksverordneten auf Antrag der CDU und gegen die Stimmen der Grünen bei ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. So können Betreiber von Kneipen, Bars und Restaurant auch während der kühlen Jahreszeit ihre Gäste im Freien zu bewirten und leiden nicht so stark unter coronabedingten Einnahmeverlusten. Wo es möglich ist, sollen elektrisch betriebene Wärmeinfrarotstrahler zum Einsatz...

  • Tempelhof-Schöneberg
  • 17.10.20
  • 140× gelesen
Wirtschaft
Geschäftsführerin Michéle Hengst mit zwei Flaschen Pils, Braumeister Torsten Vullriede lässt es sich schmecken.
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Richtfest mit drei Monaten Verspätung
Brauerei-Chefin Michéle Hengst, das Netzwerk Südring und Aktionen während des Lockdowns

Am 9. Oktober hat die Berliner-Berg-Brauerei ihr Richtfest an der Treptower Straße 39 gefeiert – wegen der Corona-Auflage nur in kleinem Rahmen. Die Berliner Woche war dabei. Nach dreieinhalb Monaten Bauzeit steht die 600 Quadratmeter große Halle, der Boden ist gegossen, Handwerker verlegen nun säure- und laugebeständige Fliesen, dann folgen die Fenster und der Innenausbau samt Sud-Anlage und Lagertanks. Spätestens im Frühjahr soll der Betrieb losgehen. Um die 100 Hektoliter Gerstensaft pro...

  • Neukölln
  • 17.10.20
  • 403× gelesen
Wirtschaft
Die Transparente für eine größere Demonstration, zum Beispiel vor dem Roten Rathaus, gibt es auch schon.
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Es geht um mehr als nur die Wurst und das Virus
Kneipiers und Gäste fordern Öffnung

Rund 30 Berliner Kneipen haben am 25. Mai mit jeweils bis zu 50 Unterstützern für die Wiederöffnung der Schankwirtschaften demonstriert. Der Reinickendorfer Wirt Norbert Raeder hatte die Aktion ins Leben gerufen. Es geht um die Wurst, aber viel mehr noch um Existenzen. „Ich führe jeden Tag Gespräche mit Kollegen, die nicht mehr weiter wissen und sogar an Selbstmord denken“, sagt Norbert Raeder, Inhaber des Kastanienwäldchens an der Ecke Residenzstraße und Pankower Allee. Der Lockdown gilt für...

  • Reinickendorf
  • 27.05.20
  • 708× gelesen
  • 1
Wirtschaft
Petra und Carsten Tobeck reicht es. Sie wollen ihre Kneipe als sozialen Treffpunkt wieder öffnen – Abstand garantiert.
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Kneipiers demonstrieren mit Stammgästen für die Öffnung
"Wir brauchen eine Perspektive"

Hotels und Restaurants sind wieder geöffnet. Nur die Kneipen bleiben dicht. „Das versteht kein Mensch“, sagen Petra und Carsten Tobeck vom „Metzer Stübchen“. Das Ehepaar hat darum mit vielen anderen Kneipiers für die Öffnung demonstriert. Tröten lärmen, Hupen tuten und dazwischen laute Rufe: „Wir sind noch da, wir leben noch. Macht die Kneipen wieder auf.“ Eine ganze Weile geht das so. Die Stammgäste des „Metzer Stübchen“ zeigen Ausdauer. Schließlich geht es um ihre Kiezkneipe. Und die braucht...

  • Wilhelmstadt
  • 27.05.20
  • 821× gelesen
  • 3
Wirtschaft

Viele Gastronomen stehen vor der Insolvenz
Verlierer der Corona-Krise

Der eine machte in Optimismus. Der zweite hofft, noch im Mai wieder Gäste begrüßen zu können. Der dritte winkt resigniert ab. Reaktionen von Gastronomen meines Vertrauens. Beispiele einer Branche, die unverschuldet zu einem der größten Verlierer in der Corona-Krise werden könnte. Denn während sich der Einzelhandel inzwischen über Lockerungen freuen kann, bleiben Lokale weiter geschlossen. Ich finde das nicht fair. Zumindest erste Wiedereinstiegsszenarien hätte es bereits geben können. Das wäre...

  • 04.05.20
  • 847× gelesen
Soziales
Auf Streife: Stephan Machulik und Ordnungshüter kontrollieren einen Wochenmarkt. Der darf nur Lebensmittel anbieten.
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Mehrzahl der Spandauer hält sich ans Kontaktverbot
Ordnungsamt kontrolliert Corona-Regeln

Im Schichtdienst kontrolliert das Ordnungsamt, ob Kontaktsperre, Abstandsregelungen und Verbote eingehalten werden. Die meisten Spandauer halten sich an die Corona-Regeln. Auf die Osterfeiertage blickt Stephan Machulik relativ entspannt zurück. „Keine besonderen Vorkommnisse, soweit ist alles gut gelaufen“, bilanziert der Ordnungsstadtrat. Zwar lockten die ersten schönen Frühlingstage viele Spandauer trotz Einschränkungen in Parks und Grünanlagen. Doch auf größere Gruppen oder belebte...

  • Bezirk Spandau
  • 16.04.20
  • 820× gelesen
Soziales

Löffelweise Gutes für die Tafel tun

Neukölln. „Suppe mit Sinn“ heißt die Winterhilfsaktion der Berliner Tafel. Bis Ende März machen etliche Cafés und Restaurants in Berlin mit. Sie bieten eine Suppe oder ein anderes Gericht an, von dessen Verkaufspreis jeweils ein Euro an die Tafel geht. In Neukölln machen mit: Café Tschüsch, Fuldastraße 12, Café Botanico, Richardstraße 100, Eins44, Elbestraße 28, und Barra, Okerstraße 2. sus

  • Neukölln
  • 28.11.19
  • 25× gelesen
Wirtschaft
International verständlich, doch oft klappt es mit der nächtlichen Ruhe im Reuterkiez nicht.

Anwohnerinteressen versus Gaststättenbetrieb
Grundlage für Verbote schaffen: Bestandsaufnahme von Kneipen und Cafés im Reuterkiez

Im Reuterkiez sollen keine weiteren Kneipen und Cafés genehmigt werden – das wünschen sich nicht nur viele Anwohner, sondern auch die Bezirksverordneten. Ende 2017 haben sie das Bezirksamt gebeten, dafür die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Nun informierte Stadtentwicklungsstadtrat Jochen Biedermann (Grüne) über den Stand der Dinge. Erst einmal habe er Verantwortliche anderer Bezirke eingeladen, die über große Erfahrung mit Partymeilen verfügen, nämlich aus Friedrichshain-Kreuzberg,...

  • Neukölln
  • 06.03.19
  • 235× gelesen
Wirtschaft

Neue Regelung für Schankvorgärten

Neukölln. Wenn Gastronomen ihre Gäste im Freien bewirten, ist offiziell von „Schankvorgärten“ die Rede. Für diese haben die Bezirksverordneten nun zusätzliche Auflagen beschlossen. Die Betreiber müssen künftig ihre Genehmigungen mit einer Lageskizze der zulässigen Schankfläche versehen. Diese sind gut sichtbar am Schaufenster oder an der Eingangstür auszuhängen. Nach Betriebsschluss sind außerdem Tische und Stühle vom Gehweg zu räumen. Das Ordnungsamt soll die Einhaltung dieser Regeln...

  • Neukölln
  • 04.02.19
  • 38× gelesen
  • 2
Soziales
Ihr Gesicht möchte Gertrud Schrader nicht in der Zeitung sehen. Sie befürchtet Anfeindungen.

Keine Lust auf würdelosen Kleinkrieg
Eine Anwohnerin der Weserstraße über nächtlichen Lärm, Kneipen und ein Tourismuskonzept

Seit Jahren leiden die Bewohner des Reuterkiezes unter dem nächtlichen Kneipenlärm. Eine der Betroffenen, die sich mit Nachbarn zu einer Initiative zusammengeschlossen hat, ist Getrud Schrader. Ein Gespräch. Frau Schrader, wie ist die aktuelle Situation? Kaum auszuhalten. Ich wohne in der Weserstraße. Im Abschnitt zwischen Reuterplatz und Pannierstraße ist jede Ladenfläche von einer Kneipe belegt, und alle stellen Tische raus. Es ist fast jede Nacht sehr laut, bei schönem Wetter bis gegen 2...

  • Neukölln
  • 28.10.18
  • 1.965× gelesen
  • 1
Wirtschaft

Neue Auflage für Gastronomen

Neukölln. Gastronomen, die Tische und Stühle nach draußen stellen, müssen voraussichtlich ab 1. August einen „Planausschnitt“ gut sichtbar an eines ihrer Fenster hängen. Darauf ist die Fläche zu sehen, die sie nutzen dürfen. So können sowohl die Anwohner als auch die Ordnungsamtsmitarbeiter sofort sehen, ob die Kneipen-, Restaurant- und Cafébetreiber die Vorschriften einhalten. Das teilte kürzlich Stadtrat Jochen Biedermann (Grüne) mit. sus

  • Neukölln
  • 21.06.18
  • 54× gelesen
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