Kiez-Kompass

Beiträge zum Thema Kiez-Kompass

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Die Amerika-Gedenkbibliothek. Hier befand sich einst eine der Wohnungen von Theodor Fontane.
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Lesen, wo der Dichter einst lebte
Theodor Fontane und seine Wohnungen in Kreuzberg

Timur Husein war begeistert. "Einer der berühmtesten deutschen Dichter wohnte einst dort, wo jetzt die größte städtische Bibliothek des Landes entstehen soll." Der CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) meinte Theodor Fontane und seine einstige Adresse Tempelhofer Straße 51. Diese Anschrift befand sich am heutigen Blücherplatz. Dort steht seit 1954 die Amerika-Gedenkbibliothek. Rund um dieses Gebäude ist der An- und Neubau der künftigen Berliner Zentral- und...

  • Kreuzberg
  • 08.12.19
  • 171× gelesen
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Leute
Der Leuschnerdamm hieß zuvor Elisabethufer und ab 1937 nach einem getöteten Nazi Schröderdamm.
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Grüße vom Onkel
Wilhelm Leuschner und die Eisenbahnstraße als Hort der Widerstandes

Die Gedenktafel vor dem Haus Eisenbahnstraße 5 fällt vielen Passanten nicht auf. Dabei befindet sie sich ziemlich markant auf dem Gehweg. Sie erinnert an Wilhelm Leuschner. Ebenso wie eine Stele am Luisenstädtischen Kanal, genauer am Leuschnerdamm. Es gibt in Kreuzberg einige Anknüpfungspunkte an Wilhelm Leuschner. Trotzdem ist der Mann eher weniger bekannt. Auch wenn sein Name in den vergangenen Wochen etwas häufiger Erwähnung fand. Das passierte im Zusammenhang mit dem Gedenken an den...

  • Kreuzberg
  • 29.09.19
  • 141× gelesen
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Siegfried Hirschmann, aufgenommen um das Jahr 1930.
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Ein Stadtviertel, eine Familiengeschichte und ein Roman
Die Vergangenheit des Freudenberg-Areals

Auf dem Freudenberg-Areal zwischen Boxhagener und Weserstraße ist das Quartier „Box Seven“ entstanden. Am 7. September wird der zentrale Platz des neuen Stadtviertels eingeweiht. Er heißt „Siegfried-Hirschmann-Park“. Seit einigen Monaten feiert ein vor fast 70 Jahren erschienenes Buch eine Wiederentdeckung. Es heißt "Effingers" und stammt von der Journalistin und Schriftstellerin Gabriele Tergit. Erzählt wird die Geschichte einer jüdischen Bankiers- und Unternehmerfamilie in Berlin zwischen...

  • Friedrichshain
  • 01.09.19
  • 347× gelesen
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Bildung
Die Schülerinnen und Schüler des John-Lennon-Gymnasiums und ihr entdeckter Grabstein: Lisanne (13), Emilia (12), Lilli (13), Tillmannn (13) und Clive (14).
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Gustav Ripprecht und seine neuen Freunde
Was Schüler bei Ausgrabungen auf dem Friedhof der Märzgefallenen entdeckten

Die Inschrift auf dem Grabstein ist kaum noch zu entziffern. Die fünf Jugendlichen können aber auswendig vortragen, wie sie lautet: "Hier ruht in Gott mein heißgeliebter Gatte". Darunter der Name: Gustav Ripprecht. Gestorben am 18. März 1848. Im Alter von 29 Jahren, wissen sie ebenfalls. Und, wie den Zeilen zu entnehmen sei, sei er wahrscheinlich glücklich verheiratet gewesen. Bei den drei Mädchen und zwei Jungen im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren handelt es sich um Schülerinnen und...

  • Friedrichshain
  • 25.08.19
  • 280× gelesen
Leute
Blick in das Apothekenmuseum im Bethanien. Links ein Bild des jungen Theodor Fontane.
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Als der Apotheker zum Dichter wurde
Theodor Fontane und seine Zeit im Bethanien

Der nicht mehr ganz junge Mann war von seinen Arbeitsbedingungen sehr angetan. Nur zwei Mittagsstunden am Tag habe er zu arbeiten. Die übrige Zeit "ist mein. Du kannst dir denken, wie viele Pläne und Hoffnungen ich an diese Muße knüpfe". So formuliert von Theodor Fontane in einem Brief vom September 1848 an seinen Freund Bernhard von Lepel. Wenige Tage zuvor hatte er die Leitung der Apotheke im Krankenhaus Bethanien übernommen. Dotiert mit 20 Taler monatlich sowie freier Kost und Wohnung....

  • Kreuzberg
  • 06.07.19
  • 366× gelesen
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Kultur
Ein großer Kinderchor: Rund 80 Kinde rund Jugendliche singen mit bei den "Spatzen".
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Spatzen spazieren durch die Zeit
Kinderchor blickt auf 25 Jahre zurück

1994 wurde der Kinderchor "Friedrichshainer Spatzen" gegründet. Er feiert also in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Das Jubiläumskonzert gibt es am Donnerstag, 13. Juni, im Säälchen auf dem Holzmarktgelände, Holzmarktstraße 25. Noch ältere Wurzeln. Vorläufer der "Spatzen" war der schon 1954 gegründeten "Eisenbahner Kinderchor". Nach der Wende entstand die Idee, das Ensemble in einem eigenen Verein zu organisieren, was 1994 verwirklicht wurde. Auch in dieser Phase und noch bis 2004 war...

  • Friedrichshain
  • 09.06.19
  • 178× gelesen
Leute
Vier Nachbarn aus der WühlischVierzig. Von links: Johannes Gebhardt, Sarah Kröger, Swenja Mißmahl und Alexander Deuscher.
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Netzwerk der Nachbarn
Ein Treffpunkt in der Wühlischstraße 40

Am 24. Mai findet in Berlin der "Tag der Nachbarn" statt. Hausgemeinschaften, aber auch Vereine oder Initiativen laden zu Festen und Veranstaltungen zum Kennenlernen ein. Das passiert auch in der Wühlischstraße 40. Dort gibt es seit einem Jahr den von Nachbarn eingerichteten Treffpunkt WühlischVierzig. Er ist offen für alle, und jeder kann dort Angebote machen. Der Anfang: Die Idee entstand im Rahmen von "Projekt:Kirche", einer Initiative von Freikirchen in Friedrichshain, die Gottesdienst...

  • Friedrichshain
  • 19.05.19
  • 234× gelesen
Bauen
Die ursprüngliche Brommybrücke. Sie soll wiederaufgebaut werden
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Ein Bauwerk, das die Phantasie bewegt
Die Brommybrücke und der Wunsch nach Wiederaufbau

Die Debatte taucht ungefähr so regelmäßig auf wie das Ungeheuer von Loch Ness: Die Brommybrücke soll wiederaufgebaut werden. Für den bisher letzten Aufschlag sorgte der SPD-Bezirksverordnete John Dahl. Er forderte den Wiederaufbau in einem inzwischen mehrheitlich von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beschlossenen Antrag. Nicht wie einst als Spreeüberquerung für alle Verkehrsteilnehmer soll die Brücke dienen, sondern nur noch als Fußgänger- und Radfahrerfurt. Aber das sei "in die Wege...

  • Friedrichshain-Kreuzberg
  • 05.05.19
  • 919× gelesen
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Wirtschaft
Fritz Naumann führt die Geschäfte der Firma Hubry Werbetechnik, die in diesem Jahr 100 Jahre alt wird.
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Außenreklame im Wandel der Zeiten
Die Firma Hruby Werbetechnik wird 100 Jahre alt

Wenn Fritz und Alke Naumann in der Stadt unterwegs ist, werden sie häufig mit ihren eigenen Produkten konfrontiert. Zum Beispiel wenn ein Bus vorbeifährt. Oder sie an manchen Schildern vorbeilaufen. Da heißt es dann oft: "Die sind von uns". Das Ehepaar ist Eigentümer der Firma Hruby Werbetechnik an der Köpenicker Straße. Das Unternehmen stellt Außenreklame aller Art her. Und das seit 100 Jahren. Gefeiert wird das Jubiläum am 12. April mit einem großen Geburtstagsevent. Auch eine Festschrift...

  • Kreuzberg
  • 06.04.19
  • 399× gelesen
Kultur
Markante Fassade: der Meistersaal in der Köthener Straße.
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Geburtsort der "Helden"
Die bewegte Geschichte des Meistersaals

David Bowie blickte aus dem Fenster ins Niemandsland. Zu sehen war dort wenig, außer einem Liebespaar, direkt an der Mauer. Bowie reichte das als Inspiration. Ein Welthit war geboren. "Heroes". Helden. So erzählt es die Legende, und sie ist zumindest nicht ganz falsch. David Bowie selbst hat sie in die Welt gesetzt. Er hat hier, im Meistersaal an der Köthener Straße 38, zwischen 1976 und 1978 zwei Alben aufgenommen. Zu ihnen gehörte auch "Heroes" mit dem gleichnamigen Titelsong. Nicht nur...

  • Kreuzberg
  • 31.03.19
  • 326× gelesen
Leute
Thront über Kreuzberg, das Denkmal im Viktoriapark.
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Generale, Schlachten und die Geschichte
Vorstoß zur Umbenennung zahlreicher Straßen im und um den Generalszug

Gneisenau-, Yorck- und Blücherstraße: Diese und weitere Straßen in Kreuzberg würde Werner Heck gern umbenennen Die Debatte ist im Gang, seit der Grüne-Bezirksverordnete seinen Antrag für die Bezirksverordnetenversammlung am 27. Februar formuliert hat. Er bringt darin eine mögliche Umbenennung von elf Straßen und Plätzen in Kreuzberg sowie einer bereits in Schöneberg liegenden Verbindung ins Spiel. Der Vorstoß betrifft den sogenannten Generalszug und seine Umgebung, etwa die Yorck-,...

  • Kreuzberg
  • 09.03.19
  • 470× gelesen
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Sport
Gar nicht so einfach, Spielfiguren per Magnet fortzubewegen.
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Spielen wie bei Stefan Raab
Gerry Stöcker machte aus einer Gameshow eine Geschäftsidee

"Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." (Friedrich Schiller): Die acht Herren lieben die Herausforderung. Deshalb haben sie sich hier angemeldet. Irgendwo zwischen ultimativem Kick und spaßigem Abend pendeln ihre Erwartungen. Gernot "Gerry" Stöcker soll sie erfüllen. Der 31-Jährige hat Ende vergangenen Jahres "WhatAGame" an der Blücherstraße eröffnet. Ein besonderes und in seiner Art anscheinend bisher einmaliges Spieleparadies. Die Idee ist allerdings nicht völlig aus der Luft...

  • Kreuzberg
  • 22.02.19
  • 603× gelesen
Blaulicht
Das Lokal "Naubur" befand sich einst etwa an dieser Stelle auf dem heutigen Mittelstreifen der Holzmarktstraße.
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Ringvereine gegen Zimmermänner
Die "Schlacht am Schlesischen Bahnhof" vor 90 Jahren

Wegen des Fernseh-Mehrteilers "Babylon Berlin" war zuletzt der Blick in das nächtliche, halbseidene Berlin der 1920er-Jahre angesagt. In diese Kategorie passen auch die Ereignisse vom Dezember 1928 rund um den heutigen Ostbahnhof. Sie sind als "Schlacht am Schlesischen Bahnhof" nicht nur in die Verbrechensgeschichte eingegangen. Ihre Bilanz: zwei Tote, mehrere Dutzend zum Teil schwer Verletzte; über 200 Beteiligte, vor allem Hamburger Zimmerleute und Mitglieder der sogenannten Berliner...

  • Friedrichshain
  • 10.01.19
  • 698× gelesen
Kultur
Evelyn Geller und ihre Hauptdarsteller.
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Und das nicht nur zur Weihnachtszeit
Evelyn Geller und ihr kleines Puppentheater

Drei Kitagruppen belegen an diesem Vormittag die 50 kleinen Stühle im „Theater der kleinen Form“. Sie erleben eine Aufführung der "Weihnachtsgans Auguste" von Friedrich Wolf. Präsentiert wird die von Puppenfiguren, mit denen Evelyn Geller hantiert. Sie ist die One-Woman-Akteurin in der Spielstätte an der Gubener Straße am Comeniusplatz. An dieser Stelle ist ihr Theater inzwischen seit 2009. Davor gab es die "Kleine Form" bereits drei Jahre an der Pillauer Straße. Aufführungen für Kinder...

  • Friedrichshain
  • 16.12.18
  • 91× gelesen
Bildung
"Das Beste von Allem": Der Buchtitel, den Anna Morlinghaus in der Hand hält, passt nach dem Buchhandlungspreis auch für ihr Geschäft Krumulus.
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Mehr als nur ein Buchladen
Das Krumulus, ein Preis und die Wünsche der Chefin

Auch Tannenzapfen gehören zu einem Lesevortrag, den Mitarbeiterin Kerstin Hanne einer Kitagruppe präsentiert. Ihr Kollege Sven Wallrodt hantiert zur gleichen Zeit in der Druckwerkstatt, Chefin Anna Morlinghaus berät und kümmert sich um die Kundschaft beim Kauf von Literatur. Ein normaler Vormittag im Buchladen Krumulus, der deutlich macht, was dieses Geschäft am Südstern 4 ausmacht. Es ist ein Ort für Lesestoff, speziell für Kinder. Gleichzeitig gibt es begleitend dazu viele weitere...

  • Kreuzberg
  • 04.12.18
  • 270× gelesen
Leute
Damon Allen, seine Frau Doreen und die Einbürgerungsurkunde, die ihm am 8. Oktober überreicht wurde.
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Der Brexit war der letzte Auslöser
Damon Allen ist jetzt Deutscher

16 Frauen und Männer nahmen am 8. Oktober an der Einbürgerungsfeier des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg teil. Sie stammten aus 14 verschiedenen Herkunftsländern. Drei von ihnen kamen aus dem Vereinigten Köngreich von Großbritannien und Nordirland. Einer davon war Damon Allen. Die kurze Feier hat ihm gut gefallen. Das Annehmen einer neuen Staatsbürgerschaft wäre natürlich ein besonderer Moment, meint er. "Ich werde diesen Tag nicht vergessen." Dabei ist Damon Allen alles andere als fremd...

  • Friedrichshain
  • 20.10.18
  • 141× gelesen
Sport
Nicht nur an der Spree gab es früher viele Badestellen.
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Spree und Co als Freibad
Schwimmen im Fluss – heute Wunsch, einst möglich

Die Temperaturen in den vergangenen Wochen legten häufig einen Freibadbesuch nahe. Die Berliner Bäder-Betriebe konnten sich deshalb über viele Gäste im Prinzenbad freuen. Es ist, abgesehen von mehreren Planschen, die einzige öffentliche Outdoor-Badestelle im Bezirk. Obwohl es eigentlich genügend Wasser gibt. Aber Schwimmen in der Spree oder im Landwehrkanal geht heute nicht mehr. Oder vielleicht noch nicht? Einst war das möglich. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert gab es zahlreiche...

  • Friedrichshain-Kreuzberg
  • 14.07.18
  • 638× gelesen
Leute
Maria von Maltzan in den 1920er-Jahren während ihrer Zeit an der Kreuzberger Elisabeth-Schule.
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Ein Leben wie ein Roman
Platz am "Bullenwinkel" soll nach Maria von Maltzan benannt werden

Maria Gräfin von Maltzan (1909-1997) ist zwei Mal mit Kreuzberg in Berührung gekommen. Sehr früh und am Ende ihres Lebens. Vor allem am zweiten Aufenthalt macht sich die jetzt gewünschte Würdigung fest. Ab 1983 betrieb die Frau eine Tierarztpraxis am Oranienplatz, unweit des sogenannten "Bullenwinkels". Dieser Name steht für das kleine Rondell am Ende der Naunynstraße mit Durchgang zum Oranienplatz. Er soll künftig Maria-von-Maltzan-Platz heißen. Das fordern die Fraktionen von...

  • Kreuzberg
  • 03.06.18
  • 594× gelesen
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Leute
60.000 Besucher nutzen das Tempelhofer Feld an manchen Frühlingstagen. Parkmanager Michael Krebs sorgt für einen angenehmen Aufenthalt.
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Michael Krebs ist Parkmanager vom Tempelhofer Feld

Zur Verabredung kommt Michael Krebs mit seinem silberfarbenen Dienstwagen zum Haupteingang am Tempelhofer Damm. Von dort aus starten wir eine kleine Rundfahrt über das Tempelhofer Feld, seit acht Jahren Arbeitsplatz des Parkmanagers. Auf der gut 300 Hektar großen Fläche kennt sich der 56-Jährige aus wie kaum jemand sonst. Während eine Gruppe Mädchen Fangen spielt, ein Mann mit freiem Oberkörper Bälle jongliert und sich die ersten Biergartenbesucher im Schatten ausruhen, berichtet Krebs von...

  • Tempelhof
  • 07.05.18
  • 477× gelesen
Leute
Der markante Kopf von Karl Marx an der Gedenkstätte auf Stralau.
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Die Sommerfrische des jungen Karl: Marx und sein Aufenthalt auf der Halbinsel Stralau

Der Gast kam im April 1837 an und bezog ein Zimmer beim Fischer und Wirt Johann Gottlieb Köhler in der damaligen Dorfstraße 11. Wieder verlassen hat er das Refugium im Spätsommer desselben Jahres. Gut fünf Monate war Karl Marx ein Bewohner der Stralauer Halbinsel. Er war damals 19 Jahre alt, beziehungsweise wurde es am 5. Mai 1837. Sein Geburtsdatum ist auch der Grund, um an diesen kurzen Lebensabschnitt zu erinnern. Denn es jährt sich 2018 zum 200. Mal. Zahlreiche Veranstaltungen...

  • Friedrichshain
  • 28.04.18
  • 387× gelesen
Kultur
Gedenken am Grab: Johannes Kahrs, Vorsitzender des Vereins "Reichbanner Schwarz-Rot-Gold", Innensenator Andreas Geisel und Johannes Tuchel von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
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Gedenken an Erich Schulz auf dem Friedhof Columbiadamm

Erich Schulz war das erste Berliner Todesopfer aus den Reihen des „Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold“. Am 25. April 1925 wurde er auf offener Straße erschossen. Genau 93 Jahre später gab es für ihn eine Gedenkfeier auf dem Friedhof am Columbiadamm 122. Das Reichsbanner war ein parteiübergreifender „Wehrverband“ zum Schutz der jungen Weimarer Republik. Sozialdemokraten, Mitglieder der Deutschen Demokatischen Partei (DDP) und des katholischen Zentrums setzten sich für die Achtung der neuen...

  • Kreuzberg
  • 27.04.18
  • 317× gelesen
Kultur
Das Schauspielerquartett: Mario Krüger, Susanne Meyer, Jean Maesér und Claudia Rippe.
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Auf, neben und hinter der Bühne: Das Kriminaltheater und seine Akteure

Bei einer Theateraufführung stehen die Schauspieler im Mittelpunkt. Sie agieren aber nicht allein. Knapp 20 Personen sind im Berliner Kriminaltheater an der aktuellen Inszenierung "Die Vögel" beteiligt. Alle haben wichtige Rollen. Auch ohne Bühnenauftritt. Viel Vergnügen. Hans-Jürgen Jurczyk ist eine Art Mann für vieles. Sein Arbeitsplatz ist zunächst die Garderobe, wo er zusammen mit Leo Zappitelli Mäntel oder Taschen entgegen nimmt. Später findet er sich als Unterstützung für Linda...

  • Friedrichshain
  • 21.04.18
  • 306× gelesen
Bauen
Bekannt und markant: die Oberbaumbrücke.
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Eine Stunde auf der Oberbaumbrücke: Beobachtungen am Wahrzeichen

Sie ist die einzige direkte Verbindung zwischen Friedrichshain und Kreuzberg. Dazu das bekannteste Bauwerk des Bezirks. Und einer seiner Hotspots. Letzteres zeigt sich bereits bei nur einer Stunde Aufenthalt auf der Oberbaumbrücke. Und das muss nicht einmal mitten in der Nacht sein. Sondern in diesem Fall am späten Nachmittag. 17 Uhr. Treffpunkt vieler Touristen ist vor allem die Freifläche an der Kreuzung Mühlenstraße. Meistens kommen sie von der nahe gelegenen East Side Gallery. Auch...

  • Friedrichshain
  • 15.04.18
  • 600× gelesen
Verkehr
Tor zum Süden: Der Anhalter Bahnhof war einst Berlins größte Eisenbahnstation.
8 Bilder

Wie der "Anhalter" einmal aussah

Franz Forck scheint zwei Hobbys gehabt zu haben. Fotografieren und Bahnhöfe. Beide hat er miteinander verbunden. Und deshalb ist das Deutsche Technikmuseum vor Kurzem zu historischen Aufnahmen vom Anhalter Bahnhof gekommen. Sie interessierten das Haus an der Trebbiner Straße schon deshalb, weil sich sein Standort auf dem ehemaligen Gelände der einst größten Berliner Eisenbahnstation befindet. Auch manche Relikte des "Anhalter" sind in der Ausstellung zu sehen. Die Bilder wurden dem...

  • Kreuzberg
  • 05.04.18
  • 2.173× gelesen
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