Alles zum Thema Kiezkompass

Beiträge zum Thema Kiezkompass

Soziales
Beate und Hans schätzen vor allem die gemütliche und individuelle Atmosphäre des Tanzsalons.
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Tanzen kann jeder
Paare schätzen im Tanzsalon Scharlachrot die gemütliche Atmosphäre

Ob Salsa, Tango, Boogie oder Disco Fox – wer auf einer der angesagten Tanzveranstaltungen in Berlin so richtig punkten will, sollte sich gut vorbereitet aufs Parkett begeben. In der Tanzschule Scharlachrot bringen die Inhaber Tim Beckmann und Scarlett Jost tanzbegeisterten Paaren die richtigen Schrittfolgen bei. Beim Betreten des Gartenhauses der Heesestraße 6 wird man heute von Tangoklängen empfangen. Genau genommen ist es Tango Argentino, der auf dem Kursprogramm steht. Der Tanzsaal in...

  • Steglitz
  • 06.12.18
  • 44× gelesen
Kultur
Das Eingangsportals mit der Gedenktafel.
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Künstler und Seifenfabrikant
Der Maler Kurt Dietrich Losch aus der Meraner Straße

Im Vorübergehen fällt am Haus Meraner Straße 12 die eckige Einfassung des Rundbogenportals auf. Das Mosaik mit den farbigen Einsprengseln lenkt den Blick auf die schwarze Granittafel, die seit 2003 links vom Eingang hängt. Sie erinnert an einen weitgehend vergessenen Maler: Kurt Dietrich Losch. Nach dem Realschulabschluss hatte der 1889 geborene Berliner an der Königlichen Kunstschule seiner Heimatstadt Kunstwissenschaft und Aktzeichnen studiert, was ihn berechtigte, als Zeichenlehrer zu...

  • Schöneberg
  • 06.12.18
  • 7× gelesen
Bildung
Ein Pirattenschiff hat im Garten der Kita Entdeckerland angelegt - es passt zum Konzept der Betreuungseinrichtung, Kinder zu mehr Bewegung zu moitiveren.
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Nicht den ganzen Tag still sitzen
Ein Spielgerät für mehr Bewegung im Kitaalltag

In der Kindertagesstätte Entdeckerland hat ein Piratenschiff angelegt, und die Knirpse haben die Fregatte bereits begeistert geentert. Das neue Spielgerät im weitläufigen Garten an der Otto-Marquardt-Straße 2–4 hat die Stiftung Kinderförderung von Playmobil spendiert – um Bewegung zu fördern. Nützlich und vergnüglich in einem: Das speziell konzipierte Piratenschiff soll die motorische Entwicklung der Kinder voranbringen, gleichzeitig sorgt es aber auch für jede Menge Spaß und Abenteuer. ...

  • Fennpfuhl
  • 01.12.18
  • 16× gelesen
Leute
Ganz oben im Haus an der Elberfelder Straße hatte der Architekt sein Atelier.

Etwas Licht im Dunkeln
Stephanie Wintermann vom Mitte Museum recherchierte über den Architekten Wilhelm Kiehnel

Unlängst haben wir in der Reihe „Kiez-Kompass“ ein Wohnhaus in der Elberfelder Straße vorgestellt. Allzu gern hätten wir etwas über den Schöpfer des ungewöhnlichen Gebäudes mit der Hausnummer 35 mitgeteilt. Dank ersten Recherchen von Stephanie Wintermann, der wissenschaftlichen Volontärin am Mitte Museum, kann das nun nachgeholt werden. „Es ist in der Tat nicht leicht, Informationen über ihn zu bekommen“, sagt Stephanie Wintermann. Die Rede ist von Wilhelm Kiehnel, Architekt und Bauherr des...

  • Moabit
  • 25.11.18
  • 14× gelesen
Leute
Ulrike Jung zeigt einige ihrer handgemachten Süßigkeiten, selbst die farbenfrohen Banderolen hat sie entworfen.
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Eine Farm für Süßes
Ulrike Jung produziert Schokoladenriegel der etwas anderen Art

Sie tragen Namen wie „Almost a pancake“, „Ciao Figaro“ oder „Torrone berlino“: An der Sonnenallee 70 fertigt Ulrike Jung süße Riegel. „Candy Farm“ hat sie ihre Manufaktur genannt, und neben ausgefallenen Schoko-Happen gibt es auch Kreationen für Veganer. Fast alles ist Handarbeit. Ulrike Jung rührt Sahnekaramell oder Nougatmasse und vermischt sie mit den unterschiedlichsten Zutaten – nach dem Motto: weniger Zucker, mehr Inhalt. Zum Einsatz kommen Feigen, Balsamico, Ricotta,...

  • Neukölln
  • 24.11.18
  • 30× gelesen
Kultur
Judith Wamser, Anna Sophie Lacker, Evan Sedgwick-Jell und Chiara Brocco vor dem Haus Dörchläuchtingstraße 4, wo Dr. Bruno Altmann zur Untermiete wohnte.

Wer war Bruno Altmann?
Schülerinnen forschen über einen Britzer / Stolpersteinverlegung am 26. November

Am 26. November wird vor dem Haus Dörchläuchtingstraße 4 ein Stolperstein für Bruno Altmann verlegt. Zu verdanken ist das drei Schülerinnen des Albert-Einstein-Gymnasiums: Sie haben mehr als ein halbes Jahr lang geforscht, um möglichst viel über das Leben und Sterben des Mannes zu erfahren, der im Mai 1934 aus der Hufeisensiedlung flüchtete. Den Anstoß zu dem Projekt gab Judith Wamser. Von der Anwohnerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“ hatte sie erfahren: Es gibt Spendengelder für neue...

  • Britz
  • 18.11.18
  • 30× gelesen
Sport
Dietmar Richter (links) und Wolfgang Gribb wollen den BVB 49 für die Zukunft rüsten.
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Der Blick geht nach vorn
Sportverein BVB 49 will bekannter werden und sucht Mitglieder

Wenn von einem Verein namens „BVB“ die Rede ist, denken Fußballfans natürlich ans Ruhrgebiet, an Borussia Dortmund und seine Profi-Kicker. Dass es auch in Lichtenberg ein BVB-Stadion samt ansässigem Traditionsverein gibt, wissen wenige. Doch das soll sich ändern. Seit 1958 ist Dietmar Richter Mitglied im Sportverein Berliner Verkehrsbetriebe 49 – kurz BVB 49 – mit Sitz an der Siegriedstraße 71. Erst trainierte er in der Leichtathletik-Abteilung Als das wegen einer Sportverletzung nicht mehr...

  • Lichtenberg
  • 18.11.18
  • 41× gelesen
Kultur
Junge Schauspieler haben zur Ausstellungseröffnung das historische Foto vor dem Neuköllner Rathaus nachgestellt.
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Aus dem dunkelroten Neukölln
Neue Ausstellung über 1918 im Rathaus

Vor hundert Jahren, am 9. November 1918, erreichte die Revolution die Reichshauptstadt und das „rote Neukölln“, wo sie stürmisch begrüßt wurde. Eine Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln im Rathaus erzählt in zwölf Kapiteln von dieser aufregenden Zeit. Berichtet wird über die Ereignisse vom November 1917, als die Bolschewiki in Russland putschten, bis zum März 1919, als der sozialdemokratische Oberbefehlshaber Gustav Noske auf aufständische Linke schießen ließ. Damit war der Traum von...

  • Neukölln
  • 14.11.18
  • 24× gelesen
Kultur
Im Theater am Nollendorfplatz feierte die musikalische  Posse in vier Bildern "Wie einst im Mai" von Walter Kollo Riesenerfolge.
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Ein Hit und seine Geschichte
Vor 105 Jahren wurde die Operette "Wie einst im Mai" uraufgeführt

Die Nadel des Kiezkompasses dreht sich, um noch einmal beim Theater am Nollendorfplatz zum Stehen zu kommen. Immerhin feierte dort die „Schöneberg-Hymne“ ihre größten Erfolge. Am 4. Oktober 1913 erlebte die Operette „Wie einst im Mai“, zu der das Schöneberg-Lied gehört, im „Berliner Theater“ an der Charlottenstraße in Kreuzberg ihre Uraufführung. Das Haus bestand bis 1936. Das Theater am Nollendorfplatz, heute „Goya“ genannt und verwaist, wurde zwar mit etwas Ernstem, nämlich dem...

  • Schöneberg
  • 10.11.18
  • 19× gelesen
Kultur
Das Klischee von männlicher Ungebundenheit: der Cowboy.

Mächtig und verhasst
Vom Imagewandel einer Zigarette aus der Nachbarschaft

Er steht für Männlichkeit, Freiheit, Abenteuer – und es gibt wohl kaum einen Ort, wo man ihn weniger erwartet als im tristen Gewerbegebiet rund um die Neuköllnische Allee: Die Rede ist vom Marlboro-Mann. Der mehrere Meter große Kerl krönt das Dach des Zigaretten-Herstellers Philip Morris an der Haberstraße 10. Er ist die Galionsfigur des Konzerns, er brachte die Glimmstängelmarke, für die er steht, ganz nach vorn. Sie ist die meistverkaufte der Welt. Heutzutage ist der Ruhm des taffen...

  • Neukölln
  • 04.11.18
  • 46× gelesen
Kultur
Tanz war ihr Lebensimpuls: Die Schauspielerin Nicola Kothlow gibt Anita Berber.
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Ein Leben in Extase
Mit Anita Berber im Schöneberger Bermuda-Dreieck

Was der Hippie-Generation mit „live fast, love hard, die young“ und „Sex, Drugs and Rock 'n' Roll“ Lebensmotto war, lebte eine Anita Berber schon fünfzig Jahre zuvor im Nollendorfkiez. Die Schauspielerin Nicola Kothlow ruft die Zeit in einer szenischen Stadtführung in Erinnerung. „Sie hatte ein kurzes Leben, hat aber alles erlebt.“ Ganz in Schwarz gewandet, zeittypische Kopfbedeckung, blutrote Lippen: In der Rolle der wildesten und schamlosesten Frau der Weimarer Republik empfängt Nicola...

  • Schöneberg
  • 04.11.18
  • 67× gelesen
Umwelt
Jutta Laube ist Biologin und wohnt in der Wasserstadt. Jetzt gründete sie die NABU-Bezirksgruppe Spandau.

Natuschutz fängt vor der Haustür an
Interview mit Britta Laube zur neuen NABU-Bezirksgruppe

Der Berliner Naturschutzbund (NABU) hat in Spandau eine Bezirksgruppe gegründet. Ein Gespräch mit Initiatorin Britta Laube über Hintergründe und Arbeitsschwerpunkte der ehrenamtlichen Naturschützer. Die ersten Bezirksgruppen des NABU gab es im Nachwende-Berlin schon vor 22 Jahren. Warum erst jetzt in Spandau? Das lag vielleicht am fehlenden Engagement der Spandauer. Es gab zwar wiederholt Versuche, eine Naturschutzgruppe im Bezirk zu gründen, zuletzt vor zwei Jahren. Aber das Interesse...

  • Spandau
  • 04.11.18
  • 28× gelesen
Soziales
Mit fünf Jahren bekam Julians Mutter die Diagnose: Ihr Sohn hat eine autistische Störung.
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"Wir sind eine Familie"
Jutta Damaschke hat ein ganz besonderes Kind

Als Julian fünf Jahre alt war, bekam er die Autismus-Diagnose. Seitdem weiß Jutta Damaschke: Ihr Sohn ist ein ganz besonderes Kind. Der Zeiger rückt auf Mittag vor. Bald kommt Julian nach Hause. Allein mit dem Bus. „Das haben wir schrittweise geübt“, sagt Jutta Damaschke. „Ich bin sehr stolz auf ihn.“ Julian ist 17 und Autist. Seit dem Sommer arbeitet der Teenager in den Stephanus-Werkstätten im Evangelischen Johannesstift. Er füttert die Kaninchen, gießt die Blumen, verpackt Postkarten....

  • Spandau
  • 27.10.18
  • 81× gelesen
Kultur
Wolfgang Holtz und Christian Simon präsentieren ihre Steglitz-Zehlendorfer Spaziergänge in der Thalia-Buchhandlung im Einkaufszentrum „Das Schloss“.
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Auf fünf Routen der Geschichte auf der Spur
Neue Broschüre macht Lust auf Steglitz-Zehlendorf

Spannende Ereignisse aus der Geschichte des Bezirks erfährt man aus dem Büchlein „Steglitz-Zehlendorf“ von Christian Simon und Wolfgang Holtz. Die Heimatexperten haben im Auftrag des Elsengold-Verlag für die Reihe „Berliner Spaziergänge“ fünf Touren durch die Ortsteile Steglitz, Dahlem, Lichterfelde-West, von Lankwitz nach Lichterfelde und Zehlendorf beschrieben. Am 2. September 1883 sorgte ein tragisches Unglück in Steglitz, Albrechtstraße, für Schlagzeilen: Gegen 22 Uhr wurde eine Gruppe...

  • Steglitz
  • 27.10.18
  • 110× gelesen
Bauen
Andrea Späte von den Berliner Wasserbetrieben hat die Renaturierungsarbeiten am Wernersee geplant und beaufsichigt diese.
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Zurück zum Ursprung
Berliner Wasserbetriebe renaturieren das Wernerbad

Noch ist nicht entschieden, wer auf dem Gelände des Wernerbades ein Wohnheim für an Demenz erkrankte Menschen baut. Die Renaturierung des Wernersees hat aber begonnen. Täglich transportierten Radlader in den zurückliegenden Wochen Betonschutt durch die geöffneten Tore und luden ihn hinter dem Grün, das den Blick auf das Gelände einschränkt, ab. Der Beton wurde aus der Uferverstärkung des Wernersees herausgebrochen und. Er muss nun entsorgt werden. Diese Arbeit war bis Ende Oktober zu einem...

  • Kaulsdorf
  • 27.10.18
  • 325× gelesen
Leute
Andrea Krug und Dagmar Schadenberg machen seit 25 Jahren Bücher für Frauen, die Frauen lieben.
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"Wie gut, dass es euch gibt"
Seit 25 Jahren besteht der Verlag Krug & Schadenberg für lesbische Literatur

„Die Begine war proppenvoll“, schwärmt Andrea Krug von der Jubiläumsfeier am 15. Oktober im Frauenkulturtreff an der Potsdamer Straße. Krugs Verlag, den sie gemeinsam mit Dagmar Schadenberg führt, feierte sein 25-jähriges Bestehen. Der Verlag Krug und Schadenberg konzentriert sich seit seinem Bestehen auf lesbische Literatur. Im Gründungsjahr sei das noch etwas ganz Besonderes gewesen, erinnert sich Andrea Krug. „Damals gab es vielleicht zwei, drei Frauenverlage, die ein lesbisches...

  • Schöneberg
  • 19.10.18
  • 132× gelesen
Kultur
Die "Thurm Strasse" im Berlin-Plan des Bibliographischen Instituts, 1832.

Verbreiteter Irrtum
Turmstraße keine Sichtachse zwischen Türmen

Rechnet man von der Ansiedlung der französischen Glaubensflüchtlinge, so feiert Moabit in diesem Jahr sein 300-jähriges Bestehen. Das Jubiläum veranlasst, die zentrale Straße im Ortsteil, die Turmstraße, einmal näher zu betrachten. Der Hobbyhistoriker Wolfgang Herrmann hat eine interessante Entdeckung hinsichtlich der Namensgebung der Magistrale gemacht und räumt gleichzeitig mit einem landläufigen Irrtum auf. Grundlage für Herrmanns Recherchen sind ausschließlich historische Landkarten und...

  • Moabit
  • 14.10.18
  • 1.071× gelesen
Sport
Mit guten Wünschen auf den Weg geschickt: Die Wasserspringer Lou Massenberg und Elena Wassen sowie Schwimmer Maurice Ingenrieth wurden vor ihrer Abreise nach Buenos Aires von Schulstadtrat Wilfried Nünthel, Schulleiterin Gudrun Götze und Bürgermeister Michael Grunst verabschiedet.
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Edelmetall im Visier
Sechs Schüler starten bei „Youth Olympic Games“ in Buenos Aires

Von den Olympischen Spielen in Rio brachten Absolventen sechs Medaillen mit nach Hause, auch bei der Winter-Version in Pyeongchang kletterten Sportler aufs Treppchen, die ihren Schliff dem Schul- und Leistungssportzentrum Berlin (SLZB) verdanken. Jetzt sind sechs Schüler aus Alt-Hohenschönhausen nach Buenos Aires gereist. Sie wollen bei den „Youth Olympic Games“ kräftig abräumen. Die argentinische Hauptstadt ist vom 6. bis 18. Oktober Schauplatz eines der größten internationalen...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 08.10.18
  • 155× gelesen
Leute
Natürlich schlüpft Jürgen Hilbrecht während der Vorstellung auch in die Uniform des falschen Hauptmanns.
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Der Hauptmann ist sein Beruf
Jürgen Hilbrecht erinnert mit eigenem Theaterstück an die "Köpenickiade"

Jürgen Hilbrecht (75) ist der Hauptmann von Köpenick. Zumindest wurde er als dieser in den letzten 25 Jahren weit über den Bezirk hinaus bekannt. Zugegeben, es gibt noch weitere Darsteller, die in preußischer Uniform an den Ganovenstreich des Schuhmachers Wilhelm Voigt vom 16. Oktober 1906 erinnern. Aber keiner tut das mit so viel Akribie und Ausdauer. „Schließlich ist der Hauptmann von Köpenick das Aushängeschild des Bezirks, am Rathaus erinnern ein Denkmal und eine Gedenktafel an ihn. Zwei...

  • Köpenick
  • 04.10.18
  • 87× gelesen
Kultur
Atzpodienstraße und Fanningerstraße kennen auch viele Nicht-Lichtenberger – vor allem, weil das Gelände des Sana Klinikums angrenzt, das früher Oskar-Ziethen-Krankenhaus hieß.
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Der Gutsbesitzer Atzpodien
Warum eine Straße nach ihm benannt wurde

In Zeiten, als sich Taxifahrer noch ohne Navigationsgerät zurechtfinden mussten, kannten selbst die ahnungslosesten Kollegen diese Lichtenberger Straße, wenn auch die Aussprache variierte: die Atzpodienstraße, die damals zum Oskar-Ziethen-Krankenhaus führt, heute besser als Sana Klinikum bekannt. Woher kommt der ungewöhnliche Name? Hermann Theodor Waldemar Atzpodien (1834 bis 1910) wurde eine nicht alltägliche Ehre zuteil: Nach dem Zimmermeister und Kommunalpolitiker benannte die Gemeinde...

  • Lichtenberg
  • 23.09.18
  • 231× gelesen
Kultur
Das Projekt ist ihr eine Herzensangelegenheit: Nora Gaydukova, Initiatorin der "Moabiter Dichter".

Literatur, die verbindet
Moabiter Dichter“ machen von sich Reden

Sie fallen nicht weiter auf im Straßenbild. Aber sie sind inzwischen eine recht große Minderheit in Moabit: Menschen aus Russland und den ehemaligen Sowjetrepubliken. Viele von ihnen sind jüdischen Glaubens. Zu ihnen gehört Nora Gaydukova. Sie hat ein völkerverbindendes Kulturprojekt aus der Taufe gehoben. Die „Moabiter Dichter“ sind eine zweisprachige Literaturgruppe, eine deutsch-russische Literaturwerkstatt zur gegenseitigen Inspiration. Aber vor allem wollen sie Vermittler zwischen der...

  • Moabit
  • 21.09.18
  • 61× gelesen
Umwelt
Blick auf den Pergola-Freisitz im Garten.
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Grün, grüner, Contag
Berlins schönstes Firmengelände ausgezeichnet

Berlins schönstes Firmengelände liegt in Spandau. Für ihren Erholungspark ist das Familienunternehmen „CONTAG AG“ jetzt prämiert worden. Grün, grüner, CONTAG: Das mittelständische Familienunternehmen am Päwesiner Weg legt viel Wert auf Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und darauf, dass seine Mitarbeiter sich am Arbeitsplatz wohlfühlen. Denn jeder kluge Firmenchef weiß, auch damit ist man wirtschaftlich erfolgreich. Darum hat Bauherr Andreas Contag mit Landschaftsarchitekten der Planungsgruppe...

  • Spandau
  • 12.09.18
  • 126× gelesen
Leute
Rainer Funk ist begeisterter Hobby-Imker. In jeder seiner Beute wohnt ein Bienenvolk.
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Fasziniert von Bienen:
Rainer Funk imkert leidenschaftlich gern und trägt zum Erhalt der Natur bei

Wenn die Obstbäume in den Gärten der Häuser im Umkreis des Hindenburgdammes nahe der Kreuzung Goerzallee und Drakestraße besonders ertragreich sind, ist das nicht zuletzt den Bienen von Rainer Funk zu verdanken. Der Hobby-Imker hält in seinem Garten am Hindenburgdamm derzeit zwölf Bienenvölker. Zu jedem Volk gehören zirka 40 000 Bienen. „Als es hier keine Bienen gab, war auch an den Obstbäumen nichts dran. Jetzt tragen die Obstbäume wieder gut“, sagt Funk, der seit 2009 leidenschaftlich...

  • Steglitz
  • 08.09.18
  • 78× gelesen
Leute
Matthias Steuckardt

Mit Matthias Steuckardt, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der BVV, im Gespräch
Von schönen Orten und wüsten Ecken

Wir treffen Matthias Steuckardt am Viktoria-Luise-Platz. Das Gespräch mit dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung dreht sich um seinen Lieblingsort – und natürlich um Bezirkspolitik. Er verrät, dass er sich zum Entspannen früher gerne auf dem Rasen des Platzes niedergelassen hat. „Obwohl man das eigentlich nicht darf“, sagt Steuckardt. Der „Vicky“ ist ein geschütztes Gartendenkmal. „Der Ort ist wunderschön“, schwärmt der 38-Jährige; wegen seiner...

  • Schöneberg
  • 01.09.18
  • 135× gelesen