Kiezkompass

Beiträge zum Thema Kiezkompass

Kultur
Landmarke in Schöneberg: Apostel Paulus ist schon von weitem zu sehen.
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Gotteshaus mit bewegter Geschichte
Die Apostel-Paulus-Kirche besteht seit 125 Jahren

Mit ihren heute 1200 Sitzplätzen ist sie eine der größten Kirchen Berlins und ein gern besuchter Konzertort. Kurz vor dem Jahreswechsel ist die Apostel-Paulus-Kirche im Akazienkiez 125 Jahre alt geworden. Begünstigt durch seine Nähe zu Berlin und an der wichtigen Verbindungsstraße nach Potsdam gelegen zählte Schöneberg Mitte der 90er-Jahre des 19. Jahrhunderts rund 63 000 Einwohner. Tausende gehörten der Schöneberger evangelischen Großgemeinde an. Eine solche Massenparochie benötigte Raum....

  • Schöneberg
  • 09.01.20
  • 69× gelesen
Kultur
Wuchtig und aus rotem Eisenklinker gebaut: Die Kreuzkirche am Hohenzollerndamm sticht seit 90 Jahren ins Auge.
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90 Jahre Trutzburg
Die Kreuzkirche – einst umstritten, heute Schmargendorfs Stolz

Die Kreuzkirche am Hohenzollerndamm 130 ist am 15. Dezember 2019 90 Jahre alt geworden. Der Bau war umstritten, doch das hinderte einen Großteil der Kirchengemeinde damals nicht daran, ihn ausgiebig zu feiern. Klar, dass auch das stattliche Jubiläum ihres Gotteshauses angemessen begangen wurde. Als „Gipfel der Modernität“ charakterisierte die Zeitung „Der Deutsche“ damals den Bau, und fügte skeptisch hinzu: „Obwohl manche praktische Neuerungen ... zu begrüßen sind, wird doch ein großer Teil...

  • Schmargendorf
  • 20.12.19
  • 98× gelesen
Leute
Chie Ishii am heimischen Klavier.

"Ich war einfach zu anders"
Chie Ishii ist die Rockmusikerin und Autorin vom Viktoria-Luise-Platz

Hier fühle sie sich heimisch, sagt Chie Ishii. Die japanische Musikerin und Autorin lebt am Viktoria-Luise-Platz; eine erstaunliche Persönlichkeit, diese zarte Frau mit dem unwiderstehlichen Lächeln. Seit 23 Jahren wohnt die gebürtige Tokioterin im Kiez. Nach Berlin ist Chie Ishii schon sieben Jahre früher gekommen. Das war unmittelbar nach dem Mauerfall. „Jetzt muss ich nach Deutschland“, habe sie sich damals gesagt. „Ich habe nach meinem Studium in den USA ein neues Leben gesucht“, so Chie...

  • Schöneberg
  • 18.11.19
  • 252× gelesen
  •  1
Kultur
Das Mosaik mit dem Helden-Trio Digedags hat zwei Jahrzehnte lang junge Comicfans in der DDR geprägt.
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Gedenktafel für Hannes Hegen
Erinnerung an den Vater der DDR-Comics und die Digedags

Die Initiative kam aus dem Kulturausschuss und fand fraktionsübergreifend Zustimmung in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV): An den Vater der Digedags, Hannes Hegen, soll in der Waldowallee 15 eine Gedenktafel erinnern. Die Hefte gingen buchstäblich weg wie warme Semmeln. Wer eines ergattert hatte, zog sich sofort in eine ruhige Ecke zurück, um das nächste spannende Abenteuer zu verschlingen: Die Comiczeitschrift „Mosaik“ mit ihren Helden Dig, Dag und Digedag hatte in den Sechzigern und...

  • Karlshorst
  • 03.11.19
  • 442× gelesen
Bildung
An den "städtischen Museumsleiter" Emil Fischer erinnert die rund zweieinhalb Meter große Grabstele auf dem St.-Jacobi-Friedhof, Karl-Marx-Straße 4.

Was Schule nicht leisten konnte
Das erste Neuköllner Regionalmuseum bot Lehrmaterial, das fehlte

Neukölln hat das zweitälteste Regionalmuseum der Stadt, nur das Märkische Museum in Mitte wurde früher gegründet. Zu verdanken ist das dem Volksschullehrer Emil Fischer (1865–1932), einem gebürtigen Westpreußen. 1896 kommt Fischer nach Rixdorf, schon wenige Monate später, am 1. Oktober 1897, legt er den Grundstein für das „Naturhistorische Schulmuseum“ am Hohenzollernplatz, dem heutigen Karl-Marx-Platz. Der Name des Hauses ist mit Bedacht gewählt. Er befinde sich in einer Zeit, so...

  • Neukölln
  • 30.10.19
  • 55× gelesen
Leute
So schnell, dass die Kamera nicht hinterherkommt: Dario Krakowski zaubert mit seinem Jo-Jo verblüffende Figuren.
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Flinker Faden zwischen zwei Scheiben
Dario Krakowski (16) ist Deutscher Meister im Jo-Jo

Das Jo-Jo, auch Yo-Yo geschrieben, ist ein uraltes Spielzeug. Schon in der Antike haben sich Menschen damit die Zeit vertrieben. In Dario Krakowski hat das Spiel mit dem Faden zwischen zwei Scheiben seinen aktuellen Deutschen Meister gefunden. Der Schöneberger ist erst 16 Jahre alt. Aber das Jo-Jo beherrscht er perfekt. So perfekt, dass der Schüler am Robert-Blum-Gymnasium nun schon zum zweiten Mal in Folge Deutscher Meister in dieser artistischen Disziplin geworden ist. „Es macht einfach...

  • Schöneberg
  • 22.10.19
  • 106× gelesen
Bauen
Verstärkt den Eindruck von Leichtigkeit: Die Lettern des Schriftzugs "Ernst Reuter Sportfeld" besteht nur aus Umrissen.
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Die Kassenhäuschen am Ernst-Reuter-Sportfeld sind Denkmal des Monats
Wie im Schwebezustand

Ein langes, geneigtes Dach über drei Kassenhäuschen bildet den Eingang zum Ernst-Reuter-Sportfeld in der Onkel-Tom-Straße 40. Dazwischen befinden sich Stahlgitter mit Flügeltüren. Das Bauwerk erweckt den Eindruck von Leichtigkeit und ist typisch für den Stil der 1950er-Jahre. Das Bezirksamt hat die Kassenhäuschen zum Denkmal des Monats gewählt. Errichtet wurde der Stadion-Eingang 1955. Der Entwurf stammt vom Hochbauamt Zehlendorf. Durch die Schräge des Dachs, das von vier W-förmigen...

  • Zehlendorf
  • 20.10.19
  • 109× gelesen
Leute
72 Jahre und kein bisschen alt: Katharina Plehn-Martins hat im Ruhestand bereits ihr zweites Buch geschrieben.

Triebfeder Lebensfreude
Wie aus der Wilmersdorfer Pfarrerin Katharina Plehn-Martins eine Autorin wurde

Hätte man Katharina Plehn-Martins (72) vor sieben Jahren gefragt, ob sie denn jetzt, als pensionierte Pfarrerin, vielleicht ein Buch schreiben wolle, dann hätte sie wohl – wegen der Idee gleichermaßen erstaunt wie belustigt – entschieden verneint. Die Dinge ändern sich im Leben: Ende August ist bereits ihr zweites Werk erschienen – „Sehnsucht himmelwärts“. 21 Jahre lang, bis 2012, war Plehn-Martins die Pfarrerin der Auenkirche. Den Abschied aus dem Berufsleben wollte sie mit anschließendem...

  • Wilmersdorf
  • 18.10.19
  • 194× gelesen
Sport
Erst Schwimm-, dann Sporthalle.
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Die große „Volkssportstätte“
Vor 90 Jahren wurde das Poststadion eingeweiht

Die Gegend um die Lehrter Straße war in früheren Zeiten vom Militär geprägt – und vom Sport. Davon zeugt nicht zuletzt das Poststadion. In seiner Nähe, auf dem Gelände des späteren Zellengefängnisses, hatte Ernst Eiselen (1793-1846), ein Schüler von „Turnvater Jahn“ und Vertreter der Turnbewegung, die bekanntlich eng mit der frühen deutschen Nationalbewegung verknüpft war, bereits 1842 den ersten öffentlichen Turnplatz in der Stadt anlegen lassen. Er wurde in erster Linie von älteren...

  • Moabit
  • 16.10.19
  • 119× gelesen
Verkehr
Der Eingang zum Bahnhofsgebäude wurde 1916 errichtet, er steht unter Denkmalschutz.
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Reisen wie zu Kaisers Zeiten
Historisches Bahnhofsgebäude Baumschulenweg stammt aus dem Jahr 1916

In Teilen sieht der Bahnhof Baumschulenweg aus wie zur Kaiserzeit. Das markante, denkmalgeschützte Eingangsgebäude ist aus dem Jahr 1916. Wenn man die beiden Bahnsteige betritt, blickt man, wie der Fahrgast von 1916, auf gusseiserne Säulen und ein hölzernes Bahnsteigdach. Das ist dem Denkmalschutz geschuldet, der beim Umbau 2010 mitreden durfte. Dabei bekam der Ortsteil relativ spät Bahnanschluss. Während in Köpenick und Friedrichshagen bereits 1842 die ersten Dampfrösser auf ihrem Weg...

  • Baumschulenweg
  • 13.10.19
  • 255× gelesen
Leute
Linda Jopp arbeitet in einem Nischenberuf. Sie ist Glasveredlerin und die einzige in der Hauptstadt, die in der Fachrichtung Gravur in Berlin ausgebildet wurde. 
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Linda Jopp ließ sich in Spandau zur Graveurin ausbilden
Handarbeit vom Feinsten

Linda Jopp braucht eine ruhige Hand und viel Konzentration. Die junge Frau ist Glasveredlerin. Ihre Gesellenprüfung schloss sie mit „hervorragenden Leistungen“ ab. Jetzt arbeitet sie bei Gravurmeisterin Inge Gerner auf der Zitadelle. Linda Jopp sitzt am Schleifgerät. Mit ruhiger Hand schleift sie feine Federn in die Oberfläche eines Weinglases. 30 Minuten höchste Konzentration. In der Glasgravur-Werkstatt von Inge Gerner gibt es für die junge Frau jeden Tag neue Aufgaben: Sie graviert...

  • Haselhorst
  • 02.10.19
  • 150× gelesen
Kultur
Die Teilnehmer haben jede Menge Spaß beim eritreisch Kochen.
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Zubereiten, essen und sich kennenlernen
Besuch beim Kochworkshop von „Lebendige Nachbarschaften“

Beim Betreten des Begegnungsortes an der Ecke Lübecker und Perleberger Straße fällt der Blick sofort auf den großen Tisch in der Mitte des Raumes. Dort liegen verheißungsvoll die frischen Zutaten für ein Gericht, das gewiss nicht an jeder Straßenecke zu haben ist. Im „Lou-Lou“ der gemeinnützigen Stadt-Rand GmbH kann man es nicht nur kosten. Man kann sogar bei seiner Zubereitung mitmachen. Der Kochworkshop ist eines von zahlreichen Angeboten des Projekts „Lebendige Nachbarschaften“ (Le-Na)...

  • Moabit
  • 13.09.19
  • 195× gelesen
Leute
Heidekampweg 2. Hier wohnte Jeannette Süß, als 1989 die Mauer fiel.
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Die Nacht, als die Mauer fiel
Jeannette Süß erinnert sich an ihre Erlebnisse von 1989

Fast jeder, der 1989 in Berlin lebte, weiß noch heute, was er in der Nacht vom 9. zum 10. November gemacht hat. Jeannette Süß hat ihre Erlebnisse vor zehn Jahren sogar in einem kleinen Buch veröffentlicht. Die Immobilienkauffrau aus Woltersdorf wohnte damals gleich neben dem Grenzübergang Sonnenallee. „Ich war am Abend des 9. November dabei, mit einem Freund Unterlagen für eine Gartenlaube durchzusehen. Ich konnte vom Fenster auf den Grenzübergang sehen. Kurz nach 20 Uhr strömten dort immer...

  • Baumschulenweg
  • 03.09.19
  • 337× gelesen
Kultur
Motzstraße 22, ein Ort mit ziemlich brauner Vergangenheit.

Hier wurde 1919 das „Deutschtum“ erfunden
Heute Spielplatz, früher Schutzbundhaus

Die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialvergangenheit ist im Gange. Das findet auch im Bezirk seinen Niederschlag, so 2017 in der Ausstellung „Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg“ im Schöneberg Museum. Nach 100 Jahren des Nicht-Gedenkens haben CDU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die Kolonialgeschichte in der Erinnerungskultur der nationalsozialistischen Vergangenheit und dem DDR-Unrechtsstaat gleichzustellen. Die Grüne...

  • Schöneberg
  • 02.09.19
  • 124× gelesen
Leute
Eveline Bröse an ihrer alten Wirkungsstätte - mehr als 20 Jahre war sie unter anderem Schwimmmeisterin im Strandbad Orankesee.
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Geschichten vom Orankesee
Eveline Bröse arbeitete mehr als 20 Jahre im Strandbad an der Gertrudstraße

Das Strandbad Orankesee feiert in diesem Jahr den 90. Geburtstag. Beim großen Seenfest am 7. September erscheint dazu eine Festzeitschrift des Fördervereins Obersee & Orankesee (FOO). Darin erinnern sich Zeitzeugen an ihre Erlebnisse in der malerisch gelegenen Badeanstalt – darunter auch Eveline Bröse. Sie war dort von 1970 bis kurz nach der Wende beschäftigt. Berliner-Woche-Reporterin Berit Müller traf sie zum Gespräch. Frau Bröse, Ihre genaue Berufsbezeichnung lautete: Referentin für...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 25.08.19
  • 407× gelesen
  •  1
Leute
Andreas und Christian Bergel kennen das schon, wenn andere doppelt sehen. Die Brüder leben seit 43 Jahren damit. Doch was ist so besonders daran, ein Zwilling zu sein? Beim Zwillingstreffen am 31. August in der Westernstadt erzählen die Spandauer mehr davon.
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Bergel-Brüder organisieren XXL-Zwillingstreffen
"Zu zweit ist man nie alleine"

Sie fallen in der Masse sofort auf: Zwillinge. Jetzt kommen gleich 50 Paare nach Spandau. Identisch gekleidet und frisiert. Die Brüder Christian und Andreas Bergel haben das Zwillingstreffen organisiert. Wer am Sonnabend, 31. August, in die „Old Texas Town“ will, sieht womöglich doppelt. In der Westernstadt treffen sich 50 Zwillingspaare aus Berlin und ganz Deutschland und sorgen für Verwechslungsgefahr. Sie kommen alle im Partnerlook – für das große Gruppenfoto. Viele der Paare werden...

  • Hakenfelde
  • 22.08.19
  • 547× gelesen
Leute
Karl-Eduard von Schnitzler, Moderator der Sendung "Der Schwarze Kanal", wuchs im Haus Hohe Ähren 7 auf.
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„Sudel-Ede“ wuchs in Dahlem auf
Moderator des Schwarzen Kanals wohnte die ersten 21 Jahre seines Lebens in der Straße Hohe Ähren

Er war der wohl umstrittenste Journalist der DDR: Karl-Eduard von Schnitzler, Autor und Moderator der Fernsehsendung „Der Schwarze Kanal“. Jede Woche zeigte er Ausschnitte aus dem West-Fernsehen und kommentierte sie im Sinne der DDR-Führung – mit aggressiver Polemik und oft genug mit persönlichen Anfeindungen. Seine Kindheit verbrachte Schnitzler in Dahlem, in einer der besten Wohnlagen in West-Berlin. Karl-Eduard Richard Arthur von Schnitzler, so der volle Name, wurde am 28. April 1918 als...

  • Dahlem
  • 12.08.19
  • 760× gelesen
  •  6
  •  1
Kultur
Zwei Blätter aus dem Kalender „Literarisches Berlin“ für 2010, erschienen in der Edition Ebersbach, links Vicki Baum am Punchingball, rechts Radrennfahrer in einem Gemälde von Max Oppenheimer.
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Vergnügen und Grauen
Der Berliner Sportpalast und seine Geschichte

Der Berliner Sportpalast an der Potsdamer Straße ist ein Mythos: ein Blick zurück auf die Veranstaltungshalle, die Berlin mit zu einer Weltstadt machte und heute verschwunden ist. Der Palast, eines der Hauptwerke des Architekten Hermann Dernburg (1868-1935) war bei seiner Eröffnung im November 1910 allein schon wegen seiner Kunsteisbahn eine Sensation. Sie war die größte der Welt. Beim Eröffnungskonzert hatte der Komponist Richard Strauss den Stab in der Hand. Er dirigierte als Preußischer...

  • Schöneberg
  • 10.08.19
  • 197× gelesen
Kultur
So ziemlich das einzige Vergnügen: Kino. Ausschnitt aus dem Friedenauer Lokalanzeiger vom 1. August 1919.

"Gehet hin und tut desgleichen"
Friedenau im August vor hundert Jahren

Was war eigentlich am 1. August vor hundert Jahren in Friedenau los? Ein Blick in die Zeitung von damals gibt einigen Aufschluss. Der 1. August 1919 ist ein Freitag. Der Himmel ist leicht bewölkt. Es regnet etwas. Gelegenheit also, im Lokalblatt zu schmökern. Leo Schultz, Herausgeber des Friedenauer Lokalanzeigers mit Geschäftsstelle in der Rheinstraße 15, und sein verantwortlicher Redakteur Hermann Martinius müssen gleich auf der Titelseite bekanntgeben, dass „Herr Krause in der...

  • Schöneberg
  • 01.08.19
  • 252× gelesen
Umwelt
Durch die Kleingartenanlage "Treptows Ruh" verläuft das Gewässer schnurgrade.
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Der Heidekampgraben
Gewässer überquert die frühere Sektorengrenze

Kennen Sie den Heidekampgraben? Er verbindet Spree und Britzer Verbindungskanal und durchquert den Treptower Park. Wer am Treptower Park entlang in Richtung Innenstadt fährt, überquert dabei das 3,5 Kilometer lange Gewässer. Bis 1989 überschritt der Graben dabei die Sektorengrenze - von der DDR als  Staatsgrenze bezeichnet -als er vom damaligen Stadtbezirk Treptow in den Bezirk Neukölln und dann wieder nach Treptow floss. Der Heidekampgraben beginnt nämlich in der Nähe der Baumschulenbrücke...

  • Plänterwald
  • 31.07.19
  • 147× gelesen
Soziales
Barbara Jungnickel will mit dem Bauwagen für ihr Café auf Rädern eine sichere Unterkunft bei jedem Wetter schaffen.
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Ein Dach für alle Fälle
Café auf Rädern bekommt Bauwagen hinzu

Der Bollerwagen des Cafés auf Rädern hat einen großen Bruder bekommen, einen Bauwagen. Dieser soll als mobiler Treffpunkt in dem Gebiet um den Boulevard Kastanienallee dienen und das Begegnungscafé in der Nachbarschaft unabhängiger von Wind und Wetter machen. Seit 2014 tourt Barbara Jungnickel mit einem Bollerwagen durch den Kiez um den Boulevard Kastanienallee. Darauf sind ein Klapptisch, Klappstühle, Kannen und Geschirr. Das alles wird an unterschiedlichen Orten als Einladung zum...

  • Hellersdorf
  • 27.07.19
  • 357× gelesen
Ausflugstipps
An einigen Stellen im Wuhletal lässt sich das Ufer der Wuhle direkt betreten. Hier bietet sich ein Blick auf das Flüsschen, das auch in diesem Sommer erneut zu wenig Wasser führt.
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Eine Wanderung in die Natur
Entlang der Wuhle gibt es viel zu entdecken

Wenn das Wetter es zulässt, bietet sich das Wuhletal für eine Wanderung durch den Bezirk an. Hierzu wurde der Wuhletal-Wanderweg mit seinen Sehenswürdigkeiten und Rastmöglichkeiten angelegt. Eine solche Wanderung ist vielleicht auch mit Kindern noch vor dem Ende der Ferien unter der Woche möglich. Dafür ist der Wuhletal-Wanderweg bestens geeignet. Er ist über weite Strecken gut ausgebaut, sogar befestigt und für Rollstuhlfahrer sowie Eltern mit Kinderwagen geeignet. Auch eine Radtour ist zu...

  • Marzahn-Hellersdorf
  • 27.07.19
  • 540× gelesen
Umwelt
Wolfgang Neubauer ist seit diesem Jahr der Chef in der Kleingartenkolonie Friedrichshall. Er wünscht sich zum 100-jährigen Bestehen weiterhin fröhliches Gärtnern und einen Bebauungsplan, der die Existenz des Vereins garantiert.
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Chef Wolfgang Neubauer wünscht sich Existenzsicherheit
100 Jahre Kolonie Friedrichshall: Das wird gefeiert!

Die Kleingartenkolonie Friedrichshall feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Genau genommen wäre es erst am 11. Oktober soweit, aber die etwa 60 Laubenpieper wollen den Sommer mitnehmen und so findet die Sause eben schon am Sonnabend, 17. August, statt. Pünktlich zum Jubiläumsjahr hat ein neuer Vorsitzender das Ruder der Kolonie übernommen. Vor einem Vierteljahr wurde Wolfgang Neubauer gewählt und ist also gleich mit der Organisation des Festes betraut. Kein Problem für den...

  • Schmargendorf
  • 26.07.19
  • 171× gelesen
Kultur
Die Leberstraße, als Sedanstraße angelegt, ist bis heute die Hauptgeschäftsstraße der Schöneberger Insel geblieben. Eine frühere berühmte Bewohnerin erkennt man auf einer Hauswand.
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Heimatkunde der schönsten Art
Auf der „Insel-Tour“ Schöneberger Geschichte im Selbstversuch erleben

„Viel Vergnügen beim Erkunden“, wird im „Insel-Tour“-Heft gewünscht. Um es gleich vorwegzunehmen: Wer sich auf die Erkundungstour auf der Schöneberger oder Roten Insel begibt, wird dieses Vergnügen haben. Geschichte wird lebendig. Wir haben es ausprobiert. Den Rundgang im von Eisenbahnlinien umgebenen und daher als „Insel“ bezeichneten Quartier zwischen Kolonnenstraße, Gasometer und Industriegebiet an der Wilhelm-Kabus-Straße beginnt an der Informationstafel Nummer 1 am S-Bahnhof...

  • Schöneberg
  • 24.07.19
  • 220× gelesen
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