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Alles zum Thema Kiezkompass

Beiträge zum Thema Kiezkompass

Leute
Die Gedenktafel am Kaufhaus Woolworth erinnert an Johann Peter Süßmilch. Er gilt als Vater der deutschen Statistik.
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Vater der deutschen Statistik
Eine Tafel am Kaufhaus Woolworth erinnert an Johann Peter Süßmilch

An der Ecke Teltower Damm und Berliner Straße, dort wo heute das Kaufhaus Woolworth steht, befand sich bis 1929 der Zehlendorfer Erbbraukrug, das Geburtshaus von Johann Peter Süßmilch (107-1767), einem evangelischem Pfarrer, Statistiker und Demograph. Er gilt als Wegbereiter der Bevölkerungsstatistik. Eine Gedenktafel erinnert an ihn. Süßmilch studierte in Halle und Jena Medizin, Jura und Theologie. Im Ersten Schlesischen Krieg diente er 1741 als Feldprediger, danach war er Pfarrer in Etzien...

  • Zehlendorf
  • 16.08.18
  • 52× gelesen
Sport
125-jähriges Bestehen, da darf man schon einmal laut geben.
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Einzigartig – gestern wie heute
Damen-Schwimmverein Nixe feiert 125-jähriges Jubiläum

Der Charlottenburger Damen-Schwimmverein „Nixe“ feiert in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag. Das Alter beeindruckt generell, im Speziellen aber noch stärker: Der Verein gründete sich zu einer Zeit, in der Frauen im Becken als „unzüchtig“ galten. Wenn die älteren Geschwister einem Sport nachgehen, ziehen die jüngeren gerne nach. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass es die Nixen gibt. Im Jahr 1893 beschlossen fünf Mädchen nach einem Besuch des „Damenbads des Kochsees“ – ein künstlich...

  • Charlottenburg
  • 07.08.18
  • 66× gelesen
Kultur
Blick in einen Hof der Flusspferdhofsiedlung. Sie liegt im Märkischen Viertel, allerdings nicht an einer Straße mit märkischem Ortsnamen, sondern an der Große-Leege-Straße.
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Nicht nur in Reinickendorf
Auch Lichtenberg hat ein Märkisches Viertel

Wenn vom Märkischen Viertel die Rede ist, denkt der Berliner an die Großsiedlung im Bezirk Reinickendorf, die einen kompletten Ortsteil benennt. Aber auch in Lichtenberg gibt es ein Viertel dieses Namens. Märkisches Viertel heißt ein Quartier in Alt-Hohenschönhausen, nördlich der Landsberger Allee. Und zwar, weil zwischen Gensler- und Bahnhofstraße, Konrad-Wolf- und Altenhofer Straße zahlreiche Verkehrswege nach märkischen Ortschaften benannt sind: Werneuchen, Wriezen, Liebenwalde, Bad...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 06.08.18
  • 485× gelesen
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Wirtschaft
Mirella Bünger fertigt in der Granola-Manufaktur im Kiez in Lichterfelde diverse Sorten Bio-Müsli an.
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Eine Spur Exotik im Kiez
Mirella Bünger hat in der Granola-Manufaktur ihre Passion gefunden

Sie tragen klangvolle Namen und duften verführerisch: Bali Dream, Sommer Love oder Indian Delight heißen die frisch gerösteten Granola-Kreationen von Mirella Bünger. Die 43-Jährige bringt mit ihrer Goldkörner-Manufaktur ein bisschen Exotik in den Kiez zwischen Lichterfelde-Ost und Lichterfelde-West. Hergestellt wird das frisch geröstete Bio-Müsli mitten im Kiez Hindenburgdamm, Goerz- und Finckensteinallee. In der Finckensteinallee 1 hat Mirella Bünger in diesem Frühjahr ihre...

  • Lichterfelde
  • 05.08.18
  • 246× gelesen
Soziales
Die Hochzeitsvilla ist ein äußerst beliebter Ort zum Heiraten. Die Lehnschulzentochter Sidonie Scharfe ließ das Gebäude 1892 errichten.
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Villa der Sidonie Scharfe
Vom Lehnschulzengut zum klassizistischen Prachtbau

Einer der schönsten Orte in Berlin für eine standesamtliche Trauung liegt in Zehlendorf Mitte. Am Teltower Damm 10, direkt am Dorfanger, steht die sogenannte Hochzeitsvilla, auch Villa Sidonie genannt. Das frühklassizistische Gebäude verfügt über zwei repräsentative Hochzeitszimmer mit jeweils 16 Sitz- und neun Stehplätzen. Trauungen finden montags bis freitags sowie jeden ersten Sonnabend im Monat statt, außer im November und von Januar bis März. Interessenten für die Sonnabende sollten...

  • Zehlendorf
  • 23.07.18
  • 70× gelesen
Kultur
Viktoria Kolzer und ihr Mann Jean, hier mit Sohn Oskar, halfen einer jungen Jüdin, sich vor der Gestapo zu verstecken.
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Stille Helden des Widerstands
Seit Kurzem erinnert eine Gedenktafel an Familie Kolzer

Ein Foto mit drei Personen darauf und ein kurzer Text auf Deutsch und Englisch: Die zweiteilige Acryltafel an der Hausnummer 28 in der Nollendorfstraße kann der Vorübergehende kaum übersehen. Die Erinnerungstafel rechts der Eingangstür konfrontiert mit einem noch immer weitestgehend unbekannten Kapitel der Nazizeit: den „stillen Helden des Widerstands“. Menschen wie Viktoria und Jean Kolzer und ihr Sohn Oskar. Am 22. November 1943 nahm die Familie die 19-jährige jüdische Vollwaise Hanni...

  • Schöneberg
  • 15.07.18
  • 173× gelesen
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Leute
Pia Sonntag in ihrer Öko-Oase, der Öko-Kleingartenanlage "Wildkraut". Vor über zehn Jahren schuf sie sich hier ein kleines Paradies.
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Öko-Pionierin am Stadtrand
Pia Sonntag war die erste Pächterin der Kleingartenanlage "Wildkraut"

Die Kleingartenanlage „Wildkraut“ ist anders als übliche Kolonien.  Sie bewirtschaften ihre Parzellen nach ökologischen Prinzipien und geben auch Wildkräutern eine Chance. Eine der Öko-Gärtnerinnen ist Pia Sonntag. Sie war eine der ersten, die sich hier eine Parzelle sicherte. Die Öko-Oase liegt am Stadtrand zwischen den Hochhäusern am Ostpreußendamm und dem Teltowkanal. Englischen Rasen, Normhecken und akkurat angelegte Gemüsebeete gibt es hier nicht. Stattdessen bestimmen hier...

  • Lichterfelde
  • 12.07.18
  • 91× gelesen
Kultur
Im Lorbeerkranz: Helmuth Karl Bernhard von Moltke an der gleichnamigen Brücke über der Spree.

Hier wacht der große Schweiger
Porträtkopf eines preußischen Militärs ziert eine Spree-Brücke

Wir haben mal wieder eine Spreefahrt unternommen. Der Ausflug auf dem blauen Band der Stadt ist immer lohnend – auch für Einheimische – und bringt die Erkenntnis: Vom Wasser aus ist Berlin am schönsten. Heiter also ist die Stimmung auf der Fahrt unter den vielen Brücken. An einer aber wird man sehr streng angeschaut. Auf den Zentimeter genau fährt das Ausflugsschiff auf den Schlussstein im mittleren Brückenbogen zu. Es ist die Begegnung mit einem ernsten alten Mann im Lorbeerkranz. Sein Kopf...

  • Moabit
  • 10.07.18
  • 78× gelesen
Kultur
Stolpersteine sind für sie eine Art Friedhof. Suzy Sprecher (Mitte) und ihr Mann Nico (rechts) kommen fast jedes Jahr in die Münchener Straße 48. Dieses Mal haben auch die Historikerinnen Christine Meibeck und Alina Bothe (links) teilgenommen.

Ausgewiesen 1938
Historiker bereiten Ausstellung vor

Dieses Treffen war etwas Besonderes. Es diente der Vorbereitung einer Ausstellung und eines Vortrags. Nahezu jedes Jahr kommen Suzy und Nico Sprecher an das „Grab“ der Großeltern und der beiden Onkel von Suzy. „Grab“ nennen sie die Stolpersteine, die vor dem Haus in der Münchener Straße 48 verlegt sind und an ihre von den Nazis ermordete Familie erinnern. Die Großeltern Hermann und Jenny Goldberger lebten hier vor ihrer Deportation. Die Stolpersteine sind für sie eine Art Friedhof, ein Ort...

  • Schöneberg
  • 05.07.18
  • 127× gelesen
Kultur
Holger Anschütz , der Urenkel von Ottomar Anschütz, streitet für ein Ehrengrab.
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Film- und Fotopionier ohne Ehrengrab
Urenkel von Ottomar Anschütz bemüht sich seit 2016 um erneute Würdigung

Wie berichtet, hat der Berliner Senat das über 100 Jahre alte Ehrengrab für Ottomar Anschütz auf dem Friedenauer Friedhof an der Stubenrauchstraße von der Berliner Ehrengrabliste gestrichen. Es gibt Bemühungen der grünen Politiker im Bezirk, das rückgängig zu machen. Jetzt hat sich auch der Urenkel des Foto- und Filmpioniers, Holger Anschütz, zu Wort gemeldet. „Seit 2016 versuche ich mit Hilfe von verschiedenen Museen und Persönlichkeiten zu erreichen, dass die Grabstätte wieder als...

  • Friedenau
  • 24.06.18
  • 75× gelesen
Bauen
Das Hallenbad an der Clayallee war mit acht Millionen Euro das teuerste in West-Berlin.
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Das teuerste Hallenbad West-Berlins
Der Altbezirk Zehlendorf erhielt 1966 ein eigenes Schwimmbad

Zehlendorf war der letzte West-Berliner Bezirk, der ein eigenes Stadtbad erhielt. Es wurde 1966 in der Clayallee 330 eröffnet, die Bauzeit betrug drei Jahre. Die Pläne stammen vom Architekten Rainer Gerhard. Der Bau war sehr funktional, und die neuesten technischen Erkenntnisse wurden berücksichtigt. Zur Straße hin stand ein niedriger Eingangskomplex mit viel Glas, die Schwimmhalle öffnete sich zur Grünanlage auf der Rückseite hin als hoher Kubus mit großen Fenstern. In den 1960er-Jahren...

  • Zehlendorf
  • 26.05.18
  • 179× gelesen
Leute
Susanne Riedel sitzt gern im Hof des GM26. Das etwas andere Café in der Gutsmuthsstraße ist einer ihrer Lieblingsorte in Steglitz.
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Autorin Susanne Riedel hat im GM 26 einen Lieblingsort gefunden
„Hier ist alles so schön schräg“

Sie ist ein Steglitzer Urgestein. Susanne Riedel ist am Hindenburgdamm aufgewachsen und lebt jetzt mit Mann und zwei Söhnen in der Nähe des Stadtparkes Steglitz. Die 47-Jährige „ist Schreiberin, Sozialarbeiterin und manches mehr“ – so steht es auf ihrer Homepage. Ihr Fokus liegt jetzt auf dem Schreiben. Treffpunkt GM 26. Das kleine und hippe Steglitzer Café in der Gutsmuthsstraße bringt ein wenig Mitte-Flair in den bürgerlichen Südwesten. Im gepflasterten Hof stehen kleine Holztische,...

  • Steglitz
  • 25.05.18
  • 166× gelesen
Kultur
Die Villa an der Glasower Straße 27 wurde 1905 nach Entwürfen von Franz Weeren gebaut. Gutsbesitzer nachahmend, wollten damals etliche Fabrikanten ihren Wohnort neben ihrem Betrieb haben.
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Geschichte der Villa Weeren: Ein Zeitzeuge erinnert sich

Zwischen der Delbrück- und der Glasower Straße wird gebaut: Auf dem Gelände des ehemaligen Eisenwerks Franz Weeren entstehen Wohnungen. Mittendrin die alte Fabrikantenvilla aus dem Jahr 1905, in der das „Brauhaus Rixdorf“ seinen Sitz hat oder besser: hatte. Denn der Betreiber hat vor kurzem aufgegeben, die Gaststätte samt Biergarten ist verwaist. Sehr zum Leidwesen von Paul Fröhlich. Den 80-jährigen Neuköllner verbindet eine ganz besondere Geschichte mit dem Gebäude. Er weiß auch, warum es...

  • Neukölln
  • 21.05.18
  • 291× gelesen
Leute
Der größte Spaß am Ausflug: Niklas und Maruschka auf der Rutsche im Strandbad Orankesee.

Auf ins kühle Nass: Lieblingsort Strandbad Orankesee

Für unsere neue Kiezkompass-Reihe verraten uns kleine oder große Lichtenberger ab und zu, wo sie sich im Bezirk besonders gern aufhalten. In dieser Woche erzählt Maruschka von ihrem Lieblingsort. Wenn es draußen immer wärmer wird und unsere Mutter uns fragt, wo wir hingehen wollen, dann müssen wir nicht lange überlegen: Das Strandbad Orankesee ist der absolute Sommer-Lieblingsort von mir, Maruschka (11), meinem Bruder Milan (9) und meinem Cousin Niklas (11). Immer wenn wir durch das Tor zum...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 21.05.18
  • 292× gelesen
Blaulicht
In der Birkenstraße 62 liegt die Zufahrt zur Moabiter Gerichtsmedizin.

Wohliger Grusel und Arbeitsalltag
Das Berliner Leichenschauhaus in Moabit

Jeden Abend kann man auf irgendeinem Kanal im deutschen Fernsehen einen Krimi sehen. Und in beinahe jedem Krimi kommt eine Szene vor, die im Obduktionssaal der Rechtsmedizin spielt. Den Zuschauer packt wohliges Gruseln. Für andere ist es Arbeitsalltag. Ein Blick auf das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin. Zunächst ein schneller Ritt durch die Geschichte. 1811 bekam die Charité das erste Leichenschauhaus Berlins. Ein dreiviertel Jahrhundert später hatte die Gerichtsmedizin...

  • Moabit
  • 19.05.18
  • 59× gelesen
Kultur
Flankiert von zwei Adlern wird dem Begründer des Naturparks in der Südukraine gedacht.

Gestorben aus Kummer
Friedrich von Falz-Fein und der Naturpark Askania-Nowa

In der Abteilung 5 auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof an der Kolonnenstraße fällt ein imposantes Grabmal auf. Zwei aus Granit gehauene Adler, Sinnbild von Kraft, Erneuerung und Besonnenheit, wachen über die Grabstätte. Zu lesen ist: „Hier ruhet in Frieden der grosse Schöpfer von Askania Nowa“ und der Name des Bestatteten: Friedrich von Falz-Fein (1863-1920). Was ist Askania Nowa, wer war Falz-Fein? Askania-Nowa, Neu-Askanien, nimmt Bezug auf das deutsche Uradelsgeschlecht der Askanier,...

  • Schöneberg
  • 18.05.18
  • 48× gelesen
Kultur
Das Kachelhaus an der Ecke Goltz- und Hohenstaufenstraße.
5 Bilder

Das Winkelmaß für Aufrichtigkeit
Eine Hausfassade mit geheimnisvollen Symbolen

Zu den eindrucksvollsten Häusern in Schöneberg zählt sicherlich das Haus an der Ecke Goltzstraße 32 und Hohenstaufenstraße 69. Das liegt an seiner Fassade. Die Front des fünfgeschossigen Eckhauses, 1894 bis 1895 für die Bauherren Julius und Louis Oppenheim nach Plänen des Leipziger Architekten Richard Landé errichtet, besteht aus glasierten und kunstvoll angeordneten Klinkern; dazwischen sind unbehandelte Ziegelsteine. Und dazu die vielen Dekorelemente. Da ist das Stockwerkgesims über den...

  • Schöneberg
  • 18.05.18
  • 506× gelesen
Bauen
Die Prinz-Friedrich-Leopold-Straße beginnt am Hohenzollernplatz und endet an der Lämschutzwand des Autobahnzubringers.
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Die Prinz-Friedrich-Leopold-Straße: Ein Enfant terrible ist der Namenspate

Ziemlich genau 900 Meter ist sie lang, die Prinz-Friedrich-Leopold-Straße. Sie beginnt am Hohenzollernplatz gegenüber dem S-Bahnhof Nikolassee und endet an einer Mauer, der Lärmschutzwand des Autobahnzubringers an der Libellenstraße. Früher führte die mit Linden bestandene Straße direkt bis zum Nikolassee. Wer heute ans Wasser will, muss durch einen Fußgängertunnel. Die Prinz-Friedrich-Leopold-Straße wurde zwischen 1901 und 1904 von der Heimstätten AG angelegt, im Pharus-Stadtplan von 1905...

  • Nikolassee
  • 14.05.18
  • 211× gelesen
Kultur
Volker Scheurer und "Die Stille Mensch" vor dem Kunstraum Berlin in Friedenau.
2 Bilder

Der Kunstraum Berlin von Volker Scheurer und Ania Dziezewska

Der Ort ist schon von Weitem zu erkennen. Am Eingang ragt eine fast zweieinhalb Meter hohe, leuchtend blaue Figur auf. „Die Stille Mensch“, so ihr Name, ist die Hüterin des neuen „Kunstraums Berlin“ in Friedenau. Am Eingang zum ehemaligen Polsterer- und Gardinenladen an der Einmündung der Stier- in die Hauptstraße wird man von Volker Scheurer freundlich begrüßt. An den Wänden hängen riesige Ölgemälde. Es sind hochkomplexe Abstraktionen. Daneben und dazwischen sind winzige bis mannshohe...

  • Friedenau
  • 14.05.18
  • 147× gelesen
Wirtschaft
Blick in die Gaststube der Joseph-Roth-Diele.
2 Bilder

Zwei Berlin-Fans verraten ihren Lieblingsort: die Joseph-Roth-Diele

Siegfried, von seiner Frau Renate und Freunden liebevoll Siggi gerufen, sitzt vor seinem Teller selbstgemachter Käsespätzle mit Salat und einem Steingutkrug voll süffigem Bier – und strahlt über das ganze Gesicht. Es ist sein Lieblingsgericht. Und er ist endlich wieder an seinem Berliner Lieblingsort, der Gaststube Joseph-Roth-Diele in der Potsdamer Straße. Viele Jahre haben der Vertriebsleiter und die frühere Lufthansa-Mitarbeiterin in Berlins City West gewohnt. Jetzt, nach dem...

  • Tiergarten
  • 09.05.18
  • 158× gelesen
Kultur
Blick in die Hauptstraße, rechts das leer stehende Schloss. Bis um 1900 herum hieß der Verkehrsweg Dorfstraße.
8 Bilder

Was erinnert noch an das Dorf? Die Hauptstraße ist die älteste Straße im Ortsteil

Mit 730 Metern ist sie nicht die längste und gewiss auch nicht die schönste Straße. Sie endet in einer Sackgasse und teilt sich ihren Namen mit einem halben Dutzend anderer Verkehrswege in der Stadt. Einen Superlativ verdient die Hauptstraße aber: Sie gilt als älteste Straße von Alt-Hohenschönhausen. Hauptstraße heißt sie erst seit der Wende zum 20. Jahrhundert. Aus der Taufe gehoben wurde sie um das Jahr 1230 herum als Dorfstraße - etwa in diese Zeit fällt auch die Entstehung der Ortschaft...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 05.05.18
  • 654× gelesen
Leute
"Wir verehrten ihn", sagt Inge Deutschkron heute über ihren Retter Otto Weidt.
2 Bilder

Wir nannten ihn Papa: Inge Deutschkron über den Namensgeber eines neuen Stadtplatzes

Die Shoa-Überlebende Inge Deutschkron hat am symbolischen ersten Spatenstich für den neuen Stadtplatz in der entstehenden Europacity beidseits der Heidestraße teilgenommen. Der Namensgeber für den neuen Platz, Otto Weidt, war ihr großes Vorbild, den Platz nach ihm zu benennen, ihr ein wichtiges Anliegen. Deutschkron über einen „stillen Helden“, einen Menschen, der Juden gerettet hat, einen „Gerechten unter den Völkern“. „Ich bin glücklich darüber, dass Otto Weidt geehrt und die Erinnerung an...

  • Moabit
  • 28.04.18
  • 71× gelesen
Bauen
Kopfüber in Moabit. Das ungewöhnliche Wandbild befindet sich in der Paulstraße 18.

Laid-Out-Backflip in Moabit: Ein Wandbild in der Paulstraße und seine Geschichte

Nur Achselzucken bei Bezirksamt und Kita Bellevue in der Paulstraße. „Leider wissen wir nicht, warum sich dieses Wandbild dort befindet. Es war schon vor unserer Eröffnung an der Wand“, sagt eine Mitarbeiterin des gemeinnützigen Kita-Trägervereins fidea Bildung GmbH. Das Bildmotiv mutet in der Tat auf den ersten Blick etwas deplaziert an. Auf einer 200 Quadratmeter großen Wand am Haus Paulstraße 18 vollführt ein Snowboarder vor eindrucksvoller winterlicher Bergkulisse einen gewagten Sprung...

  • Moabit
  • 22.04.18
  • 132× gelesen
Bildung
Ulrich Weigand will die Urania zur Bürgerplattform ausbauen.

Ulrich Weigand ist neuer Direktor der Bildungs- und Wissenschaftseinrichtung Urania

Ulrich Weigand empfängt an seiner neuen Wirkungsstätte, einem großen Büro im Erdgeschoss der Geschäftsstelle der Urania. Der 43-Jährige ist seit Anfang April ihr neuer Direktor. Die Einrichtung seines Büros stamme noch aus den Jahren der Urania-Neugründung, erzählt Weigand über die Retro-Möbel – und beschwichtigt sofort. Das Interieur wolle er weitestgehend so belassen, nur hie und da einen modernen Akzent setzen. Vielleicht im Stil des Bauhauses? Denn von dort, vom 500 Meter entfernten...

  • Schöneberg
  • 20.04.18
  • 243× gelesen
  • 1
  • 2